Gesunde Ernährung Amerikas Jugend hat ungesundes Essen satt

Wasser statt Cola, Natur statt Chemie, Frisches statt Fertigfraß: Eine neue Generation von Kunden fordert Amerikas Nahrungsmittelgiganten heraus
Amerikas Jugend hat ungesundes Essen satt

Revolution auf dem Teller? Junge Amerikaner kehren Nahrungsmittelgiganten den Rücken

Vor allem die "Millennials" kehren den Großkonzernen den Rücken: Bis zu 40 Prozent dieser US-Amerikaner unter 37 Jahren haben laut Umfragen das Vertrauen in Industrienahrung verloren. Symptome der Krise: Der Konsum von Frühstücksflocken fiel seit 2000 um 25 Prozent, der Verkauf von Tiefkühlmahlzeiten zwischen 2007 und 2013 um fast zwölf Prozent, der Limonadenkonsum seit 1998 um 25 Prozent.

Öko-Boom: Goldrausch wie im Silicon Valley

Gewinner dagegen: Wasser, Joghurt, Müsli – und Gemüse, mit einem Plus von zehn Prozent bei der jungen Generation. Die kauft, was natürlich wirkt: seltener bei McDonald’s, dafür öfter beim Aufsteiger Chipotle, der Tacos vor den Augen der Kunden zubereitet. Die Industrie reagiert: Konzerne wie Kraft oder General Mills entfernen künstliche Farbstoffe und Aromen aus Käsenudeln und Frühstücksflocken. Und wollen ihr Image durch Zukäufe bessern: 2014 erwarb General Mills für 820 Millionen Dollar die für Ökoprodukte bekannte Firma Annie’s Homegrown; der Preis erinnerte Experten an den Goldrausch im Silicon Valley.

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