Was wir essen

Weniger Getreide und Kartoffeln, dafür mehr Obst: Laut Statistik ernähren sich die Deutschen gesünder. Auf der anderen Seite verursachen wir durch unseren Konsum mittlerweile erhebliche Flächenverbräuche - auch am Amazonas

Entwaldung

Der Bundesstaat Mato Grosso ist mit einer Einwohnerdichte von nur 3,5 Einwohnern pro Quadratkilometer eine der am dünnsten besiedelten Regionen Brasiliens. Ihre Entwaldung schreitet außerhalb des Xingu-Nationalparks weiter voran

Exportschlager Soja

Die Produktion der eiweißreichen Bohne boomt - unter anderem wegen der Nachfrage nach Futter für die Rindermast

Unser aller Acker

Jeder Einwohner Deutschlands benötigt 2687 Quadratmeter Ackerfläche - das weitaus meiste davon für tierische Produkte

Vom Schwinden des Waldes

Ähnliches Schicksal wie Deutschland: Für Ackerflächen wird nun auch Brasilien gerodet. Die Dimension ist gleichwohl eine andere, ist der Amazonas-Regenwald doch die "Lunge der Erde"

Soja-Moratorium

Das Jahr 2004 war eines der schlimmsten für die Amazonasregion: In zwölf Monaten gingen fast 28.000 Quadratkilometer Urwald verloren, eine Fläche etwa von der Größe Brandenburgs. Nur acht Jahre später war der Waldverlust um 84 Prozent gesunken - auch dank des Soja-Moratoriums. Große internationale Getreidehändler hatten sich verpflichtet, kein Soja mehr zu verkaufen, das auf frischen Amazonas-Rodungsflächen angepflanzt worden war