Logo GEO
Die Welt mit anderen Augen sehen

Medizin Ein Leben auf Pump

Daniel Baals’ Herz drohte zu versagen. Ein "Kunstherz" rettete ihn – wie inzwischen jährlich Hunderte Patienten, die auf ein Spenderorgan warten. Seither lebt er mit einer Metallpumpe in der Brust, per Kabel stets an zwei Akkus angeschlossen
Leben auf Pump

"Nach Hause zu gehen, dafür ist es jetzt zu spät, oder?", flüstert Daniel Baals. "Ja", antwortet der Pfleger und stoppt das Rollbett vor dem OP. "Das ziehen wir jetzt durch." Daniel Baals verstummt. Er hat Angst, was sonst.

Anfang September 2015: Seit zwei Tagen weiß der massige 38-Jährige, dass sein Herz bald aufhören wird zu schlagen. Ein fremdes Herz, das es ersetzen könnte, kann er nicht bekommen. Ihm bleibt lediglich, wie die Ärzte hier am Deutschen Herzzentrum in Berlin sagen, die zweitbeste Lösung.

"Wenn Sie Ihren nächsten Geburtstag erleben wollen", hatte ihm eine Kardiologin nüchtern und freundlich mitgeteilt, "dann lassen Sie uns möglichst schnell eine Pumpe implantieren." Auf ihrem Schreibtisch glänzte ein Ansichtsexemplar.  "Linksherzunterstützungssystem", sagte sie. "Left Ventricular Assist Device, LVAD."

"El-Wad" hörte Baals zunächst und verstand nicht. Er nahm das Gerät in die Hand, spürte die Kühle des Metalls und seinen Lebenswillen. Er hatte sich die Hilfe für sein kaputtes Herz groß und weich vorgestellt, eine gut gefüllte, pulsierende Plastiktüte.

Neugierig geworden? Die ganze Geschichte über Daniel Baals lesen Sie im GEO Magazin Nr. 03/2017 "Dalai Lama - Die Bilanz eines heiligen Lebens". Das Heft können Sie bequem im GEO-Shop online bestellen.