Auf der Jagd

In einer sternenklaren Nacht tappt ein Fennek (Vulpes zerda) in einer Kamerafalle. Die Füchse sind überwiegend nachtaktiv und können weite Strecken zurücklegen, um ihre Beute in der dunklen Stille der Sahara zu jagen

Verspielte Fennek-Welpen

Fennek-Welpen tollen neben ihrer Höhle herum. Die Jungen werden für gewöhnlich Ende März geboren und sind im Mai alt genug, ihre Umgebung zu erkunden. Im Falle einer Störung bringt die Mutter die Jungen in eine andere Höhle

Touristenattraktion

Dieser nur wenige Wochen alte Fennek wurde gemeinsam mit seinen Geschwistern aus der Höhle ausgegraben. Jetzt dient er als einträgliche Attraktion an einem von vielen Touristen besuchten Ausflugsziel. Entweder können die Einheimischen ihn an Besucher verkaufen oder Geld verlangen, wenn diese ihn fotografieren möchten

Futtersuche

Mit einer Kamerafalle gelang dieses Bild, das einen Fennek zeigt, der zwischen den Wurzeln eines Retam-Busches nach Käfern gräbt. Fenneks graben häufig und schnell im Sand auf der Suche nach Nagetieren und Wirbellosen - aber auch, um der Hitze zu entfliehen

Charismatischer Wüstenbewohner

Ein Fennek in der tunesischen Wüste. Er ist der Inbegriff des Wüstenbewohners. Sein Lebensraum erstreckt sich über fast ganz Nordafrika und die gesamte Sahara. Kleine Dünen mit schütterer Vegetation, die den Sand befestigt und so das Graben von Höhlen erleichtert, sind sein bevorzugter Lebensraum

Fritz Pölking Jugendpreis 2015

Kurz vor Sonnenuntergang leckt ein Schneeziegen-Weibchen

(Oreamnos americanus) lebenswichtige Mineralien vom Fels

Schneeziegen-Familie

Kurz nach Sonnenaufgang wandert ein Schneeziegenpaar mit seinem Jungen am Rande einer steilen Klippe

Schlagabtausch

Ein dominanter Bock liefert sich einen kurzen Kampf um Territorium mit einem jüngeren Männchen

Verschnaufpause

Unter dem Sternenhimmel ruht der dominante Schneeziegenbock für einen kurzen Moment, während der Rest der Herde weiter grast

Der renommierte Fritz Pölking Preis 2015 für Naturfotografie geht in diesem Jahr an den Italiener Bruno D’Amicis. Er überzeugte die Jury mit einer Fotostory über den Fennek, den Wüstenfuchs. "Der Fennek ist nachtaktiv und extrem scheu, lebt in abgelegenen Wüstenregionen Nordafrikas, in Ländern, die sich nicht unbedingt durch stabile politische Verhältnisse hervortun, wo Sandstürme und Fliegenschwärme das Leben zur Hölle machen können", sagte Jury-Mitglied Werner Bollmann.

D'Amicis, 1979 in Rom geboren, arbeitet seit 2004 als professioneller Naturfotograf mit dem Schwerpunkt auf Themen, die sich mit dem Schutz von Lebensräumen und Biodiversität beschäftigen. Er gewann bereits Preise beim "World Press Photo Award", dem "Wildlife Photographer of the Year", und beim "GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres".

Den Fritz Pölking Jugenpreis 2015 gewinnt Connor Stefanison (geboren 1991). Er will mit seinen Bildern ein Bewusstsein für die Bedrohung der nordamerikanischen Schneeziegen schaffen: "Auch die Schneeziegen sind vom Klimawandel bedroht: Sie bilden Meta-Populationen, die in hochalpinen Regionen beheimatet sind. Mit den steigenden Temperaturen verringert sich dieser Lebensraum zusehends, und Raubtiere aus den Tälern dringen immer weiter in höhere Lagen vor", sagt der junge Kanadier.

Mehr über die Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT) und den Fritz Pölking Preis 2015: www.gdtfoto.de

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