GEO schützt den Regenwald e.V.

Demokratische Republik Kongo Gorilla-Nationalpark Virunga in Not

Hier bieten wir allen Interessierten Informationen zur Situation im Nationalpark und zu den Spendenmöglichkeiten

Leser und Spender von "GEO schützt den Regenwald e.V." unterstützen das Projekt mit mehr als 103.000 Euro

Nach Veröffentlichung der Virunga-Reportage von Anke Sparmann in GEO 06/12 haben Leser und Spender von "GEO schützt den Regenwald e.V." den lebensgefährlichen Einsatz der Ranger mit bislang 103.168 Euro (Stand: 24.7.2017) unterstützt. "Es ist toll, wie erfolgreich diese Spendenaktion ist. Wir sind unglaublich dankbar für diese Unterstützung.", schreibt Piet Schutter, Leiter der Finanzabteilung des Virunga Nationalparks, nach Anlaufen der Kampagne. Herzlichen Dank auch von unserer Seite an alle Spender! "GEO schützt den Regenwald e.V." setzt die Spendenaktion fort.

Ab Januar 2015 gehen alle Spenden zugunsten des Virunga Witwenprojekts.

Gorilla-Nationalpark Virunga in Not

Virunga, im Osten der Demokratischen Republik Kongo gelegen, ist der älteste Nationalpark in Afrika. Das 790.000 Hektar große Gebiet liegt an der Grenze zu Ruanda und Uganda. Bekannt ist der Park für seine Berggorillas. Rund 200 der Menschenaffen leben in den Hängen der erloschenen Vulkane im Süden des Schutzgebiets. In den vergangenen Jahrzehnten war Virunga wiederholt bedroht durch Bürgerkriege, so auch 2012/2013. Im Frühjahr 2012 kündigte zudem Soco International an, auf dem Parkgelände Erdöl fördern zu wollen - genehmigt von der Landesregierung.

AKTUELLE NEWS

Januar 2016: Virunga trauert um Ranger

Der 40-jährige Ranger Sebinyenzi Bavukirahe Yacinthe stirbt am 23. Januar. In den mehr als 20 Jahren seines verdienstvollen Einsatzes für den Schutz des „Nationalerbes Virunga“ waren ihm die Gefahren, die seine Arbeit für Leib und Leben mit sich bringt, sehr bewusst. Viele Ranger vor ihm starben einen gewaltsamen Tod im Dienst. Doch weiterhin nahm Sebinyenzi die Risiken auf sich. Er lässt eine Frau und acht Kinder zurück.

Dezember 2015: Meilenstein der Energieversorgung in Virunga

Kurz vor Jahresende kann Parkdirektor de Merode eine sensationelle Botschaft verkünden: Nach nur zweijähriger Bauzeit ist das 13,6 Megawatt Wasserkraftwerk von Matebe fertiggestellt! Zur feierlichen Einweihung mit dem erfolgreichen Bauteam reisen der kongolesische Präsident Kabange, sieben Staatsminister und zahlreiche geladene Gäste nach Virunga. Das Kraftwerk, finanziert durch die Howard G. Buffet Stiftung, soll Zehntausende Haushalte und Kleingewerbebetriebe im südlichen Umland des Parks erstmals mit Elektrizität versorgen.

Oktober 2015: Erneut Ranger getötet

Jean Claude Kiza Vunabandi stirbt in der Nacht des 25.10.2015 in Ausübung seiner Arbeit als Ranger in Mabenda. Die Angreifer entkommen. Somit steigt die Gesamtzahl der alleine 2015 während ihres Dienstes gewaltsam umgekommenen Ranger auf zwölf an.

Club of Rome Schulen engagieren sich

Bilder zu den Spendenaktionen
Bilder zu den Spendenaktionen
Das Schulnetzwerk des Club of Rome unterstützte das Projekt von "GEO schützt den Regenwald" im Nationalpark Virunga

Helfen Sie dem Virunga-Nationalpark!

Wie können Sie spenden?

Auf das folgende Konto von „GEO schützt den Regenwald e.V.“ – wir leiten die Spenden an den Nationalpark Virunga weiter:

Bank für Sozialwirtschaft
Konto-Nr. 8453100
BLZ 251 205 10
BIC (SWIFT-Code) BFSWDE33HAN
IBAN DE17251205100008453100
Stichwort "Virunga"

Hier können Sie online spenden, um die Arbeit von "GEO schützt den Regenwald e.V." zu unterstützen. Oder Sie lassen Ihre Spende direkt dem Virunga-Nationalpark über www.virunga.org zukommen.

Wie können Sie gezielt regelmäßig helfen?

Wenn Sie den Nationalpark regelmäßig unterstützen möchten, so können Sie einen Dauerauftrag mit dem Stichwort „Virunga“ einrichten. Bitte geben Sie Ihre Postadresse an, damit wir Sie ggf. kontaktieren können.

Weitere Informationen zum Thema

"Wenn nichts passiert, werden wir seltene Arten verlieren"
"Wenn nichts passiert, werden wir seltene Arten verlieren"
Rebellen, Wilderer, jetzt auch noch Ölfirmen: Nicht nur die Berggorillas sind im Virunga-Nationalpark in Gefahr. Im Interview mit GEO.de berichtet der stellvertretende Parkleiter, Ephrem Balole, über eine schwierige Situation
Der blutige Kampf um die Berggorillas
Im TEDtalk spricht Emmanuel de Merode, der Direktor des Virunga-Nationalparks über die Konflikte um die letzten Berggorillas Afrikas

Letzte Aktualisierung: Juli 2017