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Gehirn

Fasten beugt Demenz vor: Es fördert die Neurogenese, also die Neubildung von Hirnzellen. Zudem kann der Nahrungsverzicht stimmungsaufhellend wirken, wie wissenschaftliche Befragungen von Patienten ergaben

Herz-Kreislauf-System

Es besteht kein Zweifel: Nahrungsentzug senkt Cholesterinspiegel und Blutdruck. Nach dem Fasten kommt es meist wieder zu einem leichten Anstieg, der aber nicht die Ausgangswerte erreicht

Gelenke

Viele chronische Schmerzerkrankungen können durch Nahrungsentzug gelindert werden. Etwa Rheuma oder Arthritis

Leber

Beim Fasten werden der Leber weniger Stoffe zugeführt. Das größte Entgiftungsorgan kann sich erholen – vor allem die Fettleber

Magen-Darm-Trakt

Der gedehnte Magen verkleinert sich wieder, die Schleimhaut erholt sich – wie auch im Darm, dem größten Immunorgan. Zudem verändert das Fasten die Darmbakterienbesiedlung günstig

Bauchspeicheldrüse

Während des Fastens kommt die Bauchspeicheldrüse zur Ruhe und produziert kaum Insulin. Die Körperzellen werden insulinsensitiver. Menschen mit Diabetes 2 und Vorstufen profitieren

Muskeln

Der gefürchtete Muskelschwund beim Fasten ist viel geringer als früher angenommen. Moderates Fasten plus leichtes körperliches Training kann sogar die Leistungskraft des Herzmuskels erhöhen

Fettzellen

Fasten steigert Durchblutung und Stoffwechsel des Fettgewebes. Vor allem unter der Haut und am Bauch öffnen die Fettzellen zuerst ihre Schleusen.

Da Fettmoleküle die Blut-Hirn-Schranke nicht durchdringen können, werden sie beim Fasten zu energiereichen Ketonen umgewandelt. Diese gelten als Jungbrunnen für das Hirn