Kolumbien

Lisztäffchen (Sanguinus oedipus) verdanken ihren Namen der Ähnlichkeit ihres Haarschopfes mit der Haarpracht des Komponisten und Pianisten Franz Liszt. Die Affenart ist durch die Zerstörung ihres Lebensraumes stark bedroht

Laos, Nordvietnam, Nordostkambodscha

Das Erscheinungsbild der Kleideraffen (hier die nördliche, rotschenklige Art Pygathrix nemaeus) übertrifft an Farbigkeit und Eleganz alles, was die Primaten sonst zu bieten haben

Süd-Madagaskar

Eine sehr selbstbewusste Katta-Dame (Lemur catta), wie es typisch ist für diese Affenart. Die Gruppen der "Ringelschwanz-Lemuren", so ihr treffender englischer Name, werden nämlich von einem Weibchen angeführt

Nordost-Madagaskar

Typisch Roter Vari (Varecia rubra): Obwohl die schönen Tiere bejagt werden und ihren Lebensraum dramatisch schnell einbüßen, ruhen sie gerne und viel - nach einer Studie rund die Hälfte des Tages

Äthiopien

Dschelada-Männer (Theropithecus gelada) gehören zu den eindrucksvollsten Primaten. Sie sind nicht nur etwa doppelt so groß wie die Weibchen dieser Affenart, sondern haben darüber hinaus auch stattliche Mähnen an Kopf und Schultern

Sansibar

Es ist nicht zu übersehen, was der Sansibar-Stummelaffe (Piliocolobus kirkii) am liebsten verzehrt: Blätter. Diese Nahrung ist zwar auf Sansibar reichlich vorhanden, setzt aber einen speziell eingerichteten Magen-Darm-Trakt zum Verdauen voraus - und viel Zeit. Die haben die schönen Affen aber zur Genüge!

Süd-Thailand, Süd-Myanmar, Malaysia

Junge Brillenlanguren (Trachypithecus obscurus) gehören mit ihrem goldfarbenen Fell zu den auffälligsten Tierkindern - nicht nur unter den Primaten. Dieses Kindchenschema ist so anziehend, dass sich alle Gruppenmitglieder der Affenart darum reißen, das Baby einmal "bemuttern" zu dürfen

Borneo

Der durchschnittliche Abstand zwischen zwei Geburten bei Borneo-Orang-Utans (Pongo pygmaeus) wurde mit sechs bis acht Jahren ermittelt. Oft bleibt das Kind noch bei der älteren Mutter, wenn diese bereits das nächste Baby an der Brust hat

Kamerun, Gabun, Zentralafrikanische Republik

Flachland- oder besser westliche Gorillas (Gorilla gorilla) sind den ganzen Tag über auf Nahrungssuche. Obwohl es noch über 100.000 Individuen gibt, gelten diese Gorillas als stark bedroht. Viele Tiere dieser Affenart landen als bushmeat in Kochtöpfen