Der Flatter-Trail der Monarchschmetterlinge führt von den Großen Seen im Norden der USA über den Mittleren Westen zum Winterquartier in bis zu 3600 Meter Höhe

Wanderer der Lüfte: Wie sprühende Funken zeichnen die Falter flüchtige Spuren in den Himmel

An Pfützen stillen die Falter ihren Durst nach Mineralien. Dabei dient ihnen ein ausrollbarer Saugrüsssel als Trinkhalm, mit dem sie auch den nahrhaften Nektar zahlreicher Blütenpflanzen anzapfen

Wie Herbstlaub tanzen ab November Millionen Falter durch die Wälder des zentralmexikanischen Michoacán-Hochlandes. Sie fliegen vor allem auf Oyameltannen - vielleicht von deren würzig-herbem Duft angezogen

Mit seinem Rüssel saugt ein Falter Wassertropfen von seinem Rücken. Die Flügeldecken des wechselwarmen Tieres bleiben geschlossen, bis steigende Außentemperaturen den Körper aufheizen

Dicht an dicht bekleiden Schmetterlinge die Tannenzweige. Mittags verwandeln sich ihre Flügel in Sonnenkollektoren: Diese werden so gestellt, dass sie das wärmende Licht untereinander und auf den Leib reflektieren

Schutz für den Nachwuchs: Monarchinnen legen ihre Eier auf giftige Schwalbenwurzgewächse, die später den Raupen als Speise dienen: So wird der Nachwuchs für Räuber ungenießbar - und über die Puppe auch der Falter selbst, der mit seiner Farbe alle Schnäbel und Mäuler warnt: toxisch!

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