Das Wettrennen um den Pol

Zwei Expeditions-Teams machen sich 1911 auf, den bis dahin noch immer unerforschten geographischen Südpol zu erreichen

1911 brechen zwei Expeditionen parallel auf, den bis dahin noch immer unerforschten geographischen Südpol zu erreichen: Der Norweger Roald Amundsen bricht von der "Bay of Whales" auf, das britische Team um Robert F. Scott vom Hut´s Point im McMurdo Sound. Beide werden den Südpol erreichen. Aber nur Amundsen Team kehrt zurück. Scott, der nur wenige Wochen nach Amundsen am Pol ankam, erfriert mit seinen Männern vor Erschöpfung im Eis – nur 18 Kilometer vom nächsten Vorratsdepot entfernt. Trotzdem geht Robert F. Scott als Held in die Entdeckergeschichte Großbritanniens ein - als einer, der alles gewagt hat, auch wenn er am Ende dafür sein Leben einbüßen musste.

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Unerreichtes Refugium: Das Team von Robert F. Scott schafft es nicht mehr zurück an den McMurdo Sound. Die Männer erfrieren.

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Von einer Hütte am McMurdo Sound brach der Brite Robert F. Scott im November 1911 mit seinen Gefährten auf zu einer Reise ins Ungewisse: zum Südpol. Hören Sie einen Ausschnitt aus dem Hörbuch "Das Rennen zum Südpol" (1,13 MB, 1:15 Min)
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