Sandgecko, Skeleton Coast Park, Namibia

Der lebenswichtige Nebel vom kalten Benguelastrom spendet dem Wüstengecko auch das Überleben in der Wüste. An seinen hervorstehenden Augen sammelt sich die Feuchtigkeit vom Nebel und so braucht das Tier nur noch die Zunge ausfahren, sich über die Augen lecken und der Flüssigkeitshaushalt ist gedeckt

Eisbärfamilie, Wapusk National Park, Kanada

Eine Eisbärenmutter mit ihren Zwillingen wartet darauf, dass die Hudson Bay zufriert und sie die ersten Robben der Saison jagen kann. Einsetzender Schneefall deutet darauf hin, dass endlich der Winter kommt und die Fastenzeit für die Tiere vorbei ist

Wüstenlöwe, Skeleton Coast Park, Namibia

Ein Wüstenlöwe trotzt dem zunehmenden Ostwind aus der Namib Wüste. Anders als seine Artgenosssen aus der Savanne, wandern sie zwischen den weiblichen Gruppen hin- und her und legen somit oft mehr als 50 Kilometer pro Tag zurück. Die Wüstenlöwen an der Skelettküste nehmen auch über die Nahrung die lebenswichtige Flüssigkeit auf, weil die Wasserstellen teilweise mehrere Tagesmärsche auseinander liegen

Wüstenelefant, Skeleon Coast Park, Namibia

Ein männlicher Wüstenelefant durchquert die Dünenfelder der Namib Wüste, um an das nächste Wasserloch zu gelangen. Diese Elefanten haben größere Füße, um besser im Sand zu laufen und größere Ohren, um ihren Kopf besser vor der Hitze zu schützen. Und sie können vier Tage ohne Wasser auskommen

Kaiserpinguine, Weddellmeer, Antarktis

Weite Strecken müssen die Kaiserpinguine während der Brutsaison zurücklegen. Nicht gerade einfach, wenn der Bauch voller Fisch und Krill ist. Die Eiskante ist manchmal mehr als hundert Kilometer von der Brutkolonie entfernt

Steppenzebras, Ambosli National Park, Kenya

Während der Regenzeit kämpfen zwei männliche Zebras, um die Gunst der Weibchen. Den näher kommende Regen bemerken sie gar nicht. Aber gerade zu dieser Zeit steht die Steppe voll mit saftigen Gräsern und das ist zu verlockend

Indischer Tigerin mit Jungen, Bandhavgarh Tiger Reserve, Indien

In der Monsumzeit stehen viele Teile des Parks unter Wasser. Dem Tiger macht das nichts aus. Er ist ein guter Schwimmer und jagt auch Axis- und Sambahirsche in den überfluteten Bereichen. Gut getarnt sitzen sie an Flachwasserbereichen und warten darauf, dass die Beute zum Trinken kommt

Berggorilla mit Jungen, Virunga National Park, Rhuanda

An den Hängen der bis zu 5000 Meter hohen Vulkanberge von Virunga herrscht ein besonderes Klima. Regen, moderate Temperaturen und Nebel lassen eine besondere Vegetation heranwachsen. Darum leben auch nur hier die letzten etwa 800 Berggorillas weltweit

Grünflügelaras, Piauí, Brasilien

Ihr Lebensraum sind die Klippen im weitläufigen Grasland Brasiliens, aber sie finden hier immer weniger Bruthöhlen. Der Grund dafür sind Brandrodung und die Veränderung des Klimas. Ist die Abholzung soweit voran geschritten, dauert es nur wenige Jahre und das Klima hat den Lebensraum zu einer lebensfeindlichen Monokultur geprägt

Westliches Graues Riesenkänguru, Kangaroo Island, Australien

Eine große Population von Kängurus hat sich auf Kangaroo Island angesiedelt. Die Temperaturen sind eher moderat, weil ständig starke Winde und oft auch Regen über die Insel zieht. Auch in den Sommermonaten spürt man die Nähe zur Antarktis. Da hier genug Feuchtigkeit vorhanden ist, kommt das der Vegetation zugute und dies wiederum den Tieren auf der Insel

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