Freundlicher Pflegefall: Im Homosassa Springs Wildlife State Park, einer Reha-Einrichtung für verletzte Seekühe, leben die Tiere in einem abgetrennten Teil des Flusses. Dort werden sie gepflegt, bis ihre Wunden verheilt sind

Zaungäste beim Manati-Meeting: Wenn sich die trägen Säuger an den warmen Three-Sisters-Quellen am Crystal River sammeln, werden sie stets von Kajakfahrern, Tauchern und Schnorchlern umlagert

Vorlieben für Haut und Kraut: Manche Manatis sind geradezu versessen auf Streicheleinheiten von Schnorchlern und Tauchern

Die beiden Rekonvaleszenten, die sich im Homosassa Springs Wildlife State Park erholen dürfen, bevorzugen ihre morgendliche Ration Salatmix

Gesundheits-Check: Fast zärtlich hält die Veterinärin Carin Wittnich den Kopf des Manatis. Ein Schlauch versorgt das Tier mit Sauerstoff, während Helfer Gewicht, Größe, Fettmenge messen und Blutproben nehmen

Menschliche Technik bedroht die Seekühe - aber sie hilft ihnen auch, zu überleben ...

Das warme Abwasser aus dem Kraftwerk rettet viele Manatis vor Unterkühlung, wenn das Meer kälter wird als 16 Grad Celsius

Seit mehr als 30 Jahren erforscht der Biologe Bob Bonde die Florida-Seekühe, fotografiert sie und registriert ihre Merkmale ...

Bei vielen Tieren findet er Narben von Bootskollisionen, häufig an der Schwanzflosse

Eine Manati-Mutter säugt ihr Junges - die Milchzitzen sitzen bei den Seekühen hinter den Vorderflossen. Zwei Jahre lang bleiben die Jungtiere bei ihrer Mutter, bevor sie ihr Leben allein bestreiten können

Stets haben die Säuger die Fantasie der Menschen beschäftigt. Manche euro­päische Seeleute hielten die unbeholfenen Tiere für Meerjungfrauen