Charles Darwin: Ein Leben für die Forschung

Die wichtigsten Stationen des Wissenschafts-Genies auf einen Blick

12. Februar 1809 Charles Darwin wird als Sohn wohlhabender Eltern in Shrewsbury geboren

1817 Die Mutter des Achtjährigen stirbt

1817 - 1825 Darwin besucht verschiedene Schulen. Seine Leistungen sind mäßig

1825 Der 16-Jährige beginnt in Edinburgh Medizin zu studieren, findet aber keinen Gefallen daran

1827 Auf Vorschlag des Vaters wechselt Darwin zur Theologie. Er verfolgt ausgiebig seine naturkundlichen Neigungen, vor allem unter Anleitung des Botanik-Professors John Henslow

1831 - 1836 Reise auf der "Beagle"

1837 Symptome einer rätselhaften Krankheit zwingen Darwin im Lauf der nächsten 40 Jahre immer wieder zu bisweilen monatelanger Bettruhe

1838 Die Lektüre von Thomas Malthus’ "Essay on the Principle of Population" bringt ihn auf die Idee der "natürlichen Zuchtwahl"

1839 Darwin heiratet seine Cousine Emma Wedgwood. Sein Bericht "Die Reise der Beagle" erscheint

1842 Die Familie zieht von London auf das Anwesen Down House in Kent

18. Juni 1858 Darwin erhält ein Manuskript des Naturforschers Alfred Wallace, in dem dieser seine unabhängig entwickelte Theorie der natürlichen Selektion vorstellt

1. Juli 1858 Wallace' und Darwins Thesen werden in der Linnean Society in London präsentiert. Sie finden zunächst wenig Resonanz

24. November 1859 "On the Origin of Species" ("Über die Entstehung der Arten") erscheint. Es folgen von 1868 bis 1872 weitere Hauptwerke, unter anderem "The Descent of Man, and Selection in Relation to Sex" ("Die Abstammung des Menschen und die natürliche Zuchtwahl")

1877-1881 Darwin wendet sich verstärkt der Botanik zu

19. April 1882 Charles Darwin stirbt. Er wird in der Abtei von Westminster beigesetzt

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Wo die Evolutionstheorie entstand: In einem beispiellosen Fotoprojekt reiste GEO-Fotograf Peter Ginter um die Südhalbkugel - immer auf der Fährte Charles Darwins
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