Baobab-Baum

In Botswana, Afrika, fotografierte Beth Moon Baobabs, Solitärbäume, deren Wurzeln Platz brauchen, um sich ausbreiten zu können. "Ich habe Baobabs gesehen", schreibt die Fotografin, "die scheinbar ohne Erde leben, und deren Wurzeln, die einer Anakonda ähneln, die Spalten kahler Felsen nach Wasser absuchen."

Wacholder

Dead Horse Point State Park, Utah, USA: Wacholderbäume können, auch wenn sie klein und verkrüppelt aussehen, Hunderte Jahre alt sein

Baobab

Im Makgadikgadi-Pans-Nationalpark, Botswana, fotografierte Beth Moon fantastisch geformte Baobab-Bäume vor monolithischen Felsformationen. Überwältigt war die Fotografin von dem leuchtenden Sternenhimmel

Langlebige Kiefern (Pinus longaeva) gehören zu den ältesten Lebewesen des Planeten. Diese fotografierte Beth Moon im Inyo National Forest, Kalifornien

Baobab

"Auf dem Weg zu den prächtigsten Baobabs in Botswana und Südafrika reiste ich mit einem Guide in einem Geländewagen Tausende Meilen. Wir fuhren meist in äußerst abgelegene Gebiete mit nur wenigen Dörfern. An vielen Tagen sahen wir keine Menschenseele", schreibt Beth Moon

Köcherbäume

In Namibia fotografierte Beth Moon Köcherbäume, die zwar zu den Aloegewächsen gehören, aber zu Baumgröße heranwachsen

Beth Moon: Uralte Bäume - magische Gestirne. Gebunden, 104 S., Elisabeth Sandmann Verlag 2016

Bäume - besonders die alten, knorrigen - üben auf uns Menschen eine eigene Faszination aus. Sie haben oft Hunderte Winter überstanden, Hunderte Male ausgetrieben und geblüht, ungezählte Kriege überstanden. Etwas wie Weisheit und Erfahrung liegt in ihren zerzausten Silhouetten.

Die amerikanische Fotografin Beth Moon steigert diesen Nimbus noch - indem sie einzelne Bäume oder Baumgruppen vor dem Hintergrund der Milchstraße porträtiert. Durch Langzeitbelichtungen gelingt es ihr, sowohl den Vordergrund als auch das All mit seinen zart leuchtenden Strukturen sichtbar zu machen.

Über ihre Arbeit in Afrika sagt die Fotografin im Vorwort zu ihrem Bildband Uralte Bäume - Magische Gestirne: "Auf diese Weite des Universums, die sich in überwältigender Pracht über mir ausbreitete, mit der Milchstraße, die sich von einem Ende des Horizonts zum anderen erstreckte, war ich nicht vorbereitet gewesen. Auf der Suche nach anderen Himmelsbildern dieser Art – voller Sterne über alten Bäumen – fuhr ich in Gegenden, die so entlegen und wild waren, dass die Dunkelheit nahezu greifbar war. Wenn die Nacht eine eigene Zeit hat, dann an diesen Orten ohne Straßen."

Beth Moon: Uralte Bäume - magische Gestirne. Gebunden, 104 S., Elisabeth Sandmann Verlag 2016

Die Homepage der Fotografin: bethmoon.com

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