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Das Eiweiß aus dem Untergrund: Die Erdnuss

Die Erdnuss wächst ungewöhnlich heran: Die Pflanze senkt ihre Früchte mithilfe eines besonderen Stiels in den Boden ab, sodass sie im Erdreich reifen. Botanisch gehört die Erdnuss zu den Hülsenfrüchten und zeichnet sich wie Bohnen und Linsen durch einen hohen Eiweißanteil aus – und durch reichlich Folsäure. Dieses hitzempfindliche Vitamin geht beim Kochen zum großen Teil verloren, weshalb man Erdnüsse direkt aus der Schale genießen sollte.

Der Brasilien-Export: Die Paranuss

Die wohl größte aller essbaren Kerne, benannt nach dem Bundesstaat Pará. Enthält viel Vitamin B1 und das Spurenelement Selen, dem ein Schutz vor Krebs zugesprochen wird.

Reich an Stärke und Mineralstoffen: Cashewkerne

Viele schätzen den delikaten Samen der Cashewfrucht zum Knabbern oder als feine Zutat zu Salaten und Gerichten. Neben gesundheitsfördernden Fettsäuren enthalten Cashewkerne auch reichlich Stärke. Bemerkenswert ist zudem der hohe Gehalt des Mineralstoffs Magnesium, der beispielsweise Muskeln und Knochen festigt.

Klein, aber fein: Pinienkerne

Nadelbäume bilden keine Früchte, sondern unverkleidete Samen aus – so auch die Pinie. Ihre Kerne enthalten reichlich Eisen und überzeugen durch einen delikaten Geschmack.

Grüne Perlen zum Knabbern: Die Pistazie

Pistazienkerne sind der essbare Samen des Pistazienbaums; sie bestehen fast vollständig aus Keimblättern – den ersten Blättern des pflanzlichen Embryos, die sich in Speicherorgane voller Nährstoffe verwandeln. Der Farbstoff Chlorophyll gibt den Pistazienkernen ihr hellgrünes Äußeres. Daher sind sie nicht nur ihres mild-süßen Geschmacks wegen begehrt, sondern auch als Zutat, die Eiscremesund anderen Süßigkeiten eine charakteristische Färbung verleiht.

Kernig schon seit Urzeiten: Die Haselnuss

Haselsträucher und -bäume sind in ganz Europa verbreitet. Menschen nutzen ihre Früchte schon seit vielen Tausend Jahren. Die Kerne bestehen etwa zur Hälfte aus einfach ungesättigten Fettsäuren, enthalten viel Vitamin E und sehr wenig Zucker. Das charakteristische Aroma der Haselnüsse verstärkt sich deutlich, wenn sie geröstet werden.

Wertvoll auch als Öl: Die Walnuss

Ihre ursprüngliche Bezeichnung »Welsche Nuss« verrät, dass die Walnuss einst aus Italien und Frankreich nach Nordeuropa kam. Durch den außergewöhnlich hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren – die unter anderem Entzündungen vorbeugen und das Risiko für Fettstoffwechselstörungen senken können – ist die Walnuss gesund für Herz und Kreislauf. Auch ihr Öl wirkt sich positiv aus, etwa auf den Cholesterinspiegel. Nur sollte es nicht erhitzt, sondern besser kalt zum Salat gereicht werden.

Die vielseitige Mandel

Mandelkerne, die Samen einer mit Pfirsich und Aprikose verwandten Steinfrucht, enthalten reichlich Eiweiß und Mineralstoffe sowie diverse Vitamine in beachtlicher Menge.

Fett, aber gesund: Die Pekannuss

Die Nüsse werden vielfach zu Kuchen verabreitet. Sie gehören zu den fettreichsten Lebensmittel überhaupt, doch der Anteil gesättigter Fettsäuren ist extrem gering.