Kinderstube der Eisbären

Der Naturpark in der kanadischen Provinz Manitoba ist die Kinderstube der Eisbären. Es gibt hier über 1200 Geburtshöhlen. Im Spätherbst wandern bis zu 200 Weibchen in das Gebiet ein und weichen so den Männchen aus, die den Jungen gefährlich werden könnten

Eisbären

Alle drei bis vier Jahre bringt eine Eisbärin Junge zur Welt. Die Familie lebt dann von den Fettreserven, die sich die Mutter in den Monaten der Robbenjagd angefressen hat

Pause

Auf dem Weg ins Jagdgebiet, dem Packeis der Hudson Bay, gönnt sich diese Mutter mit ihren beiden Jungen eine Pause

Tageslicht

Von Dezember bis März überwintern Bärin und Kinder in den Höhlen; diese Mutter ist gerade wieder ans Tageslicht gekommen. Und nimmt erst einmal ein Bad im Schnee

Verlassen der Geburtshöhle

In den ersten Tagen nach dem Verlassen der Geburtshöhle hängen die Jungen buchstäblich an der Mutter. Bald aber inspizieren sie neugiereig alles, was am Wege liegt

Kleine Eisbären

Etwa zweieinhalb Jahre lang sind die Jungtiere auf die Fürsorge der Mutter angewiesen

Schwerstarbeit

Schneehügel zu erklettern, ist für die Jungen Schwerstarbeit

Hudson Bay

Die Bären an der westlichen Hudson Bay, eine der am weitesten südlich lebenden Populationen, sind durch die globale Klimaerwärmung bedroht. Das Packeis schmilzt in dieser Region bereits drei Wochen früher als noch vor 30 Jahren. Die Zeit, sich genügend Fettreserven anzufressen, wird immer kürzer

Wurfhöhle

Sollte der Klimatrend anhalten, würden auch die Wurfhöhlen im Permafrost, die von den Müttern oft über einige Jahre genutzt werden, vermehrt einstürzen