Unverwechselbares Gesicht

Berggorillas lassen sich neben der unterschiedlichen Körpergestalt besonders gut durch ihren sogenannte Nasenabdruck unterscheiden. Jeder Berggorilla hat andere Hautfalten im Gesicht - ein Erkennungsmerkmal, so individuell wie der menschliche Fingerabdruck

Farbenprächtiger Säuger

Der Mandrill (Mandrillus sphinx) ist eines der buntesten Säugetiere überhaupt. Besonders farbenfroh ist sein Gesicht. Das ranghöchste Tier einer Gruppe ist am schrillsten gefärbt. Die zu den Pavian gehörenden Affen leben in den Regenwäldern Westafrikas

Geschickte Kletterer

Lediglich zur Mittagszeit und zur Nachttruhe legen Klammeraffen (Ateles geoffroyi) eine Pause ein. Ansonsten bewegen sie sich schnell und äußerst geschickt in den Baumkronen des Santa-Rosa Nationalparks im Norden Costa Ricas. Mit dem Greifschwanz besitzen Klammeraffen eine "fünfte Extremität", die sie zum Greifen und zum Balancieren nutzen. Und um sich fest in den Bäumen zu verankern

Gesellige Bande

Hanuman-Languren (Presbytis entellus) - auch heilige Affen Indiens genannt - sind über den ganzen Subkontinent verbreitet. Sie leben in Trupps von 10 bis 40 Tieren zusammen. Alle zwei Jahre bringt ein Hanuman-Weibchen Nachwuchs zur Welt. Neugeborene Hanuman-Languren besitzen ein schwarzbraunes Fell. Erst allmählich wechselt ihre Fellfarbe

Äffische Badekultur

Im tief verschneiten Wald des japanischen Jigokudani-Yaen-Koen-Nationalparks genießen die Japanmakaken (Macaca fuscata), auch Schneeaffen genannt, die 43 Grad Celsius heißen Quellen. Hier können sie entspannen und sich gegenseitig das Fell pflegen

Duldsames Alphatier

Die Wälder der Virunga-Berge in Runada sind der Lebensraum der letzten Berggorillas (Gorilla beringei). Taucht der Anführer einer Gorillagruppe auf, rücken die Mitglieder der Horde ehrfürchtig zusammen. Nur die Kleinsten geben sich davon unbeeindruckt. Sie wissen, dass der Silberrücken seinem Nachwuchs gegenüber sehr tolerant ist

Bedrohter Lebensraum

Der über 3000 Quadratkilometer große Tanjung-Puting-Nationalpark im Süden Borneos ist eines der letzten Lebensräume für wildlebende Orang-Utans. Mit einer extrem großen Spannweite der langen Arme können die Affen große Lücken im Blätterdach des Regenwaldes überbrücken und sich von Baum zu Baum hangeln

Gut behütet

Der dichte Regenwald im Kakombe-Tal des Gombe-Nationalparks in Tansania bietet den perfekten Lebensraum für Schimpansen (Pan troglodytes). Junge Schimpansen werden von ihren Müttern gut beschützt. Sie haben noch ein ganz helles Gesicht. Mit zunehmendem Alter wird es dunkler, bei einigen Affen fast völlig schwarz

Morgendliche Gymnastik

Auch ausgewachsene Orang-Utans sind noch sehr verspielt. Auf dem Sandboden einer Auswilderungsstation auf Borneo macht dieses Weibchen seine morgendlichen Dehnübungen

Leben in den Wipfeln

Die Palmsümpfen am Rio Yavari, im Regenwald des Amazonasbeckens, leben die

Rote Uakaris (Cacajao calvus). Sie sind tagaktive Neuweltaffen und halten sich in den Baumkronen der mächtigen Urwaldriesen in 30 bis 50 Meter Höhe auf. Sie sind geschickte Kletterer und überbrücken Lücken in den Baumkronen durch weite Sprünge