Zehn Food-Mythen: Was ist dran an Ess-Regeln?

Abends essen macht dick, Eier treiben den Cholesterinspiegel hoch. Die Welt der Lebensmittel ist voller Weisheiten und Ratschläge. Doch gut gemeint und viel gepredigt heißt nicht unbedingt richtig

Die Menschen der Steinzeit mussten sich nicht die Frage stellen: Welches Essen tut uns gut? Sie konnten sich blind auf ihre Geschmacksnerven verlassen. Die ließen sie zielsicher die besten Happen auswählen und bewahrten sie vor Giftigem und Ungenießbarem. "Sauer" warnt nämlich vor unreifen Früchten und schützt so vor Magenverstimmung. "Bitter" lässt den Menschen giftige Pflanzen wie die Tollkirsche instinktiv meiden. Und zu den kalorienreichen Lebensmitteln führt uns immer noch die pure Lust auf "süß" und "fett".

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Frisches Obst - genauso gesund wie Vitaminpräparate? In unseren Foodmythen lesen Sie die Antworten auf Fragen rund ums Thema Essen

Der Kopf isst mit

Anders als in der Steinzeit entscheidet aber heute nicht mehr allein die Lust über den Speiseplan, sondern auch unser Wissen über Ernährung: Viele wollen gesund essen und ihrem Körper damit Gutes tun. Die Wissenschaft teilt die Konsumenten grob in zwei Klassen ein: Genussesser (45 Prozent) und Gesundheitsbewusste (55 Prozent).

Dazwischen gibt es allerdings viele Stufen. Auch Genießer wollen sich schließlich nicht selbst schaden, und auch Gesundheitsapostel essen vielleicht gern mal eine ganze Tafel Schokolade. Wenn sie aber drauf verzichten, wollen sie wenigstens genau wissen, wofür. Manchmal ist ein Verzicht völlig unbegründet. Und in vielen Fällen ist das angeblich Gesunde gar nicht so wirksam. Noch immer halten sich unzählige Weisheiten und vielzitierte Ratschläge in puncto Essen. GEO.de ist zehn Ernährungs-Mythen auf den Grund gegangen.
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