Sam Dzong - ein Dorf zieht um

Aus dem Publikumsvoting ging mit fast einem Drittel aller abgegebenen Stimmen der Fotograf Manuel Bauer hervor. Der Schweizer dokumentiert in seinem Projekt die Folgen des Klimawandels am Beispiel eines Dorfes in Nepal. Die 85 Bewohner von Sam Dzong sind die ersten Klimaflüchtlinge im Himalaya. Ihr Ziel: ein neues Dorf im Nachbartal. Drei Stunden Fußmarsch liegen zwischen der alten und der neuen Heimat. Binnen weniger Wochen tragen die Bewohner ihre Habseligkeiten auf dem Rücken über den Hochgebirgspass

Neues Heim in frischem Glanz

Wandfarben müssen aus fernen Tälern auf Eseln herangeschafft werden. Dennoch verzieren die Dorfbewohner ihre neuen Häuser mit Streifen – zum Schutz vor Dämonen

Immer öfter bleibt die Ernte aus

Einmal noch steht der Senf auf den Feldern von Sam Dzong in voller Blüte. Doch über Jahre waren die Erträge immer spärlicher geworden: Zu unzuverlässig sind die Niederschläge am Oberlauf des Flusses inzwischen. Manuel Bauers Reportage "Ein Dorf zieht um" erschien in GEO 01/2016

Der große Kampf eines kleinen Volkes

Der in Hamburg lebende Fotograf Dmitrij Leltschuk hat das Schicksal der Ishemzen in Komi im Norden Russlands dokumentiert, die ihre Heimat gegen einen übermächtigen Gegner verteidigen. Die Lebensweise der in der arktischen Tundra beheimateten nomadischen Rentierzüchter wird durch die expansive russische Erdölindustrie massiv gefährdet. Dieses Foto zeigt, wie die Komi-Ischemzen Brennholz von den giftigen Müllhalden bergen, die Arbeiter bei ihren Bohrungen nach Öl angehäuft haben

Müll als Gefahr für die Rentiere

So karg ist das Land, dass die metallenen Hinterlassenschaften der Ölförderung unweigerlich ins Auge fallen. Was sie davon verwerten können, laden die Hirten zwar auf ihre Schlitten. Aber jeder Fund bestärkt sie in ihrer Auflehnung gegen die gierige Rohstoffindustrie

Wohnen wie vor Jahrhunderten

2014 gewann Dmitrij Leltschuk mit seiner Arbeit den Jurypreis beim Greenpeace Photo Award. Seine Reportage erschien in GEO 05/2016

Der Westen trocknet aus

Der Fotograf Uwe H. Martin stellt in seinem Projekt "LandRush" schon seit 2010 die Frage nach der Zukunft der Landwirtschaft zwischen Ernährungssicherung, Energieproduktion und internationalen Landinvestitionen. "Dry West", der fünfte Teil des multimedialen Langzeitprojektes, veranschaulicht mit erschreckenden Bildern die

Folgen der intensiven Agrarwirtschaft im Westen der USA - der seit Jahren von einer ungewöhnlichen Dürre heimgesucht wird. Dieser Farmen kann bereits rund ein Drittel seiner Weiden nicht mehr bewässern

Dürre im Golden State

Der Wasserstand des Shasta Lake, des größten Stausees in Kalfornien, ist um mehr als 30 Meter gesunken

Wallnuss Ernte in Kalifornien

Auch Uwe H. Martin wurde mit dem Jurypreis ausgezeichnet. Seine Arbeit wir bald im GEO Magazin zu sehen sein

Greenpeace Photo Award in Medienpartnerschaft mit GEO

In Partnerschaft mit GEO ist Greenpeace auf der Suche nach guten Fotoarbeiten, um das Thema Umwelt packend ins Bild zu setzen. Mehr Informationen zur aktuellen Sonderausstellung im Hamburger "Museum der Arbeit" finden Sie hier