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Das Magazin für Geschichte

Mit der Entwicklung des Dampfhammers revolutioniert Alfred Krupp 1861 die Stahlverarbeitung. Dieser locht im Hammerwerk II nahtlose Eisenbahnradreifen

Mythos schon zu Lebzeiten: Herrisch und fürsorglich zugleich, gebietet Alfred Krupp, hier mit über 70, über das Heer seiner Arbeiter

Das Kruppsche Fabrikgelände, um 1864. Die Werksfotografen arbeiten häufig am Sonntag, weil an anderen Tagen dichter Rauch über dem Werk liegt

Alfred Krupps Elternhaus auf dem Essener Werksgelände. Der 1872 wieder hergerichtete Bau ist für den Unternehmer ein Symbol der Bescheidenheit

Krupp-Arbeiter rollen einen nahtlosen Eisenbahn-Radreifen durch eine Werkshalle: Dieser Erfindung von 1851 verdankt Krupp seinen Aufstieg zum größten Stahlunternehmer Europas

1889, als Dietrich Baedeker ein Buch über die Geschichte des Gussstahlunternehmens herausbringt, wirkt Essen nur noch wie ein Vorort der Kruppschen Fabrikstadt. Auf mehr als drei Quadratkilometern erstrecken sich Fertigungshallen, Wohnsiedlungen, werkseigene Kaufhäuser

Krupps einziger Sohn Friedrich Alfred führt das Unternehmen nach dem Tod des Vaters 1887 - und baut es weiter aus

Als erster Unternehmer

auf dem Kontinent wendet Krupp 1862 das neue Stahlkochverfahren des Engländers Henry Bessemer an: Seine Arbeiter erzeugen in dem neuen Werk die bisherige Tagesmenge an Stahl binnen 20 Minuten

Obere Halle der "Villa Hügel", um 1900

Gut sieben Jahrzehnte dient die 1873 fertig gestellte „Villa Hügel“ über dem Essener Baldeneysee der Familie Krupp als Wohn- und Repräsentationshaus. Seit 1953 finden in den herrschaftlichen Räumen Kunstausstellungen statt

Kanonenkönig: Auf der Weltausstellung in Wien 1873 präsentiert Krupp stählerne Geschütze

Krupp stellt seinen Arbeitern günstige Wohnungen, verbietet ihnen aber gewerkschaftliches Engagement. Siedlung Neu-Westend, erbaut 1871/72

Mittags bringen Frauen den Männern Essen ins Werk: Speisesaal am Portier IV der Kruppschen Gussstahlfabrik, vor 1906