3. GEO-Tag der Artenvielfalt: Inventur im Industriepark (Duisburg)

Gemeine Luftalge, Meerbinse, Ruprechtsfarn, Gartenlaubkäfer, Gelbe Tigermotte , Schaflaus, Schwanenmuschel - das sind nur einige der rund 1800 Tiere und Pflanzen, die den sorgsamen Beobachtern beim 3. GEO-Tag der Artenvielfalt in Duisburg unter die Augen kamen.

Die diesjährige Zentralveranstaltung, begleitet von Presse, Funk und Fernsehen, fand auf dem ehemaligen Thyssen-Hüttenwerk in Duisburg statt. Dort haben Gräser, Sträucher und Bäume, Insekten, Vögel und Säugetiere in den 16 Jahren seit der Stillegung des Betriebes Schotterplätze, Rohre, Schlote und brüchige Strassen zurückerobert.

150 Wissenschaftler und naturbegeisterte Laien, unter ihnen viele Kinder, waren angereist, um binnen 24 Stunden Bio-Inventur im "Landschaftspark Duisburg-Nord" rund 1800 Arten zu zählen.
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Kinder machten sich im Thyssen-Hüttenwerk in Duisburg auf der Suche nach Arten.

Kinder machen mit

Auch geolino.de, die Kinder-Site von GEO, hatte Web-Reporter nach Duisburg entsandt. Sie begleiteten die 6. Klasse der Gesamtschule Globus. Fotos und Texte wurden den ganzen Tag über im großen Biodiversitäts-Special eingestellt.

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Der Tag der Artenvielfalt in Kolumbien

Beiträge für diesen Bereich hatte sich das GEO-Online-Team auch aus Kolumbien erhofft. Denn auch dort waren Schulkinder noch in der Morgendämmerung in den Regenwald bei Villa de Leyva ausgezogen, um Arten zu identifizieren. GEO-Web-Reporter waren dabei. Doch blockierte Internetleitungen sabotierten die fortlaufende Berichterstattung. Fotos und Texte mußten deshalb später nachgepflegt werden. Einen Blick auf die Seiten von geolino.de ist das Ergebnis aber allemal wert. Und die Resonanz auf den ersten "Día de la Diversidad Biológica" übertraf mit 1200 Teilnehmern die kühnsten Erwartungen.

Kooperation mit der GTZ

Ein Triumph für Cristina Hoyos, ehemalige Beraterin des kolumbianischen Umweltministers, die mit unermüdlichem Engagement und im Auftrag der "Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit" (GTZ) nicht nur den Tag der Artenvielfalt organisiert hatte, sondern auch ein deutsch-kolumbianisches Symposium des Humboldt-Instituts in Villa de Leyva.

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