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Soundtrack: Peru und Bolivien Soundtrack: Peru und Bolivien

Reinhören und losreisen. Von Andenrock bis zu schwarzer Folklore - legendäre Alben aus den beiden Andenstaaten Peru und Bolivien, ausgewählt von Christoph Twickel

Yma Sumac

Mambo!, Right Stuff Messerscharfer Bigband-Sound, ambitionierte Rhythmen, darüber Sumacs exaltierte Vier-Oktaven-Stimme zwischen kehligem Gurren und hohem C: Das Album „Mambo!“, 1954 aufgenommen, ist unnachahmlich und zeitlos. Dem Weltpublikum verkaufte sich das Stimmwunder Yma Sumac als veritable Inka-Prinzessin. 2008 ist sie gestorben.

Soundtrack: Peru und Bolivien

WARA

El Inca, Record Runner Psychedelischer Rock in Überlänge, andine Melodien und Texte, die die Mythen des Altiplano beschwören: Mit „El Inca“ erfand WARA aus La Paz 1973 den „Rock Andino“ quasi im Alleingang. Boliviens wichtigster Beitrag zur lateinamerikanischen Popmusik muss sich hinter westlichen Vorbildern wie Deep Purple oder Yes nicht verstecken.

Novalima

Coba Coba, Cumbancha Das musikalische Erbe der Afroperuaner bekommt ein elektronisches Gerüst: Auf diesem Album rahmen Synthesizer-Bässe die Rhythmen von Kistentrommeln und die hypnotischen, auf Marimbas – einer Art Xylophon – gespielten Melodien. Unterstützt wird Novalima von der Creme der afroperuanischen Musikszene.

Soundtrack: Peru und Bolivien

Susana Baca

Travesías, Luaka Bop Susana Baca, Tochter eines Chauffeurs aus einem Vorort von Lima, ist die große Chanteuse des schwarzen Peru. Sie bereiste das Land der Länge und der Breite nach, um Lieder der ehemaligen Sklaven zu lernen. Auf ihrem Meisterwerk „Travesías“ lässt sie sich von Stars wie Marc Ribot und Gilberto Gil begleiten.

V.A.

Cumbia Beat Vol. 1 – Experimental Guitar-Driven Tropical Sounds From Perú 1966–1976, Vampisoul In den 1960er Jahren entstand in Peru eine wunderbare Klangverbindung aus Bongos, Rumbakugeln, Beat-Gitarren und Hammond-orgeln: die Chicha-Musik. Andiner Surf-Rock, der zu Recht gerade wiederentdeckt und ins Heute transferiert wird.

Unter den angegebenen grünen Links bekommen Sie einen Eindruck von den Alben, zu kaufen gibt es sie bei den einschlägigen Online-Stores oder –CD-Händlern.

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