Auf Beutezug

Ein großer Teil der Buckel- und Schwertwalpopulation des Nordatlantiks schlägt sich im Winter in den Tiefen des Andfjords den Bauch mit Heringen voll

Geduldsprobe

"Bei Tierbeobachtungen dieser Größenordnung erhält man die Belohnung oft erst nach längerem Leiden", sagt Uli Kunz. Für seine spektakulären Aufnahmen ließ er sich stundenlang in einem winzigen Schlauchboot über das Wasser ziehen

Die Belohnung

Dicht an der Steilküste springen gleich mehrere Orcas und Buckelwale aus dem Wasser

Eisige Kälte und wenig Licht

Die Arbeitsbedingungen für den Fotografen sind im nordischen Winter denkbar schwierig: Die Dämmerung um die Mittagszeit lässt wenig Licht über den Wellen zu, unter Wasser verschluckt das schummrige Zwielicht schon nach wenigen Metern wieder jegliche Formen. Um zwei Uhr herrscht wieder Dunkelheit

Hungrige Begleiter

Die riesigen Heringsschwärme finden sich am Beginn des Winters in den Fjorden rund um die noch nördlicher gelegene Stadt Tromsø und ziehen dann in den folgenden Monaten weiter südlich. Dabei haben sie ständige Begleiter: hungrige Wale

Intelligente Jäger

Orcas kooperieren bei ihrer Jagd miteinander. Sie kommunizieren mit Klicken und Pfeifen, halten die Schwärme im flachen Wasser vor der Küste und nehmen sich Zeit den besten Happen auszuwählen

Seekrankheit und steifgefrorene Handschuhe

Hohe Wellen und eiskalte Gischt lassen das Team zwischenzeitlich am Sinn ihres Vorhabens zweifeln

Zwischen Giganten

Vor der Insel Senja schießen riesige Buckelwale direkt neben Uli Kunz aus dem Wasser

Staunen am Strand

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Stürmische Zeiten

Die Sjøblomsten ist ein ehemaliges Walfangschiff und trotzt auch schwerer See. Die Ausrüstung im Vorschiff und im Laderaum wird dennoch heftig durcheinander geschleudert

Vorhut

Beobachtungen zeigen: häufig beginnen die Schwertwale die Jagd auf von ihnen entdeckten Fischschwarm. Erst durch ihre Laute werden die in der Nähe befindlichen Buckelwale angelockt

Mehr als nur Handgepäck

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