Mit Druckwasserschläuchen spülen die Deckarbeiter den Fisch aus dem Netz

Im Schichtwechsel arbeiten die Männer rund um die Uhr, wochenlang, 5000 Kilometer fernab ihrer Heimat

Inklusive der "Balandis", mit 109 Metern Länge einer der größten Hecktrawler Litauens, dürfen 200 Schiffe aus Ländern der Europäischen Union vor der Küste Mauretaniens auf Beutezug geschickt werden

Aus dem Golf von Cariaco stammt ein Großteil der Sardinenfänge in Venezuela. Die Fischer der Anliegerdörfer haben das ertragreiche Revier fast ganz für sich allein: Obwohl manche Fischorte direkt an der Karibikküste in Luftlinie nicht weit entfernt sind, ist der Wasserweg zum gut abgeschirmten Golf für deren Boote zu lang

Die Boote der Fischer im Golf sind zu klein, um von Bord aus einen Sardinenschwarm aus dem Wasser zu hieven. Also kreisen die Männer, wenn möglich, ihre Beute zunächst nur ein und treiben sie in eine Bucht, um sie dort an Land zu holen

Mehr als 400 Kilogramm können die Fischer nicht laden; und wenn die Sardinen flüchten, reicht die Kraft der Boote nicht aus, sie im Netz ans Ufer zu ziehen. Die erzwungene Beschränkung sichert immerhin die Zukunft der nächsten Fischergeneration

Seit 21 Jahren überwacht Jøran Nøstvik, Kapitän der "Harstad", Fangschiffe in den norwegischen Küstengewässern. Ertappte Raubfischer müssen sofort eine Geldstrafe zahlen - andernfalls werden sie im nächstliegenden Hafen festgesetzt

Bereit zum Fischzug in der Barentsee: Die Besatzungen russischer Trawler warten auf die Zuteilung ihrer Fangquote. Viele von ihnen werden über das Jahr auch Hunderte Tonnen Kabeljau illegal erbeuten

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