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Zahlen, bitte!

Die größte Flussinsel, die vielversprechendste Schatzinsel, der maßloseste Inselname: verblüffende Zahlen und Fakten, die Sie noch nicht kannten

Auf den Orkneyinseln wurde 1963 der kürzeste Linienflug der Welt eröffnet. Der Flug von Westray nach Papa Westray dauert planmäßig 2 Minuten und wird von der schottischen Fluglinie Loganair durchgeführt. Bei guten Windverhält¬nissen dauert der 2,5 Kilometer weite Hüpfer auch mal nur 56 Sekunden. Der Weg ist damit kürzer als die Landebahn von Berlin-Tegel.

Größte Flussinsel: Marajó im Amazonas-Delta, mit 40 100 km² etwa so groß wie die Schweiz. Polizisten patrouillieren hier auf Wasserbüffeln

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Als Insel mit der höchsten Schatzdichte weltweit gilt das schwedische Gotland. Dort wurden bislang mehr als 700 Wikingerschätze gehoben. Der größte kam 1999 zufällig beim Pflügen zutage: rund 14 300 Münzen, 486 Armbänder, 25 Ringe und 34 Barren reines Silber.

Der maßloseste Inselname: Lakshadweep im Südwesten Indiens bedeutet sinngemäß „Einhunderttausend Inseln“ – offiziell sind es aber lediglich 36. Untertrieben hat man dafür auf Tuvalu: Der Name Tuvalu lässt sich übersetzen mit „acht, die zusammenstehen“. In Wirklichkeit sind es aber 9 Inseln.

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Die Malediven bestehen aus 1190 Inseln und Atollen. Davon sind 290 bewohnt, rund 90 werden touristisch genutzt. Mit 90 000 km² ist das Staatsgebiet fast so groß wie Portugal – allerdings ragen davon nur 300 km² aus dem Wasser, was ungefähr der Fläche Leipzigs entspricht.

Inseln machen insgesamt rund 7 Prozent der globalen Landfläche aus.