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Entspannen an der Brouwersgracht

Die Barockhäuser. Die Museen. Rembrandt, van Gogh, Mondriaan. Amsterdam ist ein Fest für Kunstliebhaber. Aber auch für Interrailer, Feierwütige, Gelegenheitskiffer, Rotlichtviertelbesucher. Also eigentlich für alle

400 Jahre ist es her,

da wurde mit dem Bau des zwiebelförmigen Grachtengürtels begonnen. Mit Hunderttausenden Holzstämmen, die in den morastigen Boden gerammt wurden. Seit 2010 ist der Gürtel Teil des Unesco-Welterbes - und fasziniert, auch aus der Luft

Platz an der Sonne

Astronomisch hoch sind die Mieten im Zentrum, winzig darum viele Zimmer. Doch die Amsterdamer sind bekanntlich pragmatisch. Dieser Student hat sich auf einer Dachgaube an der Reguliersgracht seinen Platz an der Sonne gebaut

Das Hohe, das Schräge:

Ein Musikant gondelt trötend auf der Keizersgracht - vor dem "Felix Meritis", einem Palast der Aufklärung. Das Zentrum für Kunst, Kultur und Wissenschaft, das wohlhabende Bürger Amsterdams 1788 aus der Taufe hoben, feiert 2013 sein 225-jähriges Jubiläum

Junggesellenbude am Wasser

Unter dem Dach dieses Hauses an der Reguliersgracht hat es sich ein etwas chaotischer Student gemütlich eingerichtet - obwohl, wer denkt bei diesem herrlichen Ausblick am frühen Abend ans Lernen?

Die Amstel

Am Fluss bauten Fischer 1265 einen Wall, den "Amstel-Damm". Die Magere Brug von 1671 ist eine der letzten Holländerbrücken - und ein Wahrzeichen. Nach rechts gehen wie Zwiebelringe die Grachten ab

Auszeit

Ein wenig Sonne, plätscherndes Wasser, ein Grachtenufer, ein paar Freunde, eine Picknick-Decke und Gläser für den Weißwein – fertig ist das Rezept für eine schöne Zeit, wie hier an der Prinsengracht/Ecke Leligracht

Herengracht

Den inneren Zwiebelring des Amsterdamer Grachtensystems, wo einst

die mächtigsten Familien wohnten, schmücken bis heute rund 400 denkmalgeschützte Häuser. Irgendwo wird immer gerade restauriert, wie hier an der Herengracht

Keizersgracht

In Amsterdam wohnt(e) auch das Großbürgertum im Reihenhaus. Für einen Calvinisten gehört es sich nicht, Reichtum zur Schau zu stellen. Im Innern aber sind kristallene Lüster sehr wohl erlaubt. Wie hier, im Salon von Tom Krutzmann an der Keizersgracht

Hochbetrieb auf der Brouwersgracht

Das Schippern entlang der Grachten ist für die Amsterdamer wie Urlaub auf Zeit. Meist darf dabei ein gut gefüllter Picknickkorb mit ein paar Flaschen Bier, Käsewürfeln und Brot nicht fehlen