Moor-Idyll

Weiß-schwarze Stämme und helles Grün: Birken und Röhricht lassen in dieser Landschaft schaurige Moor-Gefühle gar nicht erst aufkommen

Sonnentau

Der Langblättrige Sonnentau (Drosera anglica) wächst nur in Moorgebieten. Seine Schönheit allerdings ist trügerisch: Er zählt zu den fleischfressenden Pflanzen

Grasfrosch

Lauernder Lurch: Im Uchebnoye-Moor hat ein Grasfrosch zwischen Fieberkleeblättern seinen Posten bezogen

Spinnenweben

In der feuchten Morgenluft schimmern im Gegenlicht betaute Spinnennetze in den Moorbirken

Fieberklee

Wie weiße Seesterne wirken die Blüten des Fieberklees. Die Pflanze ist typisch für Sumpf- und Moorgebiete

Quellmoor

Aufsteigendes Quellwasser transportiert aus dem darunterliegenden Gestein gelöstes Eisenoxid an die Oberfläche. In den Quelltümpeln schlägt sich das Eisenoxid in Form von rotem Schlamm nieder

Frauenhaarmoos

Filigrane Struktur im Hochmoor: Gemeines Frauenhaarmoos (Polytrichum commune)

Quellmoor

Der buntschillernde Ölfilm auf der Wasseroberfläche entsteht durch eisenzehrende Bakterien. Im flachen Wasser wächst Fieberklee oder Bitterklee (Menyanthes trifoliata).

Flechte

Mit Flechten bewachsene, absterbende Waldkiefer oder Föhre (Pinus sylvestris). Auf dem nassen Moorboden gedeihen die Bäume nicht auf Dauer

Moosbeere

Jeder Moortyp hat seine charakteristischen Pflanzen. So wächst die Gewöhnliche Moosbeere (Vaccinium oxycoccos) vor allem auf Kuppen in Hochmooren

GEO.de Newsletter