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PAPRIKA

In Streifen geschnitten, eignen sich Paprikafrüchte gut zum Knabbern; schon Kleinkinder vertragen sie problemlos. Das Gemüse aus der Familie der Nachtschattengewächse (der auch Kartoffel, Tomate und Aubergine angehören) enthält mehr Vitamin C als Orangen, dazu Vitamin A und E, nur wenig Zucker und fast kein Fett. Die Karotinoide, die den roten und gelben Früchten ihre Farbe geben, sollen krebsvorbeugend wirken. Manche Heranwachsende mögen auch schärfere Varianten wie Peperoni – das enthaltene Capsaicin wirkt entzündungshemmend und gegen Magenbeschwerden.

AVOCADO

Schon sechs Monate alte Kinder können mit Avocadobrei gefüttert werden. Die Frucht lässt sich leicht verdauen und hilft, einen gereizten Darm zu beruhigen. Avocados enthalten Omega- 3- und Omega-6-Fettsäuren, die wichtig sind für die Gehirnentwicklung. Dank ihrer einfach ungesättigten Fettsäuren, Vitamine und antibakteriellen Verbindungen wirkt die Avocado entzündungshemmend, was bei Verletzungen die Wundheilung unterstützt. Darüber hinaus verbessert die Zugabe von Avocado zu Gemüsegerichten oder Salaten die Aufnahme wertvoller Nährstoffe wie Beta-Carotin.

KAROTTE

Möhrenbrei als Beikost ist oftmals die erste festere Nahrung für Kinder – und sehr bekömmlich. Das liegt an den darin enthaltenen löslichen Ballaststoffen, die die Verdauung unterstützen. In Karotten findet sich darüber hinaus ein hoher Gehalt an Karotinoiden – besonders von Beta-Carotin, das im Darm und in der Leber zu Vitamin A umgewandelt wird und wichtige Funktionen beispielsweise für die Haut- und Augengesundheit hat. Zudem senkt eine karottenreiche Ernährung das Risiko, an Magenkrebs zu erkranken.

GURKE

Salatgurken bestehen zu 97 Prozent aus Wasser, sie enthalten praktisch keinen Zucker und kein Fett – und nur zwölf Kilokalorien je 100 Gramm. Daher können sie in großer Menge gegessen werden. Bei zahnenden Babys lindert ein kühles Stück Gurke zum Kauen den Schmerz. Viele Mineralstoffe und Vitamine befinden sich in der Schale – handelt es sich um eine Bio-Gurke, sollte sie daher nicht geschält, sondern nur mit warmem Wasser gewaschen werden.

ORANGE

Zitrusfrüchte sollten Kinder aufgrund des hohen Säuregehalts erst vom achten Monat an essen – Orangen können dann aber gut bei Verdauungsstörungen helfen, denn die Fruchtstücke wirken wegen der vielen Ballaststoffe leicht abführend. Orangensaft unterstützt zudem die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung und enthält neben Vitamin C auch Mineralstoffe wie Kalzium, das für den Aufbau der Knochen wichtig ist. Bei Erkältung und Husten ist der Saft vermischt mit warmem Wasser und etwas Honig wohltuend.