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Schnick, Schnack, Schnuck So gewinnt man "Schere, Stein, Papier"

Wer "Stein, Schere, Papier" oder "Schnick, Schnack, Schnuck", wie die Entscheidungshilfe auch genannt wird, spielt, geht vermutlich davon aus, dass nur Glück zum Sieg verhilft. Computerwissenschaftler der chinesischen Zhejiang-Universität haben nun herausgefunden, mit welchen Kniffen man sich einen statistisch signifikanten Vorteil verschaffen – also meist gewinnen – kann. Und so lauten die Siegerregeln:
So gewinnt man "Schere, Stein, Papier"

Harte Kerle: Männer entscheiden sich gern für den „Stein“

1. Ist Ihr Gegner ein „richtiger Kerl“, wählen Sie „Papier“. Denn Männer entscheiden sich gern für den harten „Stein“ – der dann vom „Papier“ eingewickelt und besiegt wird.

2. Gewinner bleiben zumeist beim selben Symbol, Verlierer wechseln es. Sie schwenken also oft auf „Stein“ um, wenn der in der vorangegangenen Runde gewonnen hat. Und wenn ein Symbol verliert, dann wählen Verlierer oft ein anderes. „Profis“ sind da weniger wechselhaft.

3. Anfänger setzen dasselbe Zeichen ungern mehr als zweimal. Das heißt, wenn ein Gelegenheitsspieler mehr als zweimal hintereinander „Stein“ gewählt hat, kann der erfahrene Spieler fast sicher sein, dass sein Gegner beim nächsten Durchgang „Papier“ oder „Schere“ wählt. Und wenn der Laie zugleich das letzte Mal (gegen „Papier“) verloren hat, wird er laut Regel Nr. 2 wahrscheinlich „Schere“ wählen – gegen die der Profi mit „Stein“ gewinnt.

Ein britisches Team hat noch eine vierte Regel entdeckt:

4. Treffen Sie Ihre Wahl und spielen Sie dann mit geschlossenen Augen. So stellen Sie nämlich sicher, dass Ihr Gegenspieler Sie nicht beeinflusst. Denn es genügen schon bestimmte Bewegungen des Gegenübers, uns von unserer eigentlichen Wahl abzubringen. Geschützt vor einer solchen Manipulation durch Ihren Gegner, ziehen Sie daraus einen kleinen statistischen Vorteil.