Ingwer

Die Reste einer Ingwerknolle können Sie zum Kultivieren einfach in die Erde stecken. Die beste Zeit für den Anbau von Ingwer ist das Frühjahr. Setzen Sie dazu das Ingwerstück, optimal ist dabei eine Länge von fünf Zentimetern, mit der Schnittfläche nach unten in einen Topf und bedecken Sie den Ingwer leicht mit Erde. Halten Sie die Erde mäßig feucht, jedoch nicht nass. Wenn die Pflanze groß genug ist, können Sie den Ingwer aus der Erde nehmen und das Gleiche mit der Knolle beliebig oft wiederholen.

Lauch/Porree

Aus den Porree-Enden, die beim Kochen meistens übrig bleiben, können Sie eine neue Pflanze züchten! Legen Sie dazu die Wurzel des Porrees in eine Tasse mit wenig Wasser und stelllen Sie die Tasse an einen sonnigen Ort. Das Wasser sollten Sie alle fünf bis sechs Tage wechseln, um Schimmel zu vermeiden. Bald zeigen sich neue Pflanzen-Sprieße, die Sie verwenden können. Diesen Vorgang können Sie mit der Wurzel das ganze Jahr über immer wieder wiederholen.

Knoblauch

Aus einer einzelnen Koblauchzehe können Sie eine ganze Knolle züchten. Pflanzen Sie dazu eine Knoblauchzehe in die Erde und halten Sie die Erde feucht. Wenn der Knoblauch zu sprießen beginnt, schneiden Sie die Sprieße etwas zurück – damit wird die Bildung der Knolle angeregt. Pflanzzeit sind Februar und Oktober, geerntet werden kann der Knoblauch dann im Sommer des Folgejahres.

Kartoffeln

Um Kartoffeln zu züchten, benötigen Sie eine alte Kartoffel mit vielen “Augen” - aus diesen entwickeln sich später dann die Keimlinge. Schneiden Sie die Kartoffel in Stücke. Beachten Sie, dass jedes Stück, das gepflanzt werden soll, zwei "Augen" haben und mindestens einen Zentimeter dick sein sollte.

Lassen Sie die geschnittenen Kartoffeln zwei Tage lang zum Trocknen an einem luftigen Ort stehen. Danach können Sie die Stücke in die feuchte Erde pflanzen. Falls Sie die Kartoffeln in einem Topf anbauen möchten, sollte dieser ein Volumen von mindestens zehn Litern fassen und Löcher im Boden besitzen, um Staunässe zu vermeiden. Pflanzzeit ist Mitte März.

Sellerie

Die Wurzelenden des Knollenselleries, die beim Kochen meist übrig bleiben, müssen Sie nicht wegwerfen, sondern können Sie zum Züchten einer neuen Pflanze benutzen. Legen Sie dazu die Wurzel der Pflanze in eine Schale mit Wasser. Nach etwa zehn Tagen wachsen neue Wurzeln und Sie können den Sellerie an einer sonnigen Stelle in die Erde oder in einen Blumentopf pflanzen. Das Auspflanzen im Freien sollte erst ab Mai erfolgen, um Kälteschäden zu vermeiden - die Temperatur sollte 16°C nicht unterschreiten.

Frühlingszwiebeln

Aus den vermeintlichen Abfällen von Frühlingszwiebeln lassen sich neue Zwiebeln züchten. Nehmen Sie dazu die Enden der Zwiebeln, die man beim Kochen normalerweise abschneidet, und legen Sie diese in eine Schale mit einer kleinen Menge Wasser. Achten Sie darauf, dass die Wurzeln zwar feucht, aber nicht komplett unter Wasser sind. Stellen Sie die Schale dann an einen sonnigen Platz auf der Fensterbank. Innerhalb von drei bis fünf Tagen werden neue Triebe sprießen.

Nun können Sie die Pflanzen abschneiden, wenn Sie die Zwiebeln zum Kochen benötigen. Die Wurzel lassen Sie jedoch im Wasser, um Ihre Kultur kontinuierlich ernten zu können. So haben Sie das ganze Jahr über frische Frühlingszwiebeln in der Küche. Das Wasser sollte wöchentlich erneuert werden, um die Pflanze gesund zu erhalten.

Eisbergsalat

Aus den alten Salatblättern von Eisbergsalat und grünem Salat, die Sie sonst wegwerfen würden, können Sie neuen Salat züchten. Legen Sie dazu die Salatblätter in eine Schüssel mit etwa drei Zentimeter hoch stehendem Wasser. Lassen Sie die Schüssel dann an einem warmen, hellen Ort stehen - zum Beispiel auf der Fensterbank. In den folgenden Tagen können Sie die Salatblätter ab und zu mit Wasser besprühen.

Schon bald bilden die Blätter Wurzeln, die Sie dann in die Erde pflanzen können. Möchten Sie den Salat im Frühbeet kultivieren, können Sie ihn ab März einpflanzen. Dann sollten Sie die Pflanze jedoch in der Nacht wegen der Kälfte noch abdecken. In Kürze können Sie dann Ihren eigenen Salat ernten.

Erbsensprossen

Auch aus Erbsen lassen sich mit etwas Zuwendung neue Erbsensprossen züchten. Waschen Sie dazu eine Tasse Erbsen und geben Sie diese in ein Einmachglas. Gießen Sie dann drei Tassen Wasser hinzu und lassen Sie alles etwa vier Stunden lang stehen. Gießen Sie danach das Wasser ab, spannen Sie über das Einmachglas ein Stück Stoff und befestigen Sie den Stoff mit einem Gummiband.

Gießen Sie von nun an jeden Tag das alte Wasser ab, spülen Sie die Erbsen unter fließendem kaltem Wasser ab und füllen Sie das Einmachglas täglich mit frischem Wasser auf. Nach circa fünf Tagen können Sie die Sprossen ernten.

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