Im Sitzen verleiht der kräftige Schwanz diesem Grauen Riesenkänguru Stabilität bei der Rundumsicht - auch wenn Feinde rar sind im Murramarang-Park von New South Wales

Die Jungen, "Joeys" genannt, kommen winzig zur Welt und wachsen erst im Beutel heran ...

... Daher müssen die Beckenknochen der Mütter nicht flexibel sein - und können, fest verfugt, den enormen Stößen beim Hüpfen besser widerstehen

Noch hat dieser Joey freien Zugang zum "Hotel Mama" ...

... Nach etwa elf Monaten im Beutel darf er weiterhin ein gutes halbes Jahr an die Milchbar der Mutter ...

... Danach wird diese den muskulösen Saum der Bauchtasche für ihn endgültig verschließen - während bereits neuer Nachwuchs in der Mutter heranreift

Ihre muskulösen Hinterläufe nutzen Kängurus nicht nur zum Hüpfen. Hier streiten zwei Graue Riesenkängurus um die Gunst der Weibchen

Eine Kängurumutter weidet mit ihrem Jungen an frischen Farnblättern

Ausgewachsene Männchen nennt man in Australien auch "Boomer"

Das Junge kommt alle paar Stunden aus dem Beutel der Mutter und versucht sofort, die Mutter zum Spielen zu animieren

Das Jungtier auf Kangaroo Island bei Adelaide hat die Pfoten frei für Aufräumarbeiten im Pelz. Einer der Vorteile, wenn man sich dank Jahrmillionen langer Evolution sicher auf zwei Beinen zu halten vermag

Bis zu drei Meter hohe und zwölf Meter weite Sätze können Kängurus machen. In den Frühzeiten ihrer Artenentwicklung diente das Springen der Flucht. Später, als Australien ausdörrte, gelangten die Tiere so ohne übermäßige Anstrengung rasch an weit entfernte Wasserlöcher

Ein neugieriges Känguru am Strand von Pebbly Beach (Murramarang National Park)

Am Strand von Pebbly Beach leben etwa 20 Tiere, die an den Strandhalmen besonders das Salz zu schätzen wissen