Die Luft in den Höhlen des Minenorts Naica ist schwer wie Dampf - und so heiß, dass die Wissenschaftler sie nur für kurze Zeit ertragen können

Schon 1910 entdeckten Bergarbeiter in den Silber- und Zinkminen von Naica zufällig die »Cueva de las Espadas«, die Höhle der Schwerter. Sie liegt 120 Meter tief in der Erde - und ist von kleineren Kristallnadeln überwuchert

Vor der Luftschleuse zur Cueva de los Cristales haben die Forscher ein Kontrollzentrum eingerichtet: Hier überwachen sie die Messwerte und bedienen ferngesteuerte Filmkameras

Klein und unbedeutend wirkt der Mensch zwischen 10 000 Kubikmetern Selenitkristall: In der Cueva de los Cristales oder der Nachbarhöhle "Ojo de la Reina" laufen die Forscher immer wieder Gefahr, Zeit und Raum zu vergessen

Mit Messgeräten, speziell für die rauen Bedingungen unter Tage konstruiert, analysieren die Wissenschaftler die Geochemie der Naica-Höhlen

Die fragilen Kristalle in Film und Fotos zu dokumentieren, zählt zu den wichtigsten Aufgaben der »La Venta«- Experten. Doch länger als eine Stunde halten sie es kaum in den Höhlen aus