Kaiserpinguin

Jagd auf Fische und Garnelen: Mit über 500 Metern halten Kaiserpinguine den Rekord im Tieftauchen in der Vogelwelt. Dabei scheinen sie durch die kräftigen Flügelschläge regelrecht unter Wasser zu fliegen

Elch

Feinschmecker auf Tauschstation: Auf der Suche nach frischem Grün scheuen Elche auch vor tiefen Seen nicht zurück. Um an saftige Unterwasserpflanzen zu gelangen, tauchen Elche bis zu sechs Meter tief

Robbe (Weddelrobbe)

Robben sind nicht nur flinke Schwimmer, sondern auch exzellente Taucher, die bis in Tiefen von gut 700 Metern auf die Jagd gehen

See-Elefant

Das würde sonst höchstens Superman schaffen: See-Elefanten können die Luft zwei Stunden lang anhalten und dann bis 1.800 Meter tief abtauchen

Pottwal

Bis zu 3.000 Meter: Das ist der absolute Tieftauch-Rekord für Warmblüter! Dabei speichern die Wale Sauerstoff im Blut und in ihren Muskeln. Vor dem Tauchen atmen die Tiere aus, da der Wasserdruck sie sofort zerdrücken würde

Schlangenfisch Abyssobrotula galatheae

Tiefer geht's nicht: Der Tiefseefisch Abyssobrotula galatheae lebt in 8000 Metern Tiefe und kann in dieser Tiefe nur noch von Spezial-U-Booten beobachtet werden. An der Meeresoberfläche würden die Fische sterben. Ein Exemplar, das im Puerto-Rico-Graben in einer Tiefe von 8370 Metern gefunden wurde, gilt als der bisher tiefste Fischfund. Seine Verwandten aus der Gattung Brotula, hier auf dem Foto sehen, leben allerdings nur in Tiefen bis 650 Metern

Wasseramsel

Auf Tauchstation: Die Wasseramsel ist der einzige Unterwasserjäger unter den heimischen Singvögeln. Der große Verwandte des Zaunkönigs geht schwimmend und tauchend in Bergbächen auf die Jagd nach Insekten und läuft dabei unter Wasser sogar auf dem Grund herum

Wasserjagdspinne (Ancylometes bogotensis)

Mit Taucheranzug mit Atmengerät: Die südamerikanische Spinnenart jagt kleine Fische und wird dabei nicht mal nass. Die Spinnen umgeben sich mit einem Mantel aus Luftblasen, der zwischen den Borsten der Tiere festgehalten wird und auch als Luftvorrat dient

Seeschlange

Seeschlangen sind nicht nur extrem giftig, sondern können auch bis in eine Tiefe von weit über 100 Metern tauchen

Lederschildkröte

Lederschildkröten halten den Reptilien-Rekord im Tieftauchen: 1.000 Meter und oft noch ein wenig mehr. Andere Schildkrötenarten wie die Weißwangenschildkröten können die Luft dafür extrem lange anhalten. 3 Stunden, 8 Stunden, 12 Stunden und sogar noch mehr. Allerdings hilft ihnen dabei ein System feinster Blutgefäße im Rachen, die wie Kiemen wirken