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Das Magazin für Geschichte

Der GEO EPOCHE Briefkasten

Anregungen, Kommentare und Kritik an die GEO EPOCHE Redaktion

Liebe Leserin, Lieber Leser!

Willkommen im Briefkasten der GEOEPOCHE-Redaktion. An dieser Stelle können Sie dem Team von GEOEPOCHE, GEOEPOCHE EDITION, GEOEPOCHE PANORAMA und GEOEPOCHE KOLLEKTION Lob mitteilen, aber auch Anregungen und Kritik. Wir sind gespannt.

Herzlich Ihre
GEOEPOCHE-Redaktion

FAQ - Ihre am häufigsten gestellten Fragen beantworten wir aber gerne schon jetzt:

Warum muss ich als Abonnent des gedruckten Heftes einen Aufpreis für GEOEPOCHE Digital bezahlen?
Seit dem 1. Juli 2014 erhebt das deutsche Finanzministerium unterschiedliche Mehrwertsteuersätze auf gedruckte und digitale Produkte als Bestandteile eines Kombi-Abonnements: Sieben Prozent MwSt. auf den gedruckten und 19 Prozent MwSt. auf den digitalen Anteil. Um sich vor einem erheblichen steuerlichen Risiko zu schützen, sieht sich Gruner + Jahr gezwungen, das eUpgrade – für das der Satz von 19 Prozent gilt – kostenpflichtig zu machen. Ausführlichere Informationen zu GEOEPOCHE Digital erhalten Sie hier auf der Homepage.

Gibt es GEOEPOCHE Digital auch für Smartphones?
Ja. Seit Ausgabe 84 "Schottland" gibt es GEOEPOCHE als digitale Ausgabe, immer und überall auf Ihrem Smartphone, Tablet und PC. Kompatibel für Android, Amazon und iOS.

Läuft GEOEPOCHE Digital auch auf Android-Tablets?
Ja. Sollten Sie dennoch auf Ihrem Gerät Probleme mit der App haben, melden Sie sich bitte bei unserem Kundendienst unter app@geo-epoche.de.

Wie kann ich an vergriffene Ausgaben gelangen?
Sie haben drei Möglichkeiten: 1. Versuchen Sie es einmal an Autobahnraststätten oder in Bahnhofsbuchläden. Dort halten Händler teilweise noch Restexemplare vor. 2. Nutzen Sie das moderne Antiquariat, etwa amazon marketplace, zvab, oder Online-Auktionshäuser wie ebay etc. Dort werden oft ältere Ausgaben angeboten, wenn auch leider zu einem deutlich höheren Preis. 3. Schauen Sie immer mal wieder im GEOshop vorbei. Der Status "vergriffen" kann sich ändern.

Wird die GEOEPOCHE Sammel-Ausgabe fortgesetzt?
Seit Mitte Dezember 2013 ist die sechste GEOEPOCHE Sammel-Ausgabe im Handel. Sie enthält die GEOEPOCHE-Hefte:
Nr. 16 "Tsunami - Der Tod aus dem Meer",
Nr. 17 "Kriegsende 1945" und
Nr. 18 "London - Geschichte einer Weltstadt".
Weitere Fortsetzungen sind für die nahe Zukunft nicht geplant.

Kommentare von GEO EPOCHE Lesern und Antworten der Redaktion

Karin Blümel | 20.04.2017 19:01
Sehr geehrte Damen und Herren,
als Schottlandfan habe ich mit Begeisterung das Schottlandheft gekauft und zu lesen begonnen, nicht der Reihe nach, sondern nach Lust und Laune. Leider war ich vom Artikel auf S. 128 über David Dale enttäuscht. Ich finde, er hätte es verdient, dass sein Traum mit Namen erwähnt wird: New Lanark. Auch wird nirgends erwähnt, dass man New Lanark besichtigen kann. Schade.
Freundliche Grüße
Karin Blümel

GEO EPOCHE Redaktion
Sehr geehrter Herr Hartmann,
haben Sie vielen Dank für Ihre freundliche Zuschrift, Ihre Anmerkungen und Ihr Lob. Eine Deutschlandkarte, auf der jedes einzelne Baudenkmal des Heftes mit einer eigenen Nummer eingetragen ist, findet sich auf Seite 4 und 5 der Ausgabe. Doch vielleicht haben wir sie zu dezent gestaltet, sonst hätten Sie sie sicherlich nicht vermisst.
Mit freundlichen Grüßen
GEO EPOCHE Redaktion

Jürgen Hartmann | 17.04.2017 19:21
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ihre neue Ausgabe ist wirklich schön mit super Photos. Natürlich beinhaltet sie eine individuelle Auswahl an Objekten. Hunderte weitere Burgen und Schlösser mussten unerwähnt bleiben. Schade. Der doppelte Umfang hätte auch nicht gereicht, die Schätze Deutschlands aufzuführen. Leider wurde auch keine einzige Festung wie Königstein, Würzburg oder Citadelle Petersberg in Erfurt erwähnt. Macht aber nichts. Fazit: tolle Ausgabe und mehr davon. Eine letzte Bemerkung: Das i-Tüpfelchen wäre eine Übersichtskarte der abgebildeten Schlösser und Burgen gewesen.
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Hartmann

GEO EPOCHE Redaktion
Sehr geehrter Herr Dornsiepen,
Sehr geehrter Herr Ronstadt,
haben Sie besten Dank für Ihre Zuschriften vom 11.4. bzw. 30.03.2017 zum Artikel über den Reformator Jan Hus in Ausgabe Nr. 81 "Das Christentum". Gern beantworten wir Ihnen Ihre Fragen:
1.) Was sind die vier Glaubensartikel der Hussiten?
Bei den vier Glaubensartikeln der Hussiten - auch "Vier Prager Artikel“ genannt – handelt es sich um religiöse Regeln, die teils von Jan Hus begründet, aber erst 1420 von einem hussitischen Theologen in Prag abschließend formuliert worden sind.
2.) Was bedeuten die vier Glaubensartikel der Hussiten im Einzelnen?
Abendmahl in beiderlei Gestalt; Freiheit der Predigt des Gotteswortes; Verzicht der Kirche auf weltliche Macht und weltlichen Besitz; Bestrafung sündiger Geistlicher.
3.) Was ist der genaue Wortlaut der vier Glaubensartikel der Hussiten?
Dazu sehen Sie bitte Drescher, Veronika: Hussitenkriege Quelle 5, in: historicum.net, URL: https://www.historicum.net/purl/2vf/ und die dort angegebene Literatur.
4.) Wer oder was waren und/oder sind die Hussiten?
Die Bezeichnung Hussiten leitet sich von dem Namen des 1415 in Konstanz als Ketzer hingerichteten Reformators Jan Hus ab und bezeichnet eine uneinheitliche Gruppe von Kirchenreformern und Kirchenrevolutionären in Böhmen. Nähere Informationen dazu finden Sie bitte hier: Drescher, Veronika: Hussitenkriege, in: historicum.net, URL: https://www.historicum.net/purl/2uv/
Mit besten Grüßen
GEO EPOCHE Redaktion

Tim Dornsiepen | 11.04.2017 13:52
Sehr geehrte Damen und Herren,
in der GEO EPOCHE Ausgabe Nr. 81 Das Christentum findet sich auf den Seiten 102-115 der Beitrag „Jan Hus – 1415: Brennen soll der Ketzer“ von Reymer Klüver. Im genannten Beitrag heißt es auf Seite 115: „Im Sommer 1436 billigen ein Konzil und der inzwischen zum böhmischen König gekrönte Sigismund die vier Glaubensartikel der Hussiten und damit faktisch eine eigene böhmische Landeskirche.“ Dazu folgende Fragen:
1.) Was sind die vier Glaubensartikel der Hussiten?
2.) Was bedeuten die vier Glaubensartikel der Hussiten im Einzelnen?
3.) Was ist der genaue Wortlaut der vier Glaubensartikel der Hussiten?
4.) Wer oder was waren und/oder sind die Hussiten?
Danke im Voraus für die Beantwortung der Fragen.
Mit freundlichen Grüßen
Tim Dornsiepen

GEO EPOCHE Redaktion
Sehr geehrter Herr Kuhlemann,
vielen Dank für Ihre Zuschrift. Zu Ihren Fragen: Die Identität des Herrn in dem Auto auf Seite 40/41 ist leider ungeklärt. Um Lenin handelt es sich aber mit Sicherheit nicht. Nach Angaben der Bildagentur, die uns das Foto zur Verfügung gestellt hat, zeigt das Bild „revolutionäre Milizionäre“ in Petrograd, 1917.
Beim zweiten Bild (S. 102) ist die Lage einfacher: Rechts neben Lenin steht in der Tat Trotzki. Es schien uns aber nicht zwingend notwendig, in der Bildunterschrift darauf hinzuweisen, zumal Trotzki ja an mehreren anderen Stellen im Heft zu sehen ist.
Mit freundlichen Grüßen
GEO EPOCHE Redaktion

Robert Kuhlemann | 11.04.2017 12:14
Frage zum Heft 83 "Die Russische Revolution":
Auf dem Foto Seite 40/41: Ist das nicht Lenin, der sich da chauffieren lässt?
Und auf dem Foto Seite 102: Ist das nicht Trotzki neben Lenin?

Christian Keller | 08.04.2017 13:00
Sehr geehrte Damen und Herren,
als Abonnent der ersten Stunde von GEO EPOCHE bin ich etwas enttäuscht über die aktuelle GEO EPOCHE PANORAMA - "Deutschlands schönste Burgen und Schlösser" - die Bilder und Fotos sind exzellent aber ihre fachliche Auswahl ist recht zweifelhaft - Zu Deutschlands schönsten Schlössern und Burgen gehören auf alle Fälle die WARTBURG, SCHLOSS MORITZBURG, SCHLOSS BRUCHSAL; SCHLOSS FAVORITE/RASTATT, Schloss Heidelberg, Schloss Ludwigsburg, Schloss Sanssouci und weitere - RALSWIEK, NORDKIRCHEN, MOYLAND, MUSKAU, PFALZGRAFENSTEIN gehören definitiv nicht zu den schönsten und prächtigsten in Deutschland - ich hoffe also sehr, dass es einen 2. Teil dieser ansonsten tollen PANORAMA EDITION gibt - aber diesmal bin ich von der fachlichen Leistung ihrer Redaktion wirklich ein bisschen enttäuscht da hätten sie mit den Schlösservereinigungen Deutschlands besser zusammenarbeiten müssen - ein bisschen also leider "Themaverfehlung".

 

Jake Ronstadt | 30.03.2017 14:56
Sehr geehrte Damen und Herren der Geo Epoche Redaktion,
in der Ausgabe Nr. 81 „Das Christentum“ wird auf den Seiten 102-115 mit dem Artikel „Jan Hus – 1415: Brennen soll der Ketzer“ von Reymer Klüver das Wirken und der Tod des Predigers Jan Hus beschrieben. Auf S. 115 des genannten Artikel heißt es: „Im Sommer 1436 billigen ein Konzil sowie der inzwischen zum böhmischen König gekrönte Sigismund die vier Glaubensartikel der Hussiten und damit faktisch eine eigene böhmische Landeskirche.“ Frage: Wie lauten die vier Glaubensartikel der Hussiten? Danke im Voraus.
Beste Grüße
Jake Ronstadt

Julian Gröber | 15.03.2017 16:17
Sehr geehrtes Geo Epoche Team,
als ein treuer Leser Ihrer Geschichtsmagazine richte ich mich mit einem Themenvorschlag an Sie. Ich fände es interessant, wenn Sie sich in einem Magazin der Epoche der Merowingerzeit und den Phasen der Fränkischen Landnahme widmen würden. Weiterhin hege ich ein großes Interesse für die Historien- und Schlachtenmaler des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Können Sie mir da Literatur oder eine Ausstellung zu dem Thema weiterempfehlen? Vielleicht widmen Sie sich in einer zukünftigen Ausgabe auch diesem Themenbereich? Das Gemälde "Der Traum" des Franzosen Jean Baptiste Édouard Detaille hinterlässt bei mir einen tiefen Eindruck.
Mit freundlichen Grüßen
Julian Gröber

Magdalena Klischat | 13.03.2017 15:49
Liebes GEO-Epoche Team,
ich bin ein großer Fan eurer Reihe und mag, wie ausgewogen die Beiträge in den meisten Heften zusammengestellt werden. Für eine Zugfahrt habe ich am Wochenende die GEO Epoche über Geheimdienste gelesen (06/14) und zu meinem Erstaunen festgestellt, dass ihr die Frauen völlig außen vor gelassen habt! Wieso gibt es keinen einzigen Artikel über weibliche Spioninnen? Wieso wird in dem Beitrag über Bletchely Park mit keinem Wort erwähnt , dass die Mehrheit der dort Beschäftigten Frauen waren?
Ich würde mich freuen, wenn ihr euch in Zukunft noch mehr um "Herstory" bemühen würdet - ihr seid ja schon auf einem guten Weg!
Danke - Magdalena Klischat

Katharina | 06.03.2017 22:31
Liebe GEO-Redaktion,
die GEO Epoche "Russische Revolution" war wie immer wissenschaftlich gut erarbeitet. Vielen Dank!
Ein wenig irritiert war ich aber von einem Bild auf Seite 102, auf dem Lenin abgebildet ist. Das Bild zeigt eine auffallend makellos weiße Fläche in der unteren Bildfläche. Ist das auf das Alter und Bildfehler des Fotos zurück zuführen oder gibt es andere Gründe?
Vielen Dank im Voraus.
Mit besten Grüßen und eine schöne Woche
Katharina

Jan Uebe | 24.02.2017 11:53
Liebe Redaktion,
eine sehr schöne neue Ausgabe ist Ihnen gelungen. Die Artikel zu Stolypin, Lenin und Kronstadt zeigen die ganze Tragödie der Revolution, das Versagen der Elite und die Menschenverachtung der Bolschewiken. Einzig bei der Story zum Bürgerkrieg hätte ich mir eine Passage zur "Schwarzen Armee" von Nestor Machno gewünscht, die Anarchisten der Machnowschtschina werden für gewöhnlich übersehen (auch wenn sie tatsächlich nur eine Episode waren, zeigt sich hier exemplarisch die Skrupellosigkeit von Trotzki & Co).
Nach der Ankündigung fürs neue Heft habe ich folgende Wünsche für weitere Länderporträts: Schweiz, Polen, Portugal, Irland, Frankreich im Mittelalter - und außerhalb Europas: Kanada, Iran/Persien, Mexiko, Brasilien, Südafrika, Korea, Südostasien sowie Mesopotamien (inkl. Assyrer). Alles interessante Länder oder beliebte Reiseziele.

Marius Romagna | 23.02.2017 11:17
Sehr geehrte Damen und Herren,
da ich schon Vieles und Verschiedenes über das Thema gelesen, gehört und gesehen habe, erhoffte ich mir von Ihrer Darstellung weitere wichtige, sachliche Informationen ­ und wurde bitter enttäuscht. Abgesehen vom guten, mir teils bekannten Bildmaterial ist der Text-Inhalt absolut unwissenschaftlich: einseitig, parteiisch, äusserst tendenziös ­ ein reisserisches Machwerk voller Annahmen, Vermutungen, Spekulationen, Unterstellungen, Halbwahrheiten, Lügen. Was sollte das Ganze? Eine Verneigung vor der Aristokratie (auch der deutschen)? Eine Relativierung der unvergleichlichen Verbrechen Hitlers und der Nazis durch die undifferenzierte Verteufelung Lenins (bei Verfälschung der Rollen Kamenews und Sinowjews und anderer)? Endlich eine kriegslüsterne Attacke gegen das heutige Russland und seinen durchaus auch kritisierbaren Präsidenten Putin? Auf jeden Fall keine sachliche, objektive, neutrale Information und Auseinandersetzung mit dem Thema. Allenfalls eine miserable Kriminalgeschichte....
Freundliche Grüsse
Marius Romagna

Heinrich Ginsig | 23.02.2017 10:08
Guten Tag Redaktion,
Ein grosses Kompliment für Ihr Heft: "Das Britische Empire", 1815-1914.
Jeder Beitrag ist ein Lese-Genuss! Eine journalistische Gross-Leistung.
Vielen Dank und freundliche Grüsse
Heinrich Ginsig

Heiko Hasbargen | 20.02.2017 16:55
Hallo und guten Tag,
gerne lese ich seit Jahren GEO EPOCHE. Hierzu habe ich folgende Frage: Im Heft "Die Russische Revolution" schreiben sie auf Seite 84 die Schlacht von Lemberg fand am 18. Juni 1917 statt. Die Schlacht endete mit einer Niederlage der Russen und ungeheuren Verlusten (mehr als 400 000 Tote). Meines Wissens fand die Schlacht im August 1914 statt, mit einem Sieg der Russen. Um welche Schlacht handelte es sich also im Juni 1917?
Für eine Anrwort wäre ich ihnen sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
Heiko Hasbargen

Werner Rutsch | 20.02.2017 14:07
Werte Redaktion des Geo-Epoche,
nun muss es endlich gesagt werden: Ihre Serie der Geo-Epoche ist fantastisch gemacht! Die absolute Spitze ist jedoch das letzte Heft über die Russische Revolution! Spannend wie ein Kriminalroman! Dass man Geschichte so spannend schreiben kann, das muss man können!!
Daher meinen herzlichen Dank und Gratulation dazu!
Mit den besten Grüßen
Dr. Werner Rutsch

Manuel Kasinger | 19.02.2017 11:13
Sehr geehrte geehrte Damen und Herren!
Ich hätte mir bei der Geo-Epoche-Ausgabe zur Russischen Revolution etwas mehr Differenziertheit und Nüchternheit gewünscht, statt dessen liest es sich, tut mir Leid, eher wie ein antikommunistisches Pamphlet. Selbst Opfer von Stalin werden durch Hrn. Cay Rademacher verhöhnt, nur weil sie vorher an der Seite Lenins waren. Stauffenberg war übrigens auch zunächst auf der Seite Hitlers, wenn ich Sie daran erinneren darf. Dann wird Lenin einfach pauschal auch noch als Diktator bezeichnet, nicht einmal die Wikipedia oder der Brockhaus greift zu einer solchen Bezeichnung. Es wird sogar so getan, als sei hier eindeutig eine Kontinuität zwischen Lenin und Stalin feststellbar, was schon alleine der Tatsache wiederspricht, dass Stalin alle früheren Mitstreiter Lenins hat hinrichten lassen.
25 Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges, wäre hier eine etwas objektivere Sichtweise wünschenswert gewesen.
Mit freundlichen Grüßen
Manuel Kasinger

Thomas Weise | 19.02.2017 10:55
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit großem Interesse habe ich mich aus Ihrem neuesten Heft über die spannende Geschichte der Hanse informiert. Aus der toll gemachten Ausgabe habe ich unglaublich viel gelernt.
Allerdings blieb für mich dennoch auch einiges im Dunkeln, und das könnte daran liegen, dass Sie doch etwas mehr Grundwissen über die Geschichte des Mittelalters voraussetzen, als ich bisher ansammeln konnte.
So wurde in den ersten Beiträgen die Hanse als Bund zwischen Kaufleuten dargestellt, was für mich gut nachvollziehbar ist. Im Bericht über den Boykott der flämischen Stadt Brügge ist dann aber etwas überraschend von einem Städtebund die Rede. Das ist für mich etwas vollkommen anderes. Vielleicht könnte ich das besser einordnen, wenn ich mehr wüsste über die Bedeutung der Städte im 14. Jahrhundert.
So bleibt für mich auch die Rolle des Grafen von Flandern unklar. Die Verhandlungen zwischen Brügge und der Hanse im Juni 1359 scheitern unter anderem am Veto dieses Grafen. Im weiteren Verlauf der Ereignisse ist von dem Mann dann gar nicht mehr die Rede ­ die Stadtväter von Brügge akzeptieren im September die Forderungen der Hanse. Mit meinen mangelhaften Kenntnissen ist es für mich verwirrend, in welchem Machtverhältnis die Stadtväter zu ihrem Grafen stehen.
Nun ist mir klar, dass Sie in einem Heft über die Hanse nicht die gesamte Geschichte des Mittelalters aufrollen können. Ich schreibe diese Zeilen nur, um deutlich zu machen, dass unter Ihren geschichtsinteressierten Lesern auch einige zu finden sind mit einem sehr mangelhaften Grundlagenwissen J
Nochmals vielen Dank für das gelungene Heft und herzliche Grüße
Thomas Weise

Gisela Kröhner | 15.02.2017 15:27
Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion,
auf diesem Wege möchte ich mich einmal für die lange Reihe der informativen und gut gemachten Hefte bedanken. Immer wieder werde ich "verführt" mir ein weiteres Heft (falls das Thema mich interessiert) zu kaufen. Auch die neue Ausgabe zur Russischen Revolution 1917 musste es heute wieder sein. Dies war vor 50! Jahren eines der Schwerpunkte zur Vorbereitung auf mein Abitur - und seitdem habe ich mich immer wieder mit der Geschichte Russlands beschäftigt und gerade jetzt wieder  - in der aktuellen politischen Situation.
Nun noch eine Anfrage: Ich vermisse in dieser Reihe ein Heft zum Thema Polen, seine Geschichte und vor allem das deutsch-polnische Verhältnis als ein Schwerpunkt. Ich habe jahrelang eine polnische Schülerin (private Nachhilfe) gehabt und naturgemäß lernte sie in der Schule sehr, sehr wenig zu o.g Thema. Ich habe mir dann Literatur  - meist sehr spezielle - zusammengesucht und aufbereitet, um ihr wenigstens ein Grundwissen zu vermitteln. Da hätte mir ein GEO-Heft gute Dienste geleistet - und vor allem, man hätte es ihr (damals ca. 14/15 Jahre alt)  aus selber in die Hand geben können.
Meine Frage: Gab es ein solches Heft? Und wenn nicht, ist vielleicht eines in der Planung?
Das ist als  Anregung gedacht und ich würde mich über ein GEO-Heft Polen freuen - und vielleicht auch viele andere auch. Wir haben hier im Rhein-Main-Gebiet eine relativ große polnische "Gemeinde".
Mit freundlichen Grüßen
Gisela Kröhner

Henry Beer | 08.02.2017 22:55
Sehr geehrte GEO-Redaktion,
Sie haben in früheren Heften den Holocaust behandelt und das sehr eindrücklich. Seit Kurzem frage ich mich aber, ob Sie schon einmal in Erwägung zogen, eine gesamte Ausgabe dem Thema Holocaust und seiner Aufarbeitung zu widmen? Der Gedanke kam mir besonders, nach der viel beachteten Dresdner Rede, des AfD-Politikers Björn Höcke. Ich fand nicht nur die Rede selbst besorgniserregend, sondern auch die Reaktionen jener Menschen, die dem, mehr oder weniger, zustimmen und sich eine positivere Vermittlung von deutscher Geschichte wünschen und, meiner Erfahrung nach, dabei gerade dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte relativieren.
Ich würde mir daher eine Ausgabe wünschen, die einen fundierten, faktenbezogenen Überblick über den Holocaust bietet. Angefangen von den ideologischen Wurzeln der Nazis, vom "Übermenschen" und der Vorstellung "rassischer" Überlegenheit, zu der Planung und Durchführung, dem Lageraufbau dem Lageralltag und der dazugehörigen Behandlung von bestimmten Lagerinsassen, neben Juden, auch Sinti und Roma, Homosexuelle und politische Gefangene. Ebenso würde ich mir Artikel wünschen, die sowohl die Verantwortlichen des Holocaust beleuchten, als auch Menschen die als "Gerechte unter den Völkern" bezeichnet werden können.
Wichtig empfände ich auch Artikel die sich mit der Aufarbeitung des Holocaust, sowie dem Umgang mit diesem Thema, in Deutschland und anderen Staaten auseinandersetzen. Stichworte: Primo Levi, Paul Celan, Hannah Arendt, Auschwitz-Prozesse, Holocaustleugnung, Claude Lanzmann vs. Steven Spielberg, Holocaustmahnmal.
Über eine Antwort würde ich mich freuen.
Liebe Grüße
Henry Beer

R. P. | 08.02.2017 17:05
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin leidenschaftlicher Leser Ihres Magazins „GEO Epoche“. Haben Sie bereits den Gedanken gefasst, eine Ausgabe zur Europäischen Union bzw. zu Europa zu gestalten? Nachdem das Komitee in Oslo der Europäischen Union für ihren Beitrag zur „friedlichen Entwicklung in Europa" den Friedensnobelpreis verliehen hat, wollen offensichtlich diverse politische Parteien wieder zurück in eine unbeeinflusste Nationalstaatlichkeit fallen. Offen wird darüber gesprochen, Grenzkontrollen wiedereinzuführen. Erst wurde über den „Grexit“ debattiert, einige Jahre später wird der „Brexit“ eingeleitet.
Zumindest mir erscheint es derzeit wichtig, ein größeres öffentliches Bewusstsein für die Europäische Geschichte zu erzeugen.
Was macht Europa aus? Wie ist es zur Europäischen Union gekommen? Welche Staaten haben am meisten profitiert, welche weniger? Gibt es so etwas wie Europäische Werte? Weshalb ist es für einige Staaten attraktiv, Europa den Rücken zuzukehren? Gibt es einen Unterschied zwischen Nord-, Süd- und Osteuropäern? Wie konnte aus der ehemaligen Deutsch-Französischen-Erbfeindschaft eine Vernunftehe werden? (Bzw. wie es Norbert Lammert 2013 ausdrückte: „In jeder langjährigen stabilen Beziehung gibt es Phasen der Leidenschaft und solche der Vernunft. Im Augenblick befinden sich unsere beiden Länder eher in einer Phase der, sagen wir mal, leidenschaftlichen Vernunft als der romantischen Verliebtheit. Das muss kein Nachteil sein“).
Was hat es mit der sogenannten „Generation Erasmus“ auf sich, die zwar heute noch kaum politische Entscheidungsträger stellt, die aber für Weltoffenheit und ein gemeinsames Europa stehen soll? Hat Europa eine prosperierende Zukunft oder steht das Ende der Europäischen Union bevor? Der Front National in Frankreich, die AfD in Deutschland und Geert Wilders in den Niederlanden erhalten in Wahlumfragen Spitzenwerte im negativen Sinn.

GEO EPOCHE Redaktion
Sehr geehrter Herr Herber,
haben Sie vielen Dank für Ihre lobende Zuschrift zur GEO EPOCHE-Ausgabe über die Völkerwanderung. Ihre Ausführungen zur Herleitung des Namens „Langobarden“ habe ich mit Interesse gelesen. Zu diesem Thema kann ich Ihnen mitteilen, dass uns – d. h. der Autorin des Stückes und mir als dem zuständigen Verifikationsredakteur – damals das Reallexikon der Germanischen Altertumskunde als Quelle gedient hat, mithin also das maßgebliche Nachschlagewerk zum Thema.
Dort heißt es in dem von Robert Nedoma verfassten Abschnitt „Ethnonym“ des Artikels „Langobarden“: „Die (…) Deutung des Ethnonyms (…) als 'die Langbärte' (…) ist lautlich, morphologisch sowie semantisch einwandfrei und hat zu Recht breite Zustimmung gefunden.“ Und weiter: „Die Deutung als 'die mit den langen Barten Bewaffneten' ist (…) aus morphologischen wie sachkundlichen Gründen problematisch.“
Dieses doch recht klare Urteil eines Experten erscheint mir ausreichend als Beleg für die Richtigkeit der von Ihnen angesprochenen Passage.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Sedlmair

Holger Herber | 31.01.2017 20:30
Guten Tag,
im Heft Nr. 76 (Völkerwanderung) wird der Stamm der Langobarden als "die Langbärte" erklärt. Ich denke, es handelte sich aber eher um die Bezeichnung für einen Stamm, in dem die übliche Bewaffnung aus einer Bartaxt bestand. Diese Äxte waren wohl länger als üblich, daher der Name. Ein Beil heißt in Osthessen/Unterfranken noch heute in der Verkleinerungsform "Bärtchen/Bartje/Bärtje" , eine kleine Axt eben.
Der Stamm, der als übliche Bewaffnung die Lanze, die Franca, hatte, wurden nach meiner Kenntnis eben die Franken genannt. Gleiches galt wohl für diejenigen Krieger, die das Schwert, das Sax, benutzten und deshalb die Sachsen genannt wurden.
Ansonsten wieder ein starkes Heft.
Mit freundlichen Grüßen
Holger Herber

Ruth Möhlig-Falke | 29.01.2017 11:47
Liebes GeoEpoche-Team,
ich würde mich freuen, wenn das Themenheft zur Französischen Revolution (Heft 22/06) nochmal nachgedruckt oder wieder aufgelegt werden würde. Es ist leider im Buchhandel vergriffen. Die Französische Revolution ist aber ein so zentrales Thema der europäischen Geschichte und auch des Schulunterrichts, dass es schön wäre, das Heft mit seinen informativen Artikeln und guten Illustrationen wieder erhalten zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Ruth Möhlig-Falke

Thomas Holstein | 25.01.2017 20:53
Das Magazin Nr. 82 "Die Hanse" ist Ihnen sehr gut gelungen und ist ein Highlight meiner GEOEPOCHE-Sammlung.

GEO EPOCHE Redaktion | 20.01.2017 15:09
Sehr geehrte Frau Watzer,
vielen Dank für Ihre Anfrage. Sie ist ja recht detailliert und der Artikel ist schon einige Zeit her, so dass ich Ihnen auf Anhieb nicht in aller Ausführlichkeit antworten kann. Das aber schon:
In der Legion kämpfen die jeweiligen Manipel (kleinere Einheiten) in der "Schachbrett-Formation" in Schlachtordnung. Die Einzelheiten sind hier jetzt nicht so wichtig, entscheidend ist nur, dass eine strenge Ordnung alle Soldaten dazu zwingt, den Schild links und das Schwert (ebenso wie den Spieß) rechts zu tragen, gleichgültig, ob sie Rechts- oder Linkshänder sind. Schützt man sich links mit dem Schild, steht auch das linke Bein vorne.
Deshalb werden zur Zeit der Punischen Kriege bei den Legionären nur die linken, nicht jedoch die rechten unteren Beinbereiche (unterhalb des Schilds nämlich) von zumeist bronzenen Panzern geschützt. Die entsprechenden antiken Stellen zur Bewaffnung überliefern Polybios und Arrian. Als moderne Rekonstruktion empfehle ich Ihnen: Terence Wise, "Armies of the Carthaginian Wars 265-146 BC", 5. Aufl. London 1985, S. 35 (zeichnerische Rekonstruktion: Plate C).
Mit freundlichen Grüßen
Cay Rademacher

Irmina Watzer | 19.01.2017 21:09
Sehr geehrte GEO-Redaktion,
erst kürzlich erwarb ich die GEO EPOCHE Ausgabe Nr. 50 - ROM - Die Geschichte der Republik. Auch wenn mir das zurückliegende Datum dieser Ausgabe durchaus bewusst ist, hatte ich gehofft, möglicherweise eine Antwort auf eine sich mir gestellte inhaltliche bzw. quellenbezogene Frage erhalten zu können: In dem von Cay Rademacher abgefassten Artikel "Cannae - Hannibals Sieg" wird auf Seite 56 des Magazins unter anderem von der Kampfhaltung der Legionäre berichtet "... sowie einer bronzenen Unterschenkelschiene am linken Bein, das im Schwertkampf voran gestellt wird". Ist es möglich, dass Sie mir zu dieser Aussage eine Quelle nennen? Tatsächlich konnte ich dies für Gladiatoren, nicht jedoch für Legionäre dieser Zeit nachvollziehen. Da diese Aussage in meinem Freundes- und Bekanntenkreis nun für große Diskussionen geführt hat, würde ich mich über eine Quellenangabe Ihrerseits sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Irmina Watzer

Magnus Bergenfeldt | 17.01.2017 11:02
Sehr geehrte Redaktion,
ich habe mit starkem Interesse die Ausgabe über die Hanse gelesen. Sehr spannend und sehr wohl verfasst.
Doch ein Paar der Bilder sind nicht historisch korrekt. Die Börse in Kopenhagen war erst in 1624/1640 fertig.
Herzliche Grüße
Magnus Bergenfeldt
Lund, Schweden

GEO EPOCHE Redaktion
Sehr geehrter Herr Frey,
vielen Dank für Ihre Zuschrift. Gern beantworten wir Ihnen Ihre Frage: DVDs zu Ausgaben von GEO EPOCHE sind aus lizenzrechtlichen Gründen nur gemeinsam mit der Zeitschrift (als in Folie verschweißtes Bundle) erhältlich. Filmrechte zur Nutzung auf beiliegenden DVDs werden zudem nur für einen Zeitraum von 36 Monaten lizenziert.
Bei dem von Ihnen genannten Titel „Die Reformation“ handelt es sich allerdings um die DVD zu einer älteren Ausgabe von GEO EPOCHE, genauer um die Nr. 39 "Martin Luther und die Reformation" aus dem Jahr 2009. Die Lizenzzeit für "Die Reformation" ist also längst beendet. Da DVDs nach Ende der Lizenzzeit vernichtet werden müssen, können wir Ihnen leider kein Exemplar mehr zukommen lassen. Eine Neuauflage ist aus den oben genannten Gründen ebenfalls nicht möglich.
Mit der Bitte um Verständnis und freundlichen Grüßen
GEO EPOCHE Redaktion

Gabriel Frey | 13.01.2017 13:42
Guten Tag,
ich finde es schade, dass im Jahr des Reformationsjubiläums 2017 die DVD "Die Reformation" vergriffen ist. Wir würden diese DVD sofort für unsere Bibliothek bestellen. Es gäbe viele andere Interessenten, da bin ich mir sicher. Warum kann diese DVD nicht neu aufgelegt werden!?
Mit freundlichem Gruß
Gabriel Frey

GEO EPOCHE Redaktion
Sehr geehrter Herr Wolf,
haben Sie vielen Dank für die Hinweise auf Fehler in GEO EPOCHE „Die Völkerwanderung“. In der Tat haben wir die Jahreszahl 454 in der Zeitleiste auf Seite 155 zweimal vergeben, beim zweiten Mal muss es natürlich 455 heißen.
Auch bei der Altersangabe des Athalarich haben Sie vermutlich recht. Denn nach der Mehrheitsmeinung in der Fachliteratur wurde der Enkel Theoderichs 516 n. Chr. geboren. Er war also wohl zehn Jahre alt, als ihn sein Großvater 526 auf dem Sterbebett zu seinem Nachfolger als König der Goten und Römer designierte. Hier sind wir bislang einer Mindermeinung innerhalb der Forschung gefolgt, werden dies aber nun ändern – und beide Hinweise auf unserer Online-Korrekturseite erwähnen.
Mit freundlichen Grüßen
GEO EPOCHE Redaktion

Jochen Wolf | 12.01.2017 17:49
Hallo,
in der Ausgabe Nr. 76 "Die Völkerwanderung" habe ich folgende Fehler entdeckt:
Auf Seite 155 ist die Ermordung Valentinians III. und die Plünderung Roms auf das Jahr 454 datiert. Das richtige Jahr wäre 455.
Auf Seite 159 ist der Enkel Theoderichs (Athalarich), bei dessen Tod im Jahr 526 vier Jahre alt. Er war zu diesem Zeitpunkt zehn Jahre alt.

Vera Treuter | 12.01.2017 11:06
Liebes GEO Epoche Team,
ich bin eine begeisterte Leserin Ihrer Magazine und finde Ihren Schreibstil und den Aufbau der einzelnen Hefte sehr einprägsam und unterhaltsam.
Weiter so!

Marko Götze | 27.12.2016 16:39
Hallo EPOCHE Redaktion,
ich habe nun auch Band 5 der Epoche Kollektion. Mir gefallen die Hefte sehr gut, besonders die Aufmachung und der Inhalt. Diese Hefte spiegeln die Geschichte gut wieder. Ich würde mich aber über mehr Kartenmaterial freuen. Da könnte man sich beim lesen der Artikel mehr in diese rein versetzen. Ansonsten weiter so...
Geschichtsträchtige Themen gibt es ja noch viele.
Gruß Marko Götze

Hp Lappert | 25.12.2016 19:19
Hallo Geo-Epoche Redaktion,
ich bin seit Anfang an Abonnent von diesem Magazin und freue mich über jede neue Ausgabe. In letzter Zeit wurden einige Themen wiederholt. Anstelle dieser Wiederholungen würde ich mir einmal eine Ausgabe über die Schweiz wünschen. Zum Beispiel über die Demokratie oder ganz aktuell über die Geschichte am Gotthard.
Freundliche Grüße
Hp Lappert

Werner Rutsch | 18.12.2016 10:44
Sehr geehrtes Geo-Team,
als bereits langjähriger Leser Ihres Heftes, möchte ich Ihnen diesmal ganz speziell für des letzte Heft „Die Hanse“ gratulieren! Eine solche Berichterstattung ist natürlich für uns Schweizer, die doch sehr weit weg von diesem Geschehen liegen, sehr interessant und daher wertvoll. Aber nicht nur das letzte Heft, bis anhin alle Ihre Ausgaben werden bei mir aufbewahrt, vermitteln sie doch ein bleibendes Wissen, auch für unsere Kinder! Machen Sie bitte weiter so, es ist eine Freude Abonnent zu sein.
Mit den herzlichsten Grüßen und Wünschen in die kommenden Festtage und alles Gute ins neue 2017 wünscht dem ganzen Geo-Team,
Werner Rutsch

Angelika Wolfram | 15.12.2016 10:53
Ich lese Ihre Zeitschrift schon seit vielen Jahren und bin immer wieder sehr begeistert, habe auch besondere Lieblingshefte ( Die Macht der Päpste, das Reich der Zaren).
Was ich persönlich aber vermisse, ist eine Ausgabe über Bekleidung und Mode von den Anfängen bis heute; die Herstellung, die Kleiderordnungen, Händler und Preise, was trug man in den Städten, was auf dem Land, wie veränderte sich die Mode, welche Auswirkungen hatte/hat sie auf die Gesellschaft usw. Vielleicht gibt es ein solches Heft schon, dann bitte einen kurzen Hinweis! Also, über ein solches Heft würde ich mich sehr freuen!
Mit freundlichen Grüßen und eine schöne Weihnachtszeit
Angelika Wolfram

Marina Kelle | 14.12.2016 00:43
Liebe Geo Epoche Redaktion,
mit der letzten Ausgabe ist Ihnen wieder ein sehr gutes Heft gelungen, das deutlich macht, daß auch das Christentum nicht allein auf Nächstenliebe gründet.
Leider ist Ihnen auf Seite 155 ein kleiner Fehler unterlaufen : Lateinamerika ist keinesfalls ein Kontinent, sondern ein kulturell definiertes Gebiet, das sich über den Süden, die Mitte und Teile des Nordens des amerikanischen Doppelkontinents erstreckt.
Mit freundlichen Grüßen
Marina Kelle

Mansour Saggezchi | 12.12.2016 20:20
Sehr geehrter Herr Schaper,
als einer Ihrer langjährigen Leser warte ich seit Jahren auf das Heft "Persien". Aus meiner Sicht diese Hochkultur passt gut zu der Reihe "GEO EPOCHE".
Mit bestem Dank für Ihre freundliche Rückmeldung verbleibe ich
Mit freundlich Grüßen
Mansour Saggezchi

GEO EPOCHE Redaktion
Sehr geehrter Christian S.,
haben Sie vielen Dank. Wir freuen uns über jeden Themenvorschlag. Pablo Escobar haben wir uns aber tatsächlich schon gewidmet, in GEO EPOCHE Nr. 48 „Mafia“, S. 118-132.
Mit den besten Wünschen für die Feiertage
GEO EPOCHE Redaktion

Christian S. | 26.11.2016 16:42
Hallo, in der Vergangenheit habe ich bereits 2-3x Input und Gedankenanstösse gegeben. Was mich dabei freut ist die Tatsache, dass danach ein paar Anregungen in die Tat umgesetzt wurden. Als weiteren Gedankenanstoss würde ich gerne an dieser Stelle die Idee liefern ein Heft über das kolumbianische Drogenkartell zu liefern, Pablo Escobar, Medellin-Kartell, Drogen in Miami etc.
Viele Grüße und eine schöne Adventszeit!

GEO EPOCHE Redaktion
Sehr geehrter Herr Hüsam,
haben Sie besten Dank. Tatsächlich aber gibt es diverse Legenden zur heiligen Barbara, darunter sowohl die, dass ihr Vater sie enthaupten wollte, als auch jene, dass der römische Statthalter ihr die Brüste abschneiden und sie mit Fackeln verbrennen ließ. Nach einem Artikel von Françoise Baligand, bis vor einigen Jahren Kuratorin im Musée de la Chartreuse de Douai, wo das Bild hängt, handelt es sich bei dieser Abbildung um die heilige Barbara.
Mit freundlichen Grüßen
GEO EPOCHE Redaktion

Michael Hüsam | 10.11.2016 15:50
Sehr geehrte Damen und Herren,
im neuen Heft "Christentum" scheint Ihnen auf Seite 65 ein Fehler unterlaufen zu sein. Meines Wissens nach zeigt das Bild das Martyrium der hl. Agatha von Catania und nicht wie in der Bildbeschreibung geschrieben das der hl. Barbara. Die hl. Barbara wurde der Legende nach ohne Folterung von ihrem Vater enthauptet.

GEO EPOCHE Redaktion
Sehr geehrter Herr Mayer,
vielen Dank. Die Antwort auf Ihre Frage lautet: Ja, erst seit Ausgabe Nr. 25 "Kaiser, Ritter, Hanse - Deutschland im Mittelalter" erscheint GEO EPOCHE auch als Sonderauflage mit DVD.
Mit freundlichen Grüßen
GEO EPOCHE Redaktion

Ralf Mayer | 10.11.2016 12:49
Sehr geehrte Damen und Herren,
vor einigen Jahren habe ich angefangen, die Hefte "Geo Epoche inkl. DVD" zu sammeln; einige fehlende Hefte habe ich noch nachträglich erworben. Bzgl. der beigefügten DVD´s habe ich folgende Frage: Gab es bei den Heften Nr. 1 bis 24 noch keine DVD als Beigabe? Bereits im voraus vielen Dank für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Ralf Mayer

Marius Bayer | 9.11.2016 10:31
Sehr geehrtes Geo-Epoche Team,
ein großes Dankeschön an Ihre stetig wunderbare Arbeit! Ich bin immer wieder aufs Neue fasziniert und habe inzwischen aufgrund meiner Begeisterung alle Hefte erworben. Inhaltlich gibt es auch nie etwas zu bemäkeln und auch vom Layout finde ich Ihre Zeitschrift überaus schön. Das einzige was mich etwas "stört" ist, dass seit der neuesten Ausgabe leider die Heftnummer auf den Heftrücken mit aufgedruckt ist (Bei Geo Epoche Edition ebenfalls). Warum kam es zu dieser Entscheidung? Bei mir stehen alle Hefte fein säuberlich im Regal und nun sieht man bei 80 Bänden keine Nummer und auf einmal taucht die 81 auf. Hätte man nicht der Durchgängigkeit wegen darauf verzichten können?

Markus Kirsten | 29.10.2016 09:51
Hallo liebes Geo-Epoche-Team,
ich habe schon sehr viele Ihrer Hefte gelesen und bin ein großer Fan Ihres Magazins. Für zukünftige Ausgaben würde ich mir wünschen, dass die Geschichte von Ländern, Völkern und Regionen aufgegriffen wird, die in Deutschland eher selten Thema von Zeitschriften, Dokumentationen oder populärwissenschaftlichen Medien sind, so z.B. die Geschichte unserer polnischen Nachbarn, das Mittelalter in Frankreich, die Geschichte Persiens bzw. des Iran oder auch die Zeit der mongolischen Großreiche bzw. der Goldenen Horde.
Manchmal frage ich mich, ob es historische oder auch aktuelle Animositäten sind, die dazu führen, dass wir immer nur über uns selbst und die Geschichte unserer historischen Freunde und aktuellen Verbündeten lesen. Ich glaube Ihr Magazin kann einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, diese traditionellen Grenzen zu überwinden und auch viele aktuelle Vorurteile zwischen Völkern und Nationen abzubauen und durch gegenseitigen Respekt für historische Leistungen zu ersetzen. Die Ausgabe zum Islam war dafür schon ein hervorragender Anfang. Viele Menschen haben dumpfe stereotypische Vorstellungen von "arroganten Franzosen", "kriminellen Polen", "islamistischen Iranern" oder Angst vor "Terroristen aus Syrien". Mit Ihrer Heftreihe können Sie dem etwas entgegensetzen. Das würde ich mir für die Zukunft wünschen. - Grüße aus Dresden

Thomas Becker | 28.10.2016 17:49
Könnt Ihr mal ein GEO EPOCHE über die Geschichte der Niederlande/Belgien herausbringen? Sicherlich spannend.
Grüße
Thomas Becker

GEO EPOCHE Redaktion
Sehr geehrter Herr Hänke,
haben Sie besten Dank für Ihre Zuschrift. In der Tat gibt es mehrere Übersetzungsmöglichkeiten für das griechische Wort stauros, es kann neben Kreuz auch Pfahl bedeuten. Die gängige Fachliteratur stellt die Kreuzigung allerdings überhaupt nicht infrage. Sehen Sie dazu etwa Simon Gibson, "Die sieben letzten Tage Jesu: Die archäologischen Tatsachen", 127ff. Demnach waren die Vorrichtungen zur Kreuzigung entweder T-förmig oder eben kreuzförmig. Die Hinrichtungsweise wird aber durchgängig als "Kreuzigung" bezeichnet. Zur Holzknappheit steht dort, dass die Balken durchaus wiederverwendet wurden. Das "Lexikon zur Bibel", Brockhaus-Verlag 1994, S. 943 beschreibt noch die Variante der Kreuzigung an einem Pfahl mit Querholz.
Die Bedeutung des Kreuzes für das Christentum betont bereits Paulus, etwa in seinem als authentisch eingestuften 1. Brief an die Korinther, den er zwischen den Jahren 53 und 55 n. Chr. verfasst hat. Die wohl älteste Darstellung der Kreuzigung - das so genannte Alexamenos Graffito in Rom - stammt aus der Zeit um 200 n. Chr. Aber erst im 4./5. Jahrhundert werden Kreuz und Kruzifix zu den weit verbreitetsten Symbolen des Christentums (sehen Sie dazu etwa Manfred Heim, "Von Ablass bis Zölibat. Kleines Lexikon der Kirchengeschichte", S. 253, dort unter dem Stichwort "Kreuz").
Konstantin der Große wiederum hat angeblich am Vorabend der Schlacht an der Milvischen Brücke im Jahr 312 eine Vision, in der ihm ein strahlendes Kreuz bzw. kreuzförmiges Christogramm erschienen ist und ihm die Lettern "in hoc signo vinces" darunter angezeigt haben, dass er "in diesem Zeichen siegen" werde. In diesem Sinn haben wir es bisher auch in GEO EPOCHE beschrieben.
Mit freundlichen Grüßen
GEO EPOCHE Redaktion

Alexander Hänke | 26.10.2016 12:00
Sehr geehrte Damen und Herren,
in der aktuellen Ausgabe "Geschichte des Christentums" wird immer wieder von der Kreuzigung bzw. dem Kreuz Jesu gesprochen. Tatsächlich aber ist es doch zumindest umstritten, ob Jesus nicht an einem (hölzernen) Pfahl gestorben ist. Das altgriechische Wort "stauros" wurde doch ursprünglich mit Pfahl, und nicht mit Kreuz übersetzt?
Folgerichtig wurde das Kreuz ja auch erst seit Kaiser Konstantin zum Symbol der Christenheit (wie u.a. in Ihrem Heft über Rom beschrieben). Auch soll zumindest in Gegenden ohne größeren Waldbestand eine Hinrichtung an einem Holzpfahl statt einem massiven Holzkreuz üblich gewesen sein. Schade, dass dieser Sachverhalt im Heft nicht thematisiert worden ist. Mich würde natürlich Ihre Sicht der Dinge hierzu interessieren?

Bauer Siegfried | 25.10.2016 14:21
Seitens des Autors ist es fast wohltuend, dass er nur "vermutet", dass Jesus vor den Pilatus "geschleppt " wurde, weil es nämlich keinerlei Belege und nicht einmal Grund zu der Annahme gibt, dass zwischen den beiden überhaupt ein Gespräch stattfand! Es existiert kein römisches Schreiberprotokoll, das derartiges belegt, und die Jünger können der Verhandlung gar nicht beigewohnt haben, weil sie laut Evangelien alle geflohen sind.
Schätzungsweise 5000 Tausend Menschen hat Pilatus während seiner Herrschaft den Tod gebracht und seine Feindseligkeit gegenüber den Juden war derart überbordend, dass Rom ihn sogar nach Gallien strafversetzte. Fazit: die Evangelien sind in weiten Teilen frei erfunden  und nur der krude Zufall hat dieser Sekte, die im Abendland sowieso fehl am Platze ist, zum Durchbruch verholfen.

GEO EPOCHE Redaktion
Sehr geehrter Herr Ensslen,
haben Sie vielen Dank. Eines Ihrer Themen haben wir allerdings bereits behandelt, in GEO EPOCHE Nr. 72 "Rote Armee Fraktion". Hier geht es direkt zum Inhalt des Heftes http://www.geo.de/magazine/geo-epoche/13206-geo-epoche-nr-72-04-15-geo-e....
Mit freundlichen Grüßen
GEO EPOCHE Redaktion

Michael Ensslen | 19.10.2016 16:44
Sehr geehrte Damen und Herren,
es sollte Geo Epoche-Ausgaben zum Koreakrieg und zum Jahr 1968 mit Studentenunruhen, Ende des Prager Frühlings und Aufstand in Polen und Rudi Dutschke und zur Politik der sozialliberalen Koalition mit Willy Brandt und Helmut Schmidt und Ostverträge und Olympiattentat in München und RAF geben.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Ensslen

Boris Laicht | 19.10.2016 13:52
Sehr geehrte Damen und Herren,
auch in Anbetracht dessen, dass die USA vorraussichtlich bald zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine Präsidentin haben werden, ist es meiner Meinung nach überlegenswert, ein Heft über Frauen zu bringen, die es geschafft haben, sich in der Männerwelt durchzusetzen und Geschichte geschrieben haben.

GEO EPOCHE Redaktion
Lieber Herr Körner,
es gibt keine GEO EPOCHE-Ausgabe, die sich explizit der griechischen und/oder römischen Mythologie widmet, wohl aber haben wir uns in GEO EPOCHE Nr. 13 "Das antike Griechenland" auf einigen Seiten mit den Giganten, Helden und Ungeheuern der griechischen Mythologie beschäftigt und dort auch die wichtigsten Gottheiten kurz vorgestellt.
Mit freundlichen Grüßen
GEO EPOCHE Redaktion

Andreas Körner | 18.10.2016 11:40
Liebe GEO,
gibt es eine Ausgabe der Geo, die sich hauptsächlich mit der griechischen/römischen Mythologie beschäftigt ? Ich habe auf der Internetseite leider keine gefunden.
Vielen Dank
Andreas Körner

Stefan Gottschalk | 16.10.2016 13:45
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit großem Interesse lese ich immer wieder GeoEpoche. Dabei stoße ich gerade in meiner aktuellen persönlichen Heftauswahl immer wieder auf "Persien", sei es in Zusammenhang mit dem antiken Griechenland, oder in Zusammenhang mit dem Islam, etc. Allerdings ist hier Persien nie das Hauptthema, sondern eben eine Randgeschichte.
Ich fände es sehr interessant, einmal ein gesondertes Themenheft zum Thema "Persien" zu lesen.
MFG
Stefan Gottschalk

Lukas Schmidt | 13.10.2016 13:12
Sehr geehrte Damen und Herren!
Mit großem Interesse habe ich ihre sehr interessante Ausgabe über den Vietnamkrieg gelesen, wobei ich zum Artikel "Der Fall von Saigon" zwei Fragen habe.
1. Wurden auch südvietnamesische Soldaten niederer Ränge, als Hochrisikovietnamesen,  von den Amerikanern aus Saigon evakuiert?
2. Ließ Botschafter Graham Martin, nachdem ein Teil, der in der Botschaft Zuflucht suchenden Menschen bereits evakuiert worden war, erneut Menschen auf das Botschaftsgelände kommen, wodurch sich erklären ließe, dass Botschafter Martin, immer die Zahl der "Botschaftsflüchtlinge" gegenüber der Kommandostelle auf Hawaii, mit 2000 bezifferte?
Vielen Dank für eine Antwort!
Mit höchster Anerkennung!
Lukas Schmidt

Dietmar Härtel | 12.10.2016 14:22
Hallo und guten Tag, GEO-Epoche-Macher!
Die Artikel + Beschreibungen in der neuen Epoche "Vietnamkrieg" lesen sich fesselnd und informativ. Meine Bitte/Frage: In den Literaturempfehlungen am Ende jedes Beitrages sind ausschließlich englischsprachige Bücher und Titel angegeben. Gibt es denn auch eine Liste deutschsprachiger Titel und Bücher über den Vietnamkrieg, die im deutschen Sprachraum erschienen oder noch lieferbar sind - außer P. Scholl-Latour`s "Tod im Reisfeld"? Wenn ja, bitte einmal übermitteln!?
DANKE im Voraus!!

Friedrich-Wilhelm Schulz | 09.10.2016 17:28
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin seit Jahren begeisterter Leser der Geo-Epoche. Sie haben immer wieder spannende neue Ausgaben herausgebracht. Da ich Bekannte in Südafrika habe und mich auch ein wenig mit der Geschichte dieses Landes beschäftigt habe, möchte ich Ihnen den Vorschlag unterbreiten, doch einmal ein Heft über die Geschichte Südafrikas herauszugeben. Ich finde sowohl die ältere Geschichte der Buren und Briten, als auch die jüngere der Apartheid sehr lohnenswert. Na ja, es ist nur so eine Idee von mir.
Vielleicht haben Sie ja auch schon einmal selbst darüber nachgedacht.
Machen Sie weiter so!

GEO EPOCHE Redaktion
@ Alexander Busch:
Sehr geehrter Herr Busch,
wir freuen uns sehr über Ihr Interesse an GEO EPOCHE und auch darüber, dass Sie schon seit der ersten Stunde dabei sind. Die Heftreihe "GEO EPOCHE Kollektion“ präsentiert seit 2015 viermal im Jahr das Beste aus früheren Heften – die schönsten Geschichten zum Wiederlesen, in neuem Gewand und mit besonders hochwertiger Ausstattung. Die Ausgaben behandeln jeweils einen wichtigen Abschnitt der Menschheitsgeschichte: etwa das Mittelalter, das alte Rom oder das Zeitalter der Entdecker. Die Beiträge werden – wie Sie bereits erwähnt haben – aus früheren Ausgaben übernommen. Sie stammen allerdings aus der gesamten GEO EPOCHE-Familie, also auch aus GEO EPOCHE PANORAMA und GEO EPOCHE EDITION.
Mit freundlichen Grüßen
GEO EPOCHE Redaktion

Boris Laicht | 25.09.2016 09:40
Nach wie vor tolle Hefte. Wie wäre es mit folgenden Heftideen: Mesopotanien, minoische und mykenische Kultur, Ptolemäer, Ritterorden und Sachsen?
Boris Laicht

Alexander Busch | 23.09.2016 15:08
Hallo, ich bin ein Geo Epoche Leser seit der ersten Stunde und besitze alle 80 Ausgaben. Nun gibt es die Geo Epoche Kollektion. Laut Beschreibung ist darin lediglich alles aus der Geo Epoche zusammengetragen, was zu dem Thema passt. Nun stellt sich mir die Frage, ob die Kollektion bei Besitz der normalen Epochen bereits abgedeckt sind oder ob in der Kollektion auch neue Informationen enthalten sind?
Viele Grüße
Alexander Busch

GEO EPOCHE Redaktion
@ Gerda Engelbracht:
Sehr geehrte Frau Engelbracht,
haben Sie besten Dank für Ihre Zuschrift. Das besagte Bild heißt "Die Noord-Nieuwland in der Table Bay", es wurde von einem unbekannten  Künstler im Jahr 1762 gemalt und befindet sich heute in der Iziko William Fehr Collection in Kapstadt, Südafrika.
Mit freundlichen Grüßen
GEO EPOCHE Redaktion

Gerda Engelbracht | 13.09.2016 10:33
Guten Tag,
auf Ihrer Internet-Seite http://www.geo.de/magazine/geo-epoche/2571-rtkl-haendler-und-krieger, Text von Jochen Pioch, gibt es das Gemälde eines Schiffes mit folgender Unterschrift: "Anonymus (18. Jahrhundert) Ostindienfahrer an der Südspitze Afrikas: Die Kapitäne der VOC, der ersten modernen Aktiengesellschaft der Geschichte, schrecken für Profit vor nichts zurück" Können Sie mir wohl die Quelle nennen?
Herzlichen Dank und freundliche Grüße
Gerda Engelbracht

Alexander Weinert | 09.09.2016 10:15
Liebe Redaktion,
als die Bilder der Botschaftsevakuierung 1975 über den Bildschirm liefen, war ich gerade 12 Jahre alt. Die Kindheit über waren immer die Bilder des Vietnamkrieges auf den Fernsehschirmen zu sehen. Aufgewachsen bin ich mit der Meinung, dass die "Guten" gegen die "Bösen" kämpfen würden, wobei die Rollenverteilung ja klar war. Natürlich habe auch ich im Laufe des Lebens mehr und vor allem mehr Wahrheit über diesen Krieg erfahren. Ob Scholl-Latours "Tod im Reisfeld" oder Coppolas "Apocalypse Now" , die Zusammenhänge blieben undeutlich.
Vielen Dank für Ihr kompaktes und ausführliches Heft. Innerhalb von 2 Tagen war von der ersten bis zur letzten Seite alles gelesen und ... verstanden. Denn auch mir sind nun schlussendlich die Zusammenhänge für diesen Konflikt klar und erklärbar geworden. Spannend von Beginn bis zum Schluss habe ich die Zeilen verschlungen. Und dann, dann legt man das Heft zur Seite, betrachtet das Titelbild und denkt nach, sitzt da, fassungslos, kopfschüttelnd über den ganzen Irrsinn, das Leid und die Sinnlosigkeit dieses Krieges und fühlt sich schlecht.
Und das ist es, was die Größe dieser Ausgabe ausmacht, sie nimmt einen mit, mitten ins Geschehen, man wird emotional Teil des Ganzen und die Wirkung ist am Ende so, wie sie angesichts des Themas auch sein muss.
Alexander Weinert

Nils Rosenberg | 07.09.2016 15:59
Ihr Epoche-Heft "Der Vietnamkrieg"
Ich danke Ihnen sehr für die Herausgabe dieses Heftes (auch für andere - aber dieses besonders!)  Es ist wirklich ausgezeichnet recherchiert und zusammengestellt! Ich wünschte nur, all das hätte ich schon damals erfahren und gewusst, als wir für Jahrzehnte mit Propaganda zugeschüttet worden sind. Na, wenigstens konnte ich mich so noch zu Lebzeiten daraus befreien. Das verdanke ich Ihnen!
Mit herzlichen Grüßen
Nils Rosenberg
(Jahrgang 1940)

Herbert Kaffenberger | 06.09.2016 21:33
Liebes Geo Team,
vielen Dank für die Ausgabe "Deutschland um 1800" und die beigefügte DVD. Hauptsächlich der Beitrag auf der DVD über Goethe rührte mich fast zu Tränen. Selbst schreibe ich an einem Buch/Roman über eine Marketenderin während der Befreiungskriege und habe mich in meiner jahrelangen Recherche mit der Zeit sehr genau auseinandergesetzt. Ich musste dabei feststellen, dass das Leben dieser Frauen nur sehr ungenügend erfasst ist. Auf Grund eines Tagesbuches werde ich versuchen, die Mythen zu bezwingen und die Erinnerung an starke Frauen in schlimmer Zeit aufrecht zu erhalten. Vielleicht haben Sie ja einen Tipp für mich, wo ich noch einiges erfahren könnte? Nochmals vielen Dank und weiter so.
Ihr Herbert Kaffenberger

Antje Sievers | 06.09.2016 11:19
Sehr geehrte Damen und Herren,
in der Ausgabe "GEO Epoche Kollektion - Das Mittelalter" musste ich leider über diesen Satz stolpern: "Er ist einer jener Männer, die Geld verleihen, zu drei Pfennig pro Woche, was einem Jahreszins von 26 Prozent entspricht. Ohne Zweifel Wucher, doch viele (...) bezahlen ihre Schulden nur spät - oder nie". Die Forschung weißt längst, dass die Juden solche Zinsen nicht aus diesem Grund genommen haben. Sie konnten sich ihre Zinssätze nicht aussuchen, sie wurden von den Landesherren vorgeschrieben. So zementiert man das unausrottbare Klischee vom geldgierigen, raffenden Juden.
Mit freundlichem Gruß
Antje Sievers

Robert Keßler | 04.09.2016 16:15
Sehr geehrte Damen und Herren,
dass es im Rom der Kaiserzeit 46602 insulae gegeben haben soll, scheint mir sehr fraglich zu sein. Von der 1 Mio Einwohner hätten dann ca. 22 in einer insula gelebt. Das wäre eine komfortable, aber unwahrscheinlich niedrige Belegung der großen Häuser gewesen.
Mit freundlichen Grüßen
Robert  Keßler

Jörg Seeger | 29.08.2016 20:39
Betr. Geo Epoche Nr 80 - Der Vietnamkrieg: S. 50 - Foto des B52 beim Bombenabwurf: ist das eine Fotomanipulation? - die ersten abgeworfenen Bomben (am weitesten unter) müssten aufgrund der Bewegung des Flugzeuges hinter diesem zurückbleiben - und sich nicht, wie hier abgebildet, weiterhin unter dem Bombenschacht befinden! Können Sie eine plausible Erklärung für diese, den physikalischen Gegebenheiten widersprechende Darstellung geben? Vielen Dank - ich bin auf Ihre Antwort gespannt!

GEO EPOCHE Redaktion
Sehr geehrte Frau Kleiner,
haben Sie vielen Dank für den Hinweis, den wir sofort in unsere Korrekturen aufnehmen werden. Ursprünglich stand hier nur das Datum 22. September, ohne Jahreszahl. Diese ist erst im letzten Durchgang kurz vor Drucklegung der Ausgabe eingetragen worden - und das leider falsch.
Mit freundlichen Grüßen
GEO EPOCHE Redaktion

Andrea Kleiner | 27.08.2016 18:24
Sehr geehrte Damen und Herren, bei Ihrer aktuellen GEO EPOCHE Panorama Ausgabe ist Ihrem Verifizierungsteam wohl ein Fehler unterlaufen. Auf Seite 76 steht: Am 22. September 1962 steht er im Schloss Babelsberg. Da es sich hier um einen Artikel über Bismark handelt, wäre das korrekte Datum vermutlich der 22. September 1862.
Mit freundlichen Grüßen
Andrea Kleiner

GEO EPOCHE Redaktion
Lieber Herr Stein, Herr Schramm, Herr Korn, Herr Kornmann und Herr Lukas,
haben Sie vielen Dank für Ihre Vorschläge, die wir gern in unsere Themenliste aufnehmen. Ob und wann ein spezielles Thema aber realisiert werden wird, können wir Ihnen leider noch nicht verraten.
Mit freundlichen Grüßen
GEO EPOCHE Redaktion

Clint Lukas | 26.08.2016 10:46
Liebe GEOEPOCHE-Redaktion,
ich lese seit 2014 euer Magazin und habe seitdem eine schwere Abhängigkeit entwickelt. Inzwischen besitze ich sämtliche Ausgaben und habe sie alle gelesen. Mein politischer und historischer Horizont hat sich dadurch geradezu beunruhigend erweitert. Aber die Geschichte der Menschheit ist ja nicht auf eurem Mist gewachsen. Deshalb möchte ich mich trotzdem bedanken. Mit der Zeit haben sich bei mir ein paar Themenwünsche gebildet, über die ich gern mehr erfahren würde. Dazu zählten Byzanz und der Vietnamkrieg. Offensichtlich waren wir da ähnlicher Meinung, was mich sehr gefreut hat. Zwei Themen fände ich ebenfalls spannend: Die Mongolen und das Antike Perserreich. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass da die Quellenlage schwierig ist. So oder so, ich bin überzeugt, dass ihr auch in Zukunft fabelhafte Ausgaben bringen werdet. Und lege deshalb meine geschichtliche Bildung weiterhin vertrauensvoll in eure Hände.
Danke und liebe Grüße
Clint Lukas

GEO EPOCHE Redaktion
Sehr geehrter Herr Meenen,
wir haben uns schon in zahlreichen Ausgaben der Geschichte unseres Nachbarlandes Frankreich gewidmet, vor allem in
GEO EPOCHE Nr. 22 "Französische Revolution",
GEO EPOCHE Nr. 42 "Der Sonnenkönig - Frankreichs Aufstieg zur Weltmacht. 1638-1715", und
GEO EPOCHE Nr. 55 "Napoleon und seine Zeit - 1769-1821".
Wir nehmen Ihre Anregung aber natürlich trotzdem gern auf.
Mit freundlichen Grüßen
GEO EPOCHE Redaktion

Edzard Meenen | 23.08.2016 22:20
Sehr geehrte Damen und Herren,
warum gab es bisher keine Ausgabe zur Geschichte Frankreichs? Wäre die Geschichte unserer Nachbarn nicht eine Ausgabe wert?
Viele Grüße
Edzard Meenen

René Kornmann | 23.08.2016 16:27
Hallo liebe GEO-Epoche-Redaktion,
ich lese Ihre Zeitschrift schon seit einigen Jahren, da ich an geschichtlichen Themen sehr interessiert bin. Mich würde interessieren, ob demnächst eine Ausgabe über den Korea-Krieg geplant ist. Das Thema ist aktuell, aber es gibt wenig Literatur hierzu. Vielen Dank.

Adolf Illichmann | 22.08.2016 16:59
Hallo, lebe in Canada, habe ihren Bericht von Vietnam gelesen, Sauber. War Dien Bien Phu Kaempfer, Gefangenschaft und kenne den Hochi-min Trail.
Adolf Illichmann

Bastian Stefan Korn | 19.08.2016 16:29
Hallo werte Geo-Epoche-Redaktion,
aufgrund des aktuellen Heftthemas dürfte ich freundlicherweise um Mitteilung bitten, ob zum Themenkomplex "Asien" weitere Ausgaben geplant sind. Besonders folgende Themen scheinen mir bisher noch nicht aufgegriffen worden zu sein:
      - Südostasien (speziell: das Reich der Khmer bzw. Angkor Wat)
      - der Koreakrieg
      - die Mongolen
      - Persien im Altertum
Ansonsten kann ich natürlich nur sagen: "Weiter so". Jede Ausgabe hat mich bisher aufs Neue begeistert.
Viele Grüße
Bastian Stefan Korn

GEO EPOCHE Redaktion
Sehr geehrte Frau Steiger,
haben Sie vielen Dank für den Hinweis. Doch vielleicht reicht Ihnen bereits das Schlagwortverzeichnis aus, das einer unserer Leser erarbeitet und jährlich aktualisiert. Aktuell umfasst es alle Ausgaben von der Nr. 1 bis zur Nr. 75. Sie finden es auf unserer Homepage ganz unten rechts bzw. unter diesem Link: http://www.geo.de/magazine/geo-epoche/5957-rtkl-schlagwort-verzeichnis-d... zum Download.
Mit freundlichen Grüßen
GEO EPOCHE Redaktion

Ingeborg Steiger | 17.08.2016 14:06
Leider sind nicht alle Links zum Inhalt der bisher erschienenen GEOEPOCHE-Hefte korrekt. Ich habe ein GEOEPOCHE-Abonnement und besitze alle 80 Ausgaben des sehr interessanten Magazins. Nun wollte ich mir ein mit einem Textverarbeitungsprogramm ein Gesamtverzeichnis aller bisher erschienenen Hefte (einschließlich Inhaltsverzeichnis) als "Nachschlagewerk" erstellen, da ich gerne einzelne Artikel einzelner Ausgaben mehrmals lesen würde, mittlerweile aber etwas den Überblick verloren habe.
Es wäre schön, wenn es ein solches Verzeichnis als Download geben würde bzw. die Links (besonders der älteren Ausgaben) zum korrekten Ziel führen würden.
Ich gehe davon aus, dass damit kein Urheberrecht verletzt würde.

Richard Schramm | 16.08.2016 14:06
Sehr geehrte GEOEPOCHE-Redaktion,
ich rege an, mal ein Themenheft zu den Benelux-Staaten zu machen. Natürlich gibt es in vielen GEOEPOCHE-Heften Teilaspekte zu diesen drei Staaten (besonders zu den Niederlanden) aber mir fehlt ein geschichtlicher Gesamtüberblick. Über alle an Deutschland angrenzenden Länder könnte ich sofort einen geschichtlichen Überblick geben - bei Belgien oder auch den Niederlanden und Luxemburg würde mir das schwerfallen und ich habe festgestellt, es geht nicht nur mir so.

Lars S. Otto | 12.08.2016 16:18
Sehr geehrte Damen und Herren,
als jahrelanger Abonnent möchte ich Sie - ganz allgemein und ohne besonderen Anlass - zu Ihren spannenden Artikeln beglückwünschen. Ich bin geschichtlich recht versiert und lerne doch immer wieder Neues dazu.
Eine kluge Idee finde ich Ihre neueren Ansätze geschichtlicher Momentaufnahmen, also die Verschiebung des örtlichen bzw. sozialen Bezugs in jedem Artikel eines Hefts anstatt des temporalen Aspekts. Europa nach 1945, Deutschland um 1800 usw. sind spannende Konzepte. Gelungen finde ich jeden Artikel, der eine Nabelschau überwindet, insb. die eurozentrische Geschichtsschreibung. Vielleicht könnten sogar noch öfters unbekannte Kulturen und Zeiten in den Vordergrund gerückt werden, als dies jetzt schon der Fall ist.
In jedem Fall: Ein großes Kompliment, weiter so!
Herzliche Grüße aus Berlin
Lars S. Otto

Peter Stein | 10.08.2016 19:48
Sehr geehrte Mitglieder der GeoEpoche-Redaktion, seit vielen Jahren lese ich begeistert Ihr Magazin, und freue mich fast immer auf die naechste Ausgabe. Allerdings faellt auf, dass sich die Themenfelder langsam zu wiederholen beginnen, was schade ist, da es noch viele spannende Themen der Geschichte gibt. Eines wuerde ich gerne vorschlagen, da es mich selbst sehr interessiert. Die Schweiz ist weltweit das einzige Land mit direkter Demokratie, mitten in Europa, und in letzter Zeit immer oefter als Vorbild genannt. Es gibt viele Legenden, doch wenig Wissen ueber die Schweizer Geschichte. Deswegen wuerde ich mich sehr freuen, wenn ich eines Tages eine Ihrer Ausgaben zu diesem Thema finden wuerde. Das nur als kleine Anregung. In jedem Fall freue ich mich schon auf die naechste Ausgabe.
Freundliche Gruesse
Peter Stein

GEO EPOCHE Redaktion | 08.08.2016 18:00
Der Familienverband von der Marwitz hat sich über unsere Darstellung ihres Vorfahren Ludwig von der Marwitz beschwert (GEO EPOCHE Nr. 79: „Im Reich der Junker“, S. 54-65). Im Sinne der Transparenz kommen wir dem Wunsch des Familienverbandes nach und veröffentlichen hier seine Einwände. Wir sehen uns allerdings in keinem der angeführten Punkte einer Fehleinschätzung überführt und sind weiterhin davon überzeugt, dass unsere Darstellung des Junkers Ludwig von der Marwitz richtig ist, zumal der Text wie bei uns üblich vor Drucklegung detailliert auf seine Richtigkeit überprüft worden ist. Auch legen wir Wert auf die Feststellung, dass es sich bei dem folgenden Schreiben um keine Gegendarstellung im juristischen Sinne handelt.

"Gegendarstellung – Der Familienverband von der Marwitz, 15. Juli 2016
In diesem Aufsatz gelingt es der Redakteurin und der Redaktion nicht, den Spannungsbogen der tradierten Lebensformen in der Endphase des Feudalismus und der heraufziehenden Moderne der Jahre vor und um 1800 und am Beispiel des Friedrich August Ludwig von der Marwitz bis 1837 zu erfassen.
Die Auswahl der als typisch für den Junker apostrophierten Handlungsweisen und Charakterzüge ist sehr selektiv und leidet zudem unter der fehlenden Einbettung in die gesamthistorische Situation einer Landadelsgeneration in der Umbruchphase zwischen Vor-Moderne und Moderne.
Die in diesem Aufsatz angeführten Einzelfälle äußerst harten Vorgehens gegen Abhängige empfinden die nachfolgenden Generationen, dem Humanismus und nach 1945 unserem Grundgesetz (Art. 1 „Die Würde des Menschen ist unantastbar ...) verpflichtet, als abstoßend und nicht nachvollziehbar.
Doch bei der Recherche über diese Persönlichkeit, und dem Bemühen, ihre Handlungen nicht nur im Kontext charakterlicher Schwäche, sondern auch der Sozialisation des jungen Ludwig und seinem Leben in einer, besonders von ihm, Jahrgang 1777, erlebten „entsicherten“ Ständegesellschaft zu begreifen, sind vielerlei ehrenwerte Motivationen während seiner Lebensfortschritte nachzulesen.
Nur eine gesamthistorische Herangehensweise könnte der Person und dem an seinem Beispiel ‚ 'zitierten' preußische Junkertum Rechnung tragen."
Der Artikel in der GEO EPOCHE verfolgt eine klare Linie, die durch Einseitigkeit und historische Unkenntnis erkauft wurde. Die Autorin arbeitet nicht ohne Rücksicht auf die Fakten. Sie stellt sie tendenziös zusammen und macht daraus ein in sich gefälliges Zerrbild.
Trotzdem gibt es einzelne faktische Fehler. Unserer Ansicht nach sind diese nicht das Problem. Das Problem ist die unhistorische Gesamtbewertung. Um die zu wiederlegen, bräuchte man einen ebenso langen Aufsatz, der den agrarhistorischen, adelshistorischen und preußenhistorischen Zusammenhang herstellt. Wo ist hierfür der Ort? Nach unserer Auffassung ist die Qualität der Abhandlung diese Mühe nicht wert. Ludwig von der Marwitz hat mit Fontane und deBruyn unsterbliche Bewunderer gefunden. Dagegen fällt die Darstellung von GEO EPOCHE nicht ins Gewicht.
Um die Aussagen und Darstellungen Ihres Textes zu relativieren und als Beispiel für schlechte Recherche, bringen wir folgendes Beispiel:
Der Artikel enthält keinerlei Quellenangaben, auch die Bilder nicht. Z.B. fehlt der Hinweis auf der Ablichtung des Gutes „Groß Creutz“, daß dieses Gut zur Zeit von Friedrich August Ludwig vdM Adalbert von Arnstedt gehörte. Dieser ehelichte 1824 Franziska vdm, die älteste Tochter des Friedrich August Ludwig …
Weitere Beispiele:
Quelle für die Gegendarstellung: Die nach der Meusel-Publikation, Anfang des 20. Jh.’s, jüngst - 2001 - erschienene Habilitationsschrift von Ewald Frie, Prof. Dr., „Friedrich August Ludwig von der Marwitz – 1777-1837, Biographien eines Preußen“ ist die zeitgemäße historische Aufarbeitung der komplexen Persönlichkeit des Marwitz und stellt sie in ihren historischen Kontext. Die Erkenntnisse dieses Historikers dürften unumstritten sein und werden für die Gegendarstellung als Quelle *) zitiert.
GEO EPOCHE, Nr. 79, S. ...
S.58 ... mit 24 Jahren ... volljährig ... quittierte er seinen Dienst in der preußischen Armee. ... keine andere Wahl: Die Ersparnisse der Familie waren nach Jahrzehnten des
mondänen Lebens in Berlin aufgebraucht, das Herrenhaus ... war mit Hypotheken belastet. ...
Richtig ist: „Das Rittergut Friedersdorf war aufgrund verschiedener Erbgänge und der schlechten Wirtschaftsführung seines Vaters außerordentlich hoch verschuldet.“ *) S.136
„als junger Gensd’armesoffizier hatte er (Ludwig) seine eigene kleine Wohnung in Berlin. ... “ *) S. 47
S. 58 „1779... Die Friedersdorfer (Bauern) sind damit Erbuntertanen, die ihre Abhängigkeiten von Generation zu Generation weitergeben ...“
Richtig ist: „Dagegen hatten die Friedersdorfer Bauern sehr gute Besitzrechte (sie waren seit 1779 Eigentümer ihrer Höfe, nur bei Veräußerung hatte sich die Herrschaft ein
Vorkaufsrecht reserviert), waren aber persönlich unfrei. ... *) S. 110
Friedersdorf ist damit kein typischer Vertreter dessen, was lange unter ‚ostelbischer Gutswirtschaft’ verstanden worden ist. Weder hatten die Bauern schlechtes Besitzrecht, noch waren sie zu sehr hohen Diensten auf dem Herrenland verpflichtet, die ihnen kaum Spielraum zur Bearbeitung eigener Ländereien ließen. ...“ *) S. 111
S. 58, „... Kinder nach der Konfirmation drei Jahre Zwangsarbeit ...“
Die Verwendung dieses Begriffes aus dem 20. Jahrhundert ist wegen seiner damit verbundenen Assoziation nicht zu akzeptieren.
und S. 59 „Zwangsarbeit“
Richtig muß es heißen: „(Arbeit) zu Zwang“, *)S. 114, und zu ergänzen „seit Jahrhunderten im Feudalismus systemimmanentes Element und wirkte bis in den Anfang des 19. Jahrhunderts.“
Zu ergänzen: „1801 – noch vor der Gutsherrschaft – hatte Marwitz seine Herrschaft mit einer Schulreform eingeleitet. Sie zielte darauf, alle Kinder zum Schulbesuch zu
verpflichten, ihnen Lesen, Schreiben und Rechnen beizubringen und sie erst nach erfolgreichem Schulbesuch zur Konfirmation und damit zum Übergang ins Arbeitsleben
zuzulassen. ...“ *) S. 82 f
S. 61, Und jeder, der für ihn arbeitet, muß mit Schlägen rechnen ...
Marwitz hatte von seinem 13. Lebensjahr an während seiner 12jährigen Zeit als gensd’armesoffizier Prügel gegenüber den einfachen Soldaten als selbstverständlich und
legitim erlebt *) S. 164, 165 und dieses Verhalten nach dem Verlassen des Militärs auf seine Funktion als Gutsherr übertragen.
S. 65 „... Ein steinernes Machtmonument für einen preußischen Junker, der sich ein ganzes Dorf untertan gemacht hat.“
Richtig ist: Nicht Marwitz machte sich ein ganzes Dorf untertan, vielmehr hatten sich die Abhängigkeiten zwischen Herrschaft und Untertanen aus der Lehnspyramide bis in den Beginn des 19. Jahrhunderts entwickelt, entsprachen somit überkommener Tradition. Als Verfechter überkommener Lebensformen und nicht mutwillig hatte Marwitz sich für deren Sicherung eingesetzt, da sie von ihm Garanten eines bewährten und funktionierenden Systems waren.
S. 65, 2. Spalte unten „Triumph über Frankreich“
Richtig ist: Es wurde die französische Besatzungsmacht in Preußen geschlagen. Es sollte nicht Frankreich zerstört, sondern die Besatzer in Deutschland sollten vertrieben
werden, für die hohe Kontributionen zu zahlen waren, und die zu großem Teil zur zusätzlichen Verarmung der Bauern, aber auch des Landadels geführt hatte.
u.a.

Dr. Florian Schurer | 09.07.2016 09:35
Sehr geehrte Damen und Herren,
seit vielen Jahren kaufe ich regelmäßig Ihre Ausgaben GEO Epoche. Aber als geschichtsinteressierter Mensch, besonders der Antike, vermisse ich bis heute eine Ausgabe, die sich einem der größten militärischen Genies dieser Zeit widmet und dessen Geschichte bis heute die Menschen fasziniert: Hannibal Barkas. Während es bereits drei Ausgaben zu Rom gab (und ja, Hannibal hat darin seinen Teil), Alexander, Napoleon und andere bereits abgehandelt wurden, würde ich mich freuen, wenn dieses Thema von Ihnen aufgegriffen würde. Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Florian Schurer

Jörg Brauneis | 06.07.2016 10:29
Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion,
mit großem Interesse habe ich das GEO EPOCHE Heft über "Deutschland um 1800" gelesen. Besonders interessant fand ich den Beitrag von Frau Stratenwerth "Im Reich der Junker" über Ludwig von der Marwitz.
Dennoch möchte ich Ihnen einige Gedanken mitteilen, die mir beim Lesen durch den Kopf gegangen sind.
Zunächst einmal denke ich, dass Ludwig von der Marwitz kein besonders typischer ostelbischer Junker war. Vor allem habe ich den Eindruck gewonnen, dass er eines war: ein schlechter Landwirt! Was nützt ihm denn seine ganze Gutsherrlichkeit, wenn er von Landwirtschaft nichts versteht und in einer Art Selbstüberschätzung die Verwaltung seines Gutes an sich zieht. Auch der Dienst in der preußischen Armee dürfte ihn kaum qualifiziert haben. Das Gut war mit verbliebenen 750 Hektar für Ostelbien auch wohl eher klein. Dass er seine Bauern und Arbeiter schlecht behandelt hat, dürfte kaum die Produktivität gesteigert haben. Vor allem war er ja auf Fachkräfte angewiesen, die er außerhalb der Leibeigenschaft anwerben musste (z.B. Melker, sog. Schweizer usw.), und die suchten sich nicht solche Arbeitgeber. All dies ist sicher nicht der Weg, der es den ostelbischen Junkern ermöglicht hat, zu Getreidelieferanten für Großbritannien zu werden.
Daher denke ich, dass der durchschnittliche ostelbische Junker sicher klüger und kenntnisreicher gewirtschaftet hat als Ludwig von der Marwitz. Viele Landbesitzer werden die Verwaltung ihrer Güter vermutlich ausgebildeten Landwirten (Verwaltern) überlassen haben. Sicherlich haben die adligen Nachbarn über den offenbar jähzornigen Ludwig von der Marwitz (heute würde man sagen, er hatte ein Aggressionskontrollproblem) und auf allen Gebieten der Landwirtschaft dilettierenden Ludwig von der Marwitz ebenso die Nase grerümpft, wie die freien Bauern im angrenzenden Oderbruch (das Oderbruch war ja traditionell ein Land der freien Bauern). Dass er dann nach dem Brand (bei dem ihm seine Leute offenbar die Hilfe verweigert haben!), wieder zur Armee geht, ist doch ein Bakrotterklärung für seine Tätigkeit als Landwirt, war aber für Friedersdorf (vor allem für die Menschen auf dem Gut und für den landwirtschaftlichen Betrieb) eine große Erleichterung.
Dass er auch als Soldat von einem General daran gehindert werden musste, die Soldaten seines Freiwilligenkorps (!) durch Erschießungen zu disziplinieren, wirft ein erneutes Schlaglicht auf Defizite in der Menschführung.
Kurzum, wären alle ostelbischen Junker so schlechte Landwirte und Betriebsleiter gewesen wie Ludwig von der Marwitz, dann hätte der russische Revolution wahrscheinlich schon hundert Jahre früher stattgefunden - in Preußen.
Mit freundlichen Grüßen
Jörg Brauneis

Tobias F. | 06.07.2016 10:24
Sehr geehrte Damen und Herren,
zunächst sende ich Ihnen ein großes Kompliment zu Ihrer sehr gelungenen Zeitschrift "Geo Epoche Edition". Sie bietet einen wunderbaren Einstieg in die Welt der Kunstgeschichte - ideal für Laien mit einem großen Interesse an diesen Themen.
Ich wende mich heute mit einem Themenvorschlag / -wunsch an Sie. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie einmal ein Heft zur Kunst und Architektur (ggf. auch zum Städtebau) in der DDR herausgeben könnten. Dieses Thema müsste doch eigentlich auch sehr gut in Ihr Profil passen, oder?
Kurz zum Hintergrund meines Themenwunsches: Als Mitarbeiter am Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung habe ich mit meinen Kolleg/innen schon einige spannende Gespräche über die Architektur und den Städtebau in der DDR geführt. Leider sind die Mittagspausen immer zu knapp, um die Gespräche zu vertiefen... Und da ich zudem auch an der Kunst interessiert bin (Malerei, Wandmosaike im Stadtraum etc.) hatte ich mir gedacht, dass ich mir ein solches Themenheft einmal wünschen könnte.
Und vielleicht fänden Sie die Arbeit an einem solchem Themenheft ja auch spannend.
Mit den besten Grüßen
Tobias F.

Karl-Heinz Feller | 03.07.2016 21:59
Deutschland um 1800
Eines der besten Hefte. Ein Dank den Machern Johannes Schneider und Lenka Brandt.
MfG, Karl-Heinz Feller

Alexander Ramm | 29.06.2016 19:13
Hallo liebe Geo-Redaktion,
seit dem Erscheinen der Geo Epoche eBook-Reihe war ich gleich gepackt, denn nun konnte ich Geo auch unterwegs bequem lesen. Aber leider scheint die Reihe eingestellt oder nicht fortgeführt zu werden (ebenso Kompakt und Wissen). Das ist schade, da sich Ihre tollen Texte auch auf einem eReader gut machen (liest sich augenfreundlicher als die App auf einem Tablet).
Mit freundlichen Grüßen
Alexander Ramm

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