Monströse Eisbrocken schwappen an der Mündung des Ilulissat-Fjords im Morgenrosa, etwa 30 Meter hoch. Doch was so imposant aus dem Wasser ragt, ist nur ein Teil der Gesamtmasse. 80 Prozent verbergen sich unter dem Meeresspiegel

Gefrorenes Wasser zaubert hinter dem Polarkreis magische Szenerien: schroffe Türme und Zinnen aus Kristall; Eispuderstaub, der im Sonnenlicht flirrt; Landschaften, die sich wie behäbige Schiffe durchs Meer bewegen

Eislandschaft von märchenhafter Schönheit

Bild einer Welt, die es vermutlich nicht mehr lange geben wird. Der Klimawandel bedroht auch das "ewige" arktische Eis

Von der Strömung getrieben und von der Brandung geschaukelt, schwimmen die Trümmer als bizarre Eisskulpturen durchs Wasser

Die Nachtsonne führt Regie, die immer wieder für neue Farb- und Licht-Spezialeffekte sorgt

Gestrandeter Gigant: Diesem weißen Riesen ist der Weg ins offene Meer vorerst verbaut. Im flacheren Wasser rund um das Insellabyrinth hängt der rund 1000 Meter lange Eisklotz fest. Erst wenn er weiter abgeschmolzen ist, wird ihn der Tidenhub über die Untiefe tragen

Als hätte sich die Matterhornspitze ins Nordmeer verirrt: Wenn Grönlands Gletscher kalben, schicken sie gewaltige Abbrudchstücke auf Seereise

Grönlands Eispanzer schmilzt mit beängstigendem Tempo. Und das bedeutet Alarm auch für den Rest der Welt: je schneller die Schmelze, desto bedrohlicher der Meeresspiegelanstieg weltweit

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