Städte im Klimawandel So hoch steht das Wasser im Jahr 2100

Der Klimawandel sorgt auch für steigende Meeresspiegel. Die Macher der Seite ClimateCentral.org zeigen, was uns erwartet, wenn wir weitermachen wie bisher

Wie sehen unsere Städte eigentlich aus, wenn wir mit der Klimaerwärmung weitermachen wie bisher?

Die Macher der Seite Climate Central haben sich dazu etwas einfallen lassen: Sie haben küstennahe Metropolen in aller Welt dargestellt, wie sie bei einer Begrenzung der Erderwärmung auf zwei Grad aussähen - und bei einer Erwärmung um vier Grad.

Zwei Grad - das entspricht dem auf der Konferenz von Cancun im Jahr 2010 festgelegten Ziel aller 194 Unterzeichnernationen. Um es zu erreichen, sind allerdings erhebliche Anstrengungen nötig - politisch und technisch. Sollte auch bei der Konferenz von Paris kein ambitionierter Klimaschutz, sondern eher ein business as usual herauskommen, dürften ab etwa 2100 große Teile küstennaher Metropolen unter Wasser stehen. Wie tief, das zeigen die interaktiven Illustrationen von Nickolay Lamm.

Mit einem anderen interaktiven Tool der Seite lässt sich für jeden küstennahen Ort der Welt das Überflutungsszenario auf einer Karte simulieren. Ein Tipp für die Verhandlungspartner von Paris?

www.climatecentral.org

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