Kartoffeln im Kübel zu ziehen, ist eine ideale Aufgabe für Kinder, die Spaß macht, außerdem umgeht man typische Kartoffelkrankheiten, die in gewöhnlichen Böden lauern. Für einen Zehnlitereimer mit Kompost reicht eine Kartoffel, in einem Kübel sind es je nach Größe bis zu vier. Salatkartoffeln oder sehr frühe und frühe Pflanzkartoffeln eignen sich am besten. Und so geht's:

1. Die Kartoffeln in Eierkartons legen, mit dem stumpfen Ende (erkennbar an den »Augen«) nach oben. In einem hellen und kühlen Raum aufbewahren, bis sich Triebe zeigen.

2. Zur Drainage einige Tonscherben auf den Boden des Kübels legen. Zu einem Viertel mit Mehrzweckkompost ohne Torfbeimischung auffüllen, dann die Knollen mit den Trieben nach oben darauflegen.

3. Bis zur Hälfte mit Erde anschütten. Sobald sich grüne Schößlinge zeigen, nach und nach weiter auffüllen, bis man den Rand des Behälters erreicht. Alle zwei Wochen Flüssigdünger zugeben und regelmäßig gießen, sonst wachsen die Kartoffeln nicht. Ernten, sobald sich die Blätter gelb färben und absterben.

Der Tipp stammt aus dem Buch "Meine Mini-Farm", erschienen im Knesebeck Verlag

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