GEO schützt den Regenwald e.V.

Philippinen: Hilfe für den Nashornvogel

Gemeinsam mit dem "Philippine Endemic Species Conservation Project" (PESCP) setzte sich "GEO schützt den Regenwald e.V." für den Erhalt des letzten Tiefland-Regenwaldes im Nordwesten der Insel Panay ein, der vor allem für verschiedene Arten der bedrohten Nashornvögel bekannt ist. Mit einem speziellen Projekt wurde das Wildern der Vögel und anderer Tiere wie dem Prinz-Alfred-Hirsch oder dem Goldmaskenschwein unterbunden

Seit 1996 sorgt sich das "Philippine Endemic Species Conservation Project" (PESCP) um den Erhalt des letzten Tiefland-Regenwaldes im Nordwesten der Insel Panay, der vor allem für verschiedene Arten der bedrohten Nashornvögel bekannt ist. Die Vögel sind nicht nur von eindrucksvoller Schönheit, sondern neben den Fruchttauben auch die wichtigsten Samenverbreiter im dortigen Urwald.

"GEO schützt den Regenwald e.V." hat PESCP mit einem speziellen Projekt unterstützt, das unter anderem das Wildern von Vögeln und anderen Tieren, wie dem Prinz-Alfred-Hirsch oder dem Goldmaskenschwein verhindern sollte. Dazu wurden in allen Dörfern der Region Aufklärungskampagnen durchgeführt und die bisherigen Jäger für den Naturschutz engagiert. Denn vielen Bewohnern der Region war nicht bewusst, dass der Wald und seine Bewohner bedroht sind. In den lokalen Sprachen existiert nicht einmal ein Wort für "Aussterben".

Langfristig soll der Regenwald in ein Schutzgebiet mit Nationalparkstatus umgewandelt werden. Das Vorhaben wird unterstützt von Eberhard Curio, Biologie-Professor der Ruhr-Universität Bochum, der schon seit Jahren auf den Philippinen forscht und arbeitet.

Das Projekt wurde 2002 zu einem erfolgreichen Ende gebracht.