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Industrielle Revolution Audio: Im Schatten der Schlote

Verarmte Landbewohner strömen zu Beginn des 19. Jahrhunderts in die englische Industriemetropole Manchester. Ein junger Mann besucht 1842 die elenden Quartiere der Fabrikarbeiter, überzeugt davon, dass die Zustände zu einer sozialen Revolution führen werden. Sein Name: Friedrich Engels. Mathias Unger spricht eine Reportage von Christian Staas

Kein Autor wird das Bild von Manchester so sehr prägen, keiner seine Leser so tief hineinführen in die rauchgeschwärzten Häuserlabyrinthe wie der Fabrikantensohn und Kommunist aus der deutschen Rheingegend, der bei seiner Ankunft in England gerade 22 Jahre alt ist – ein Unbekannter unter den Intellektuellen Europas, ein zorniger junger Mann.

21 Monate lang, von November 1842 bis August 1844, lebt er in der Industriemetropole, studiert sie und das Leben ihrer Einwohner, vertieft sich in Parlamentsberichte und liest Zeitungen. Und schreibt seine Erkenntnisse nieder: „Die Lage der arbeitenden Klasse in England“ – 300 Seiten, von denen die Autorin Ricarda Huch später sagen wird, sie seien nur mit Dantes Schilderung der Hölle vergleichbar.

Auf den Spuren Friedrich Engels’ durch Manchester: Mathias Unger spricht eine Reportage von Christian Staas

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