Alles sicher für den nächsten Schritt? Ein Bergmolch blickt über den Tellerrand hinaus

Paarungszeit ist keine Fastenzeit: Selbst zwischen schärfsten Rivalenkämpfen finden die Kammmolch-Männchen Zeit für eine Mahlzeit. Froschlaich steht ganz oben auf der Speiseliste, aber Molche erbeuten an Land auch Würmer, Insekten und Nacktschnecken

Wanderer zwischen den Elementen: Im Frühjahr, zur Paarungszeit, legen Molche eine bunte Wassertracht an und tauchen ab in Tümpel und Teiche. Da erwachsene Tiere, wie dieser Kammmolch, vor allem mit ihren Lungen atmen, schwimmen sie zum Luftholen an die Oberfläche. Im Sommer kriechen sie zurück an Land - bis zur nächsten Paarungssaison

Punktsieger im Fortpflanzungswettbewerb: In einem Balzkleid voll großer, runder Flecken konkurrieren männliche Teichmolche um die Gunst der Weibchen

Der Kammmolch sucht sich zum Ablaichen sonniges, krautreiches Gewässer. Der olivfarbene Fadenmolch erledigt die Fortpflanzung eher diskret in schattigen Teichen

Verschmutzung durch Düngemittel und übermäßiger Fischbesatz zerstören zusehends den Lebensraum der Molche

Zangenangriff: Die Larven des Gelbrandkäfers gehören zu den Fressfeinden der Molchlarven

Sie umfangen ihre Opfer und injizieren ihnen Gift ...

... und Verdauungssäfte ...

..., um sie dann auszusaugen

Ein Bergmolch-Weibchen, erkennbar am orangefarbenleuchtenden Bauch, presst bis zu 250 Eier aus seiner Geschlechtsöffnung und klebt sie einzeln an Wasserpflanzen fest

Das Fadenmolch-Weibchen hat seinen Laich-Teich verlassen. Auf dem feuchten Waldboden bieten Blätter und Moose den Tieren Schutz und verbergen sie vor Vögeln und Schlangen

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