Erdmännchen, wissenschaftlich Suricata suricatta, sind nahe Verwandte der Mungos

Richtet sich ein Erdmännchen auf, nutzt es meist den Schwanz als "drittes Bein", als Stütze

Die Tiere bilden Kolonien mit bis zu 50 Individuen und pflegen darin ein ausgeprägtes Gemeinschaftsleben

Alle Mitglieder einer Erdmännchengruppe ziehen die Kleinen gemeinsam auf

Aufmerksam beobachtet das Junge, wie das Alttier mit dem gefährlichen Skorpion umgeht, den es zwischen den Zähnen hält

Nähert sich ein Greifvogel oder eine Raubkatze, erlaubt der Warnruf des Wächters die schnelle Flucht in die schützende Höhle

Die vier langen Krallen an den Vorderfüßen ermöglichen es den Erdmännchen, auch im Wüstenboden nach der Beute zu graben

Die Milch für den Nachwuchs liefert zwar meist nur die leibliche Mutter, aber ansonsten ziehen alle Mitglieder einer Erdmännchengruppe die Kleinen gemeinsam auf.

Ein Wächter hält Ausschau nach Adlern, Schakalen und Kobras

Erdmännchen gehen meist gemeinsam auf Nahrungssuche - wobei einige aus der Kolonie auf erhöhtem Posten Wache halten