Kosmopolit

Rotfüchse (Vulpes vulpes) haben von allen Raubtieren das größte Verbreitungsgebiet. Sie besiedeln Nordamerika ebenso wie Europa, die Arabische Halbinsel und Asien - bis in den äußersten Nordosten des Kontinents

Tuchfühlung

Füchse sind nur bei der Nahrungssuche Einzelgänger. Neuere Untersuchungen zeigen, dass die Tiere in Familiengruppen mit ausgeprägten Sozialstrukturen leben

Gut geschützt vor Kälte

Rotfüchse kommen von fast tropischen Gebieten bis zum Polarkreis vor. Vor der Kälte schützt sie hier ihr dichter Pelz

Gelbbraunrotfuchs

Die Farbe des Fuchsfells variiert je nach Verbreitungsgebiet zwischen rötlichgelb und tiefrotbraun. An der Unterseite changiert sie zwischen weiß und schiefergrau

Supernase

Füchse gehören zur Familie der Hunde. Ihr ausgeprägter Geruchssinn hilft ihnen beim Aufspüren ihrer Beute, meist kleinen Säugetieren

Akustische Ortung

Im Winter orten Füchse ihre Beute, etwa Mäuse in ihren Gängen unter der Schneedecke, auch mit den Ohren. Sie schleichen sich an und erbeuten sie durch einen Sprung durch die Schneedecke, den so genannten "Mäusesprung"

Hauptnahrung: Feldmäuse

Eine der wichtigsten Beutetierarten sind Feldmäuse. Bis zu 20 von ihnen muss ein ausgewachsener Fuchs erbeuten, um seinen täglichen Energiebedarf zu decken. Im Winter eine echte Herausforderung

Kabbelei

Wie bei allen Tieren, die in sozialen Gefügen leben, gehören auch bei den Rotfüchsen Streitereien zum Leben

Murmeltiere

Beim Anschleichen ist vor allem eines wichtig: Nicht gesehen werden. Diese Murmeltiere wissen noch nicht, dass die Gefahr aus einer anderen Richtung droht

Neugier

Was ist das denn? Dieser Fuchs interessiert sich offenbar für Ivan Kislovs Kamera

Jungenaufzucht

Nach einer Tragzeit von rund 50 Tagen bringt die Fähe - je nach Nahrungsangebot - durchschnittlich zwischen vier und sechs Junge zur Welt

Kleine Rotfüchse

Wenn die Jungfüchse nach etwa einem Monat den Bau verlassen, haben sie schon einen Fellwechsel hinter sich

Perfekter Allwetterschutz

Schon die kleinen Jungfüchse schützt ihr dichtes Unterfell vor Nässe und Kälte

Rangelei

Vorbereitung auf das Leben: Jungfüchse erproben im Spiel ihre Kräfte

Lebensspanne

Die Lebenserwartung von Füchsen varriert je nach Lebensraum. In dicht besiedelten Gebieten werden sie oft Opfer von Verkehrsunfällen. Im Nordosten Sibiriens sind eher die extremen Wetterbedingungen und das Nahrungsangebot ausschlaggebend. Auch unter optimalen Bedingungen werden Füchse kaum älter als zehn Jahre

Ivan Kislov, ein russischer Minen-Ingenieur, vertreibt sich seine Freizeit am Polarkreis mit einem ungewöhnlichen Hobby. Er fotografiert Füchse in der Umgebung der Mine, auf der Tschuktschen-Halbinsel im äußersten Nordosten Russlands. Und das so leidenschaftlich, dass ihm Fotos gelingen, um die ihn auch Profi-Tierfotografen beneiden dürften: Szenen aus dem (Familien-)Leben der klugen - und neugierigen - Raubtiere in der rauen Wildnis Sibiriens.

Weblinks

Die Website von Ivan Kislov

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