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unterwegs Abenteuerlich: Mit einem Floß durch den Nord-Ostsee-Kanal

Los geht’s: zwölf WALDEN-Freunde, haben auf ganz unterschiedliche Weise ihren Weg gemacht. Ulrich Göbel und Jürgen Schütte haben mit einem selbst gebauten Floß den Nord-Ostsee-Kanal durchsegelt und kamen ohne Boot wieder zurück
Mit dem Floß unterwegs

Bestens vertäut: Ankerplatz der Floßfahrer im Sächsischen Elbland

Am Anfang war nur unser Jungentraum, mit einem selbst gebauten Floß die Elbe hinunterzufahren. Während sich der Floßbau relativ einfach realisieren ließ, wären wir bei der Wasserzulassung fast abgesoffen: Unser Floß musste strenge Auflagen erfüllen und wir einen Kran-Lkw zum Einsetzen mieten, bevor unsere dreimonatige Fahrt nahe der deutsch-tschechischen Grenze beginnen konnte. In den ersten Stunden wurden wir immer wieder angerempelt und an Land gedrückt, bis wir die Steuerung im Griff hatten. Später schlängelten wir uns an Containerschiffen im Hamburger Hafen vorbei und durchsegelten den Nord-Ostsee-Kanal.

Nachts auf der Ostsee wurde es richtig abenteuerlich: Wellen schwappten über unser Floß, und das Toplicht drehte sich am Mast, bis es kaputtging. Während Jürgen im Dunkeln weitersteuerte, hing ich seekrank über der Reling. Nach zwölf Wochen endete die Reise am Strand der Insel Poel, wo wir unser Floß 5 Monate 3300 km Zu Fuß per Handschlag an einen Insulaner verkauften. Dann ging’s ganz unabenteuerlich mit dem Mietwagen zurück nach Dortmund.

Noch mehr Tipps für Reisen mit Bulli, Bike und Rucksack durchs Land gibt es in der aktuellen WALDEN-Ausgabe.

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