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Linkliste: Die Alpen im Netz Linkliste: Die Alpen im Netz

Die Alpen sind das größte Naherholungsgebiet unseres kleinen Kontinents. Und nur einen Klick entfernt sind auch die wichtigsten Informationen

Wetter

Die Hoffnung: fünf Tage Sonne in den Dolomiten – stattdes­sen sorgte ein Adriatief für Regen. Der Plan: entspannte Bergtour am Alpennordrand – und dann vermieste eine Kaltfront aus dem Westen den Wanderspaß. Wohl nur die wenigsten Urlauber hatten früher das Glück, in den Alpen immer auf das Wetter zu treffen, das sie sich wünschten. Seit es differenzierte Online-Wettervorhersagen gibt, ist die Chance größer, seinen Weg nach der Sonne zu richten.

Telefonisch lässt sich das Alpenwetter erfragen unter Alpenvereinswetterbericht für die Gesamtalpen, Tel. 089/29 50 70. Im Internet unter www.alpenverein.de –> Bergwetter: Täglich um 15 Uhr aktualisierte Wetterlage und -prognose für die Ost- und Westalpen. www.bergruf.de: Sammlung von 1513 Webcams in den Ost- und 677 in den Westalpen. www.dwd.de: Wetterberichte und -prognosen des Deutschen Wetterdienstes.

Einzelne Regio­nen: www.arpa.veneto.it/bollettini/htm/meteo.asp: Wetterbericht für die südlichen Dolomiten und Venezien. www.chamonix-meteo.com: Wetterbulletin für das Mont-Blanc-Gebiet und die französischen Alpen. www.meteo.ch: Informationen zur aktuel­len Wetterlage in der Schweiz und über viele Themen rund um das Phänomen Wetter. www.meteoschweiz.ch: präziser Wetterbericht mit Detailprognosen und Isobarenkarten. Der Alpenwetterbericht ist allerdings kostenpflichtig. www.meteotrentino.it: Wetter­bericht für das Trentino. www.provinz.bz.it/wetter: Wetterbericht für Südtirol und die Gardasee-Region. www.zamg.ac.at: Von der Innsbrucker Zentralanstalt für Meteorologie und Dynamik täglich erstellte Wetterprognose für die österreichischen Alpen.

Touren

www.alpine-auskunft.de Offenes Portal für aktuelle Tourenbedingungen, bei dem kostenlos aktuelle Infos über Touren eingesehen oder eingetragen werden können. Das Projekt des österreichischen Alpenvereins umfasst rund 4.300 Touren, aufgeteilt nach Sommer und Winterstrecken sowie Fortbewegungsart. Die Auswahl reicht vom Klettersteig über Mountainbiking bis hin zu Skitouren und Rodelstrecken. www.bergsteigen.at Portal für Kletterer und Bergsteiger mit zahlreichen Touren, Erfahrungsbereichten und Empfehlungen für Klettersteige, Klettergärten, Eiswände, Eisfälle und Skitouren. Anbieter ist der Alpinverlag Jentzsch-Rabl GmbH. Die Seite ist allerdings etwas unübersichtlich.

www.bergtour.ch Gipfelbuch-Portal für aktuelle Tourenverhältnisse, auf denen man sich zeitnah über die Bedingungen am Berg informieren kann. www.tourentipp.de Eine von kompetenten Alpinautoren erstellte und mit vielen Praxistipps angereicherte Seite zu über 800 alpinen Wanderungen, Bergtouren und Klettersteigen. Auch Infos über rund 100 Hütten finden sich dort.

Notruf

Dank Mobiltelefonen und moderner Bergungsmethoden ist eine Rettung in den Alpen heute fast überall möglich. Der Euronotruf, Tel. 112, ist für die Alpen besonders wichtig. Bekommt man kein Signal, Telefon ausschalten und nach dem Wiedereinschalten statt der PIN-Nummer die 112 wählen. Das Handy setzt dann automatisch den Notruf ab. Weitere Notrufnummern: Bayern, Integrierte Leitstelle, Tel. 112. Österreich, Alpin-Notruf, Tel. 140. Schweiz, REGA, Tel. 1414 (im Wallis, Tel. 144). Italien, Tel. 118. Slowenien, Tel. 112. Frankreich, Tel. 15.

Wer in Bergnot auf sich aufmerksam machen will, muss das Alpine Notsignal anwenden. Sechsmal pro Minute ein optisches und/oder akustisches Signal: Taschenlampe, Spiegel, Winken mit Kleidungsstück. Danach folgt eine Minute Pause, bevor sich die Prozedur wiederholt. Ist ein Hubschrauber im Anflug, sollte man dem Piloten mit dem international gebräuchlichen „Yes“ (die nach oben ausgestreckten Arme und der Körper formen ein Ypsilon) signalisieren, dass man Hilfe braucht.

Da die Kosten für Rettung und Behandlung oft sehr hoch sind, empfiehlt sich der Eintritt in den Deutschen Alpenverein,

um den Alpinen Sicherheits-Service in Anspruch nehmen zu können. Dieser beinhaltet: die Such-, Bergungs- und Rettungskosten europaweit bis zu 25.000 Euro, die Heilbehandlung nach einem Bergunfall im europäischen Ausland in unbegrenzter Höhe, den Krankenrücktransport und die Überführung im Todesfall aus dem europäischen Ausland. Die Versicherungsprämie ist im Mitgliedsbeitrag (abhängig von der Sektion ab 44 Euro jährlich für Erwachsene) enthalten.

www.alpenverein.de Der Internetauftritt des Deutschen Alpenvereins informiert unter anderem darüber, welche Sektion am eigenen Wohnort ak-tiv ist. Wissenswertes in deutscher Sprache über Hütten, Wege, Wetter und Veranstaltungen gibt es auch vom österreichischen Alpenverein www.alpenverein.at, Schweizer Alpen-Club www.sac.ch und Alpenverein Südtirol www.alpenverein.it.