Edelholz-Sägewerk in Antalaha

Arbeiter eines Sägewerks in Antalaha schneiden Edelhölzer für europäische und asiatische Kunden zu. Nach einer Analyse des Botanischen Gartens von Missouri hat allein diese Firma 2009 rund 120 Container Rosenholz exportiert, vor allem nach China. Aber auch nach Deutschland

Masoala Nationalpark

Masoala-Nationalpark, Nordost-Madagaskar. Ein illegales Holzfällercamp tief im Regenwald. Mehr als 100 Männer schaffen hier Rosenholz zum Fluss, um es aus dem Schutzgebiet zu flößen

Edelholz Wassertransport

Umladestation: Am Rand des Masoala- Nationalparks ziehen Arbeiter angeflößte Edelholzstämme aus dem Wasser. Ein Traktor bringt die Ware von hier aus in das acht Stunden entfernte Städtchen Antalaha

Alexander von Bismarck

Die Ausbildung bei der US-Eliteeinheit Marines hat den Umweltermittler Alexander von Bismarck dschungelfest gemacht. Um illegale Holzfällercamps zu finden, nimmt er tagelange Märsche auf sich

Sägewerk in Antalaha

Auf dem Hof des Sägewerks von Roger Thunam in Antalaha fragt Ermittler von Bismarck nach der Herkunft der Edelhölzer. Rund 6000 Stämme - teils roh, teils verarbeitet - lagern hier

Madagaskar Rosenholz

Rosenholz, erkennbar am roten Kern, bringt auf dem Weltmarkt mehrere Tausend US-Dollar pro Kubikmeter ein. Schätzungen zufolge werden auf Madagaskar allein in den Nationalparks täglich bis zu 250 Kubikmeter davon illegal geschlagen - vor allem für den Export nach China

Container mit Edelholz

Ausverkauf in Stahlkisten: Ausweislich der Exportdokumente haben im Jahr 2009 knapp 20 000 Stämme und gut 50 000 Bretter den Hafen von Vohémar verlassen

Hafen von Vohémar

Der Hafen von Vohémar. Hier verlässt ein Großteil des Edelholzes die Insel Madagaskar. Nach Hinweisen auf illegale Exporte wurde er im April 2009 von den Behörden geschlossen - für zwei Tage