PET-Getränkeflasche

Kunststoffflaschen aus PET für Wasser und Erfrischungsgetränke sind heute weiter verbreitet als Glasflaschen. Das macht sie zu einem ernsten und unübersehbaren Problem

Plastikmüll

Schön bunt: So sieht ein Deich an der Nordseeküste nach einem Orkan aus

Fischkorb

Plastikkörbe, wie sie die Fischer für den Fischfang verwenden, gehen bei rauen Wetterbedingungen schnell über Bord

Luftballon

Als buntes Beiwerk von Geburtstagsfeiern und Firmenjubiläen gehen die Latex-Hüllen tausendfach in die Luft. Viele von ihnen landen im Meer und am Strand, wo sie Monate oder sogar Jahre brauchen, bis sie zersetzt sind

Fischernetz

Die langlebigen Fischernetze aus Nylon oder Polypropylen gehen manchmal bei Sturm über Bord, verhaken sich am Meeresboden - oder werden illegal entsorgt. Im Wasser oder am Strand werden sie zur Gefahr für Meeressäuger und Vögel

Plastiktüte

Tragetaschen aus Plastik brauchen zehn bis zwanzig Jahre, bis sie zerfallen sind. Fetzen von ihnen können von Meerestieren mit Nahrung verwechselt werden und die inneren Organe blockieren

Plastikpellets

Aus solchen Pellets werden Kunststoffprodukte hergestellt - es sei denn, sie landen direkt am Strand

Schuh

Schuhe bestehen heute zu großen Teilen aus Kunststoffen - die als Müll die Umwelt belasten. Flipflops etwa enthalten PVC mit umweltschädlichen Weichmachern

Sixpack-Ring

Rund 400 Jahre dauert es, bis ein Sixpack-Ring zersetzt ist. So lange stellt er eine Gefahr für Meerestiere dar, die sich darin verfangen und strangulieren können

Tauwerk

Taue aus Kunststoff sind langlebig - und können nach und nach in einzelne Garne zerfallen, die sich fest mit anderen Gegenständen verknoten

Wattestäbchen

Sie werden nur wenige Sekunden genutzt, verschmutzen aber für Jahrzehnte die Umwelt: Wattestäbchen aus Plastik. Dabei gibt es mittlerweile auch solche mit einem Schaft aus Papier

Die Autorin

Jennifer Timrott, Jahrgang 1969, ging das Thema Plastikmüll am Strand systematisch an