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Seltener essen

Höchstens drei geregelte (noch besser nur zwei) Mahlzeiten am Tag mit anschließenden "Fastenpausen" (mindestens 4-5 Stunden Abstand zwischen den Mahlzeiten). Viele kleine Snacks lassen das Verdauungssystem nicht zur Ruhe kommen

Wenn Snacks, dann gesunde

Wem der Verzicht auf Snacks zu schwer fällt, der kann sich gesunde Zwischenmahlzeiten angewöhnen. Etwa ein Glas hochwertiger Gemüsesaft (möglichst frisch gepresst oder in Bio-Qualität) oder einen Becher selbst gekochte Gemüsebrühe

Suppen statt Fette

Nicht zu spät zu schwer essen, am besten gedünstetes Gemüse ohne fette Soßen (lieber Olivenöl) oder pürierte Suppen. Nach 20 Uhr am besten nichts mehr zu sich nehmen

Auf das Frühstück verzichten

Wer möchte, kann das Abendessen – ab und an –ausfallen lassen ("Dinner-Cancelling"). Manchen Menschen fällt es hingegen leichter, gelegentlich auf das Frühstück zu verzichten. Generell gelten 16 Stunden ohne Nahrungsaufnahme am besten über Nacht als sehr gut verträglich und gesundheitsfördernd

Einen Obst-Tag einlegen

Einmal in der Woche einen Entlastungstag einlegen, an dem zum Beispiel nur 1,5kg Obst über den Tag verteilt zu sich genommen wird. Alternativ: 40g Vollreis in 150ml Wasser (3 Portionen über den Tag verteilt) oder 700g Kartoffeln ohne Salz als Pellkartoffeln mit etwas gedünstetem Gemüse essen

Stilles Wasser trinken

Viel trinken: Mindestens 1,5l Flüssigkeit. Dabei auf gesüßte Limonaden verzichten und stattdessen auf (möglichst stilles) Mineralwasser oder Tees zurückgreifen

Gesunde Tees statt Kaffee

7 Ein Zuviel an Kaffee oder schwarzem Tee kann den Körper belasten. Deshalb auch Heilpflanzentee trinken: Lindenblüten, Lemongras, Zitronenverbene, Melisse, Pfefferminze haben sich bewährt. Roibushtee ist eine teeinfreie Alternative zum schwarzen Tee und Ingwer ist besonders für seine wärmende Wirkung bekannt

Seefisch essen

Pro Woche nicht mehr als 2 bis 3 Eier und 1 bis 2 Portionen Fleisch oder Wurst zu sich nehmen, stattdessen zweimal in der Woche Seefisch

Baden und Körperöle nutzen

Den Körper in der Regeneration durch entgiftende Maßnahmen unterstützen: etwa ein warmes Bad mit Meersalz- oder Lavendel-Zusatz, morgens nach dem Duschen ordentlich abbürsten und das verbleibende Wasser mit etwas gutem Körperöl einmassieren

Entspannen

Chronischer Stress führt nicht nur zu einer

verminderten Nährstoffaufnahme, sondern auch zu einem Verlangen nach fett- und zuckerreichen Speisen. Bewährtes Gegenmittel: regelmäßige leichte Bewegung und ausreichend Entspannungsphasen. Hinweise für das Heilfasten unter ärztlicher Aufsicht und Tipps für die häusliche Fastenkur finden Sie auch in Heilfasten, Thomas Rampp & Annette Kerckhoff, KVC Verlag 2010

Das Magazin zum Artikel

Warum Fasten so gesund ist – und was Forscher dazu alles herausgefunden haben – lesen Sie im GEO Magazin 03/2016 (nur noch als ePaper erhältlich)