Haare bei Tieren: Ein Fell für jeden Zweck

Tiere gehen nicht zum Frisör. Fasson und Tönung ihres Fells sind ihnen naturgegeben. Und das mit Bedacht: Haare dienen den Spezies als Mittel zur Abschreckung, Tarnung, als Schwimmanzug oder Sinnesorgan

Beispiel Polarfuchs

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Im Laufe der Evolution haben sich viele Tierarten ihrer Umgebung angepaßt. Doch nur wenige so perfekt wie der Polarfuchs. Er wechselt seine Haarfarbe je nach Jahreszeit, mal hell, mal dunkel.

Beispiel Panzernashorn

Kaum zu glauben: Aber auch das furchterregende Horn des Dickhäuters besteht aus haariger Substanz. Sie gleicht jenen Stoffen, aus denen sich auch der Schopf des Menschen bildet.

Beispiel Ratte

Mit ihren Sinneshaaren, die deutlich länger sind als der Pelz und über den ganzen Körper verteilt wachsen, orientieren sich Ratten. Schon geringster Druck auf diese Haare löst an den Nervenenden Impulse aus.

Beispiel Seeotter

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Für flachtauchende Tiere wie den Seeotter ist ein Pelz der beste Wärmeschutz: Ein Zentimeter Fell isoliert so gut wie vier Zentimeter Fett. In den Haaren ist Luft eingeschlossen, die das Tier vor der Meereskälte schützt.

Beispiel Igel

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Beim Igel haben sich die Hornfäden der Haare so verhärtet, dass er, eingerollt, meist schon mit seiner stechenden Oberfläche Verfolger abschreckt. Droht jedoch ein Angriff, richtet das Tier seine Stachel steil auf.

Beispiel Katze

Bei Katzen sind die Schnurrhaare Sinnesorgane. Sie reagieren auf Erschütterungen und geben dem Tier selbst bei völliger Dunkelheit ein Raumgefühl.

Beispiel Eisbär

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Wie ein Sonnenkollektor funktioniert der Eisbärenpelz: Dessen hohle Haare leiten sichtbare und ultraviolette Strahlen auf die Haut, wo sie in Wärme umgewandelt werden.

Beispiel Stachelschwein

Die Waffen der Stachelschweine sind verhornte Haare, die bis zu 60 Zentimeter lang werden können. Angreifende Tiere haben sich daran schon so schwer verletzt, dass sie gestorben sind.

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