Von Roter Liste gestrichen Großer Panda nicht mehr vom Aussterben bedroht

Erfolg für den Artenschutz: Der Große Panda gilt nicht mehr als vom Aussterben bedroht. Die traurige Nachricht: Die Existenz des größten Menschenaffen ist in höchster Gefahr
Panda

Der Riesenpanda hat den Sprung von der Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere geschafft. Die Weltnaturschutzunion stufte ihn von "stark gefährdet" auf "gefährdet" zurück

Der Große Panda (auch Riesenpanda) gilt auf der aktuellen Roten Liste nicht mehr als vom Aussterben bedroht. Dies wurde auf einer Konferenz der Weltnaturschutzunion (IUCN) in Honolulu verkündet. Die Experten führen den Erfolg auf die Aufforstung von Bambuswäldern in China sowie die Leihgabe von Pandas zur Fortpflanzung an Zoos zurück. Nach jüngsten Schätzungen leben derzeit 1864 Pandabären in freier Wildbahn. In den 1980er Jahren, zum Tiefpunkt der Panda-Zahlen, waren es weniger als 1000 Tiere.

Größter Gorilla vom Aussterben bedroht

Die schlechte Nachricht: Mit dem Östlichen Gorilla (Gorilla beringei) haben die Artenschützer nun auch den größten Menschenaffen auf die Rote Liste aufgenommen. Wegen Wilderei und Krieg im Herzen Afrikas seien die majestätischen Urwaldbewohnerernsthaft ernsthaft in ihrer Existenz bedroht. Insgesamt stehen nun vier der sechs Menschenaffenarten auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten.

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