1. Platz, Konrad Funk: Wasser ist Leben! Amphibien wie die Grasfrösche benötigen das Wasser für Ihre Wanderung und Fortpflanzung. Sobald im Frühjahr Temperatur und Feuchtigkeit stimmen, wandern sie in Massen zu ihren Laichgewässern. Dabei legen sie zum Teil Strecken von mehreren Kilometern zurück

2. Platz, Massimo Bottoni: Grünfinken sind echte "Müslifresser". Sonnenblumenkerne gehören zum Lieblingsfutter der grünen Piepmätze. Wenn allerdings einer dem anderen das letzte Korn vor dem Schnabel wegfuttert, kann es Ärger geben

3. Platz, Andreas Volz: Gefahr in Verzug? Sobald Murmeltiere einen Fressfeind – wie den Steinadler – wahrnehmen, warnen sie ihre Artgenossen mit einem langen schrillen Pfiff

4. Platz, Rainer Förster: Der perfekte Moment: Ideale Lichtverhältnisse, windstill. Und dann öffnet der Falter seine Flügel und sitzt bewegungslos auf der Blüte. Klick

5. Platz, Vittorio Ricci: Die weiten Schwingen ausgestreckt gleitet der Seeadler dicht über der Wasseroberfläche. Blitzschnell greift er mit seinen kräftigen Klauen einen Fisch aus dem Wasser und nascht noch im Flug ein paar Happen davon. Bon appétit!

6. Platz, Erhard Nerger: Während Geister mit Vorliebe um Mitternacht in dunklen Gewölben auftauchen, begegnet man Federgeistchen eher an einem warmen Sommerabend am Rande einer Wiese, hier auf einem Brennnesselblatt in Haren an der Ems

7. Platz, Csaba Daróczi: Frisch aus dem Gefrierfach: Dieser Silberreiher pickt sich einen Fisch aus einem kleinen Loch im Eis. Silberreiher sind nicht kälteempfindlich, benötigen für ihre Nahrungssuche am Wasser aber eisfreie Stellen

8. Platz, Reka Kovacs: Wie ein Schleier fällt der Winternebel über den Harghita-Wald nahe dem Sankt-Anna-See in Rumänien. Nur die rotgoldenen Buchenblätter erinnern noch an die wärmeren Tage des vergangenen Herbstes

9. Platz, Michael Migos: Ein emsiger Flugverkehr herrscht am Tysslingen See in der Nähe der mittelschwedischen Stadt Örebro. Hier liegt einer der größten Rastplätze für Singschwäne in ganz Europa. Ein Paradies für Vogelliebhaber und Fotografen

10. Platz, Falko Sieker: Nicht nur Surfer lieben die Brandung. Diese Kegelrobbe am Strand der Helgoländer Düne brauchte an diesem sonnigen Septembertag offensichtlich eine Abkühlung und warf sich mit Genuss in die Wogen

11. Platz, Angela Böhm: Dieser Helmling hat nicht etwa eine extravagante Frisur, sondern ein ernsthaftes Problem: Ein Schimmelpilz sitzt auf seinem Kopf. Unerbittlich dringen seine Hyphen in den Pilzkörper des Helmlings ein und lassen ihn allmählich absterben

12. Platz, Klaus-Peter Selzer: Wie eine Krone zieren die Pinselohren die Luchse. Sie sind aber keineswegs nur schmückendes Beiwerk, sondern ermöglichen es den eleganten Großkatzen, selbst sehr leise Geräusche zu hören. Damit können sie ihre Beute auch aus größerer Entfernung aufspüren

Sonderpreis, Klaus Konieczka: Brrr.. ist das kalt! Doch auch im Winter müssen Graureiher keine kalten Füße befürchten. Sie können lässig auf einen Bein stehen und das andere im dichten warmen Bauchgefieder wärmen

Pfeifende Murmeltiere und ein frierender Graureiher sind unter anderem die Protagonisten der Gewinnerbilder des Fotowettbewerbes „Naturschätze Europas“ in diesem Jahr.

Unter dem Motto "Naturschätze Europas" reichten 525 Fotografen aus 31 Ländern ihre Bilder ein. Die 12 Gewinnerbilder werden nicht nur den EuroNatur-Kalender 2013 zieren, sondern gehen auch auf eine Ausstellungstour durch Deutschland.

Die Stiftung EuroNatur führte den Wettbewerb in diesem Jahr bereits zum 19. Mal durch und möchte damit auf die Artenvielfalt in Europa aufmerksam machen, die es zu schützen gilt.

EuroNatur setzt sich neben dem Artenschutz auch für die Sicherstellung der Brut- und Überwinterungsgebiete ein und das grenzüberschreitend in ganz Europa. Der Wettbewerb "Naturschätze Europas" wird mit Unterstützung der Deutschen Lufthansa AG sowie in Kooperation mit der Zeitschrift "natur" und NaturVision durchgeführt.

Weitere Informationen zu EuroNatur und dem Fotowettbewerb gibt es hier: www.euronatur.org

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