Grand Prize Winner: Adler und Reiher

Erster Preis: Ein majestätischer Weißkopf-Seeadler verscheucht einen Kanadareiher. Mit diesem Bild gewinnt Bonnie Block den „Grand Prize“ in der Kategorie „professional“. Der Weißkopf-Seeadler und Amerikas größter Reiher sind beides Raubvögel und jagen oft dieselbe Beute. Manchmal kommt es darüber zu Kämpfen, wobei der Reiher meist nachgibt – aber nicht ohne lautstarken Protest.

Gewinnerin in der Kategorie “Fine Art”: ein Kolibri

Dieser metallisch grüne Kolibri gehört zur Gattung der Veilchenohrkolibris. Die weit verbreitete Kolibri-Art lebt in den Hochland-Wäldern von Mexiko bis zum südlichen Bolivien. Der Vogel ist ein Nomade: er zieht mit den Jahreszeiten umher – und wurde sogar schon im südlichen Kanada gesichtet.

Gewinner in der Kategorie "Youth": Ein Fregattvogel

Fregattvögel sind die luftigsten unter den Meeresvögeln. Und das ist auch gut so: Denn mit ihren winzigen Füßen und wasserundichten Federn sind sie für’s Schwimmen nicht gebaut. Aber sie können tagelang in der Luft bleiben, wahrscheinlich sogar schlafen, bis sie eine Insel oder ein Boot zum Ausruhen erreichen.

Gewinner in der Amateur-Kategorie: Schwarzhalstaucher

Von den zwanzig Arten von Lappentauchern ist der Schwarzhalstaucher wahrscheinlich der häufigste. Mehr als vier Millionen von ihnen sollen im westlichen Nordamerika leben. Einzelne Kolonien in Marschseen können Hunderte Paare umfassen. Die bekannteste Art in Europa ist der Haubentaucher.

Gewinner in der Kategorie "Professional": ein Fischadler

Fischadler haben eine perfekte Fischfangtechnik entwickelt: Mit ihren sehr scharfen Augen erspähen sie die Beute – und stürzen dann mit den Füßen voran so ins Wasser, dass ihre Krallen den Fisch unter der Wasseroberfläche erwischen. Junge Fischadler müssen diese Technik erst mühsam erlernen.

Kategorie "Honourable Mention/Fine Art": Truthahngeier

Einzelgänger auf der Suche nach Aas: Truthahngeier suchen allein ihr Fressen, aber versammeln sich nachts auf gemeinsamen Schlafplätzen. Die dienen möglicherweise auch dem Informationsaustausch: Die Geier, die am Tag kein Fressen gefunden haben, folgen am nächsten Tag jenen Artgenossen, die mit einem klaren Ziel losfliegen.

Kategorie "Honourable Mention/Amateur": ein Stelzenläufer

Dünner Schnabel und unglaublich lange, dünne Beinen: Damit können Stelzenläufer perfekt durch flaches Wasser waten und ihre winzige Beute schnappen. Eine erfolgreiche Nische für Stelzenläufer auf allen Kontinenten.

Kategorie "Honourable Mention/Amateur": zwei Raben

Der Rabe ist der größte Singvogel der Welt! Und gehört zur Familie der Krähen und Häher. Nachdem er jahrhundertelang in Nordamerika immer weiter zurückgedrängt wurde, kommt dieser anpassungsfähige Vogel jetzt in vielen Gebieten langsam zurück.

Kategorie "Honourable Mention/Amateur": der Gelbfuß-Regenpfeifer

Während viele Schnepfenvögel ihre langen Schnäbel nutzen, um im Matsch nach unsichtbarer Beute zu graben, geht der Regenpfeifer auf visuelle Futtersuche. Mit eher untersetztem Schnabel und großen Augen jagt der Regenpfeifer winzige wirbellose Tiere etwa auf offenem Sand, wo seine blassen Federn ihn nahezu unsichtbar machen.

GEO.de Newsletter